{"id":6578,"date":"2018-06-24T22:31:51","date_gmt":"2018-06-24T20:31:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jsv-bernau.de\/jsv\/?p=6578"},"modified":"2018-06-24T22:33:58","modified_gmt":"2018-06-24T20:33:58","slug":"trainingslager-der-fitnessgruppe-in-lindow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jsv-bernau.de\/jsv\/trainingslager-der-fitnessgruppe-in-lindow\/","title":{"rendered":"Trainingslager der Fitnessgruppe in Lindow"},"content":{"rendered":"<p>Am 03. Juni 2018 war es wieder so weit: die Fitness-Amateure des JSV Bernau meldeten sich zur k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung bei Drill-Sergeant Hartmutt Ott im Sport- und Bildungszentrum Lindow. Schon im Vorfeld wurde gemunkelt und von den erfahrenen Teilnehmer berichtet: es erwartet die mutigen Sportler Freude, Schwei\u00df und Schmerz.<\/p>\n<p><strong>Freitag<\/strong><\/p>\n<p>Schon direkt nach dem Abendessen wurde deutlich: es wird ernst \u2013 es geht nicht um einfache Bewegung und leichtes Ins-Schwitzen-Kommen sondern darum, den K\u00f6rper zu fordern, in eine leistungsm\u00e4\u00dfige Ausnahmesituation zu bringen (f\u00fcr einige von uns) und bis an seine Grenzen zu gehen. Nach der ersten Einheit Mattenr\u00e4umen ging es f\u00fcr die Sportler zur ersten Motivationsprobe: 45 Minuten Spinning im Freien unter Anleitung von Ott. Das Spinning fand unter erschwerten Bedingungen statt, denn der vom ca. hundert Meter entfernten Grill her\u00fcberwehende Bratwurstdurft lie\u00df Gedanken an die k\u00fchle, blonde Zielpr\u00e4mie vor dem inneren Auge immer deutlicher werden. So gab es nach dem Spinning keine Verschnaufpause auf dem Weg zur Sportlerbar und zu n\u00e4hrstoffreichen, isotonischen Hopfengetr\u00e4nken.<\/p>\n<p><strong>Samstag<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Samstag Morgen hie\u00df es: Fr\u00fchsport. Doch zugleich drehte ganz langsam ein Gespenst seine Runde. Man hatte nur davon geh\u00f6rt, doch langsam sollte sich herausstellen, dass die Geschichten der Realit\u00e4t entsprachen, denn die Sportler sahen es und sollten es am n\u00e4chsten Morgen noch n\u00e4her kennen lernen: die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Treppe. Doch dazu sp\u00e4ter mehr. An diesem Morgen stand aber erst einmal normales Joggen auf dem Trainingsplan. Ein malerischer Uferweg f\u00fchrte die Sportler einige Kilometer am Wutzsee entlang. Somit hatte man sich das Fr\u00fchst\u00fcck wahrlich verdient.<\/p>\n<p>Doch die Verschnaufpause w\u00e4hrte nur kurz, denn nur wenig sp\u00e4ter wartete die Schwimmhalle mit einem 50-Meter-Becken, in dem man sich von den eben verschlungenen Kalorien direkt wieder verabschieden konnte. Die schikanierten Muskeln konnten sich danach aber im warmem Erholungsbecken entspannen und die mutigen Recken konnten sich auf das, was nach dem Mittag kommen sollte, mental vorbereiten: Selbstverteidigung.<\/p>\n<p>In dieser n\u00e4chsten Einheit f\u00fchrte Trainer Otti die Teilnehmer in einige grundlegende Techniken der waffenlosen Selbstverteidigung ein. Hierbei lernte man vor allem, dass es immer notwendig ist, auf einen vermeintlichen Angriff angemessen zu reagieren, das hei\u00dft, die Situation, in der man sich befindet, richtig zu lesen. Nach einiger \u00dcbung der einzelnen Techniken, konnten sie dann in Kombination mit dem Partner angewendet werden. Hierbei wurde man ab und zu das Gef\u00fchl nicht los, dass innerfamili\u00e4re Konflikte auf der Matte ausgetragen wurden. Ehepartner, Schwiegermutter- und Tochter im Kampfe umschlungen waren ein typisches Bild dieses Nachmittags.<\/p>\n<p>Nach dieser Einheit sch\u00e4tzte Otti die Kondition der Teilnehmer (zumeist schwitzend und keuchend) richtig ein und somit durften sich die Sportler ihr Abendessen in einer knapp zweist\u00fcndigen Kreistrainingseinheit im Kraftraum verdienen. Hier wurden die letzten Reserven mobilisiert, bevor eine Erfrischung und ein gehaltvolles Abendessen die Kraftvorr\u00e4te wieder auff\u00fcllten. Doch auch diese neu erlangte Energie wurde im Anschluss w\u00e4hrend einer Runde Badminton verwertet.<\/p>\n<p><strong>Sonntag<\/strong><\/p>\n<p>Es war an jenem Morgen der Zeitpunkt gekommen, an dem das Gespenst seine endg\u00fcltige Gestalt annahm: die aus Bordsteinkanten gebaute Treppe lag vor den Sportlern und war nichts f\u00fcr Weicheier. Die anstehende Aufgabe war so einfach wie anstrengend: Treppe rauf, Treppe runter, Wiederholung. Doch der innere Schweinehund war schon am Freitag auf der Strecke geblieben und so erwachte der Trotz; keiner w\u00fcrde sich von einer Treppe kleinkriegen lassen und auch der Regen hielt einige nicht davon ab, der gestellten Aufgabe nachzukommen: Treppe rauf, Treppe runter. Etwas humpelnd trafen sich die Treppenbezwinger dann beim Fr\u00fchst\u00fcck und bereiteten sich auf die letzte Einheit \u201eKraft und Ausdauer mit Otti\u201c vor. Hier wurde noch einmal alles gegeben. In einer Art Fitnesskreis k\u00e4mpften sich die Sportler durch mehrere Tabata-Einheiten, die allen den letzten Rest gaben.<\/p>\n<p>Doch nach jeder Ersch\u00f6pfung wurden alle wieder aufgep\u00e4ppelt durch gutes Essen, k\u00fchle blonde isotonische Getr\u00e4nke und auch mal ein Nickerchen in den Unterk\u00fcnften. Das Sport- und Bildungszentrum Lindow stellte alles \u2013 und mehr \u2013 zur Verf\u00fcgung, was f\u00fcr ein gelungenes Trainingslager notwendig ist. Letztendlich hatten alle Teilnehmer ein tolles und schwei\u00dftreibendes Wochenende voller Spa\u00df. Der Schmerz in Form von Muskelkater kam in den folgenden Tagen.<\/p>\n<p>Einige Impressionen davon findet ihr in unserer Galerie.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.jsv-bernau.de\/jsv\/trainingslager-der-fitnessgruppe\/\">Zur Galerie&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 03. Juni 2018 war es wieder so weit: die Fitness-Amateure des JSV Bernau meldeten sich zur k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung bei Drill-Sergeant Hartmutt Ott im Sport- und Bildungszentrum Lindow. Schon im Vorfeld wurde gemunkelt und von den erfahrenen Teilnehmer berichtet: es erwartet die mutigen Sportler Freude, Schwei\u00df und Schmerz. Freitag Schon direkt nach dem Abendessen wurde deutlich: es wird ernst \u2013 es geht nicht um einfache Bewegung und leichtes Ins-Schwitzen-Kommen sondern darum, den K\u00f6rper zu fordern, in eine leistungsm\u00e4\u00dfige Ausnahmesituation zu bringen (f\u00fcr einige von uns) und bis an seine Grenzen zu gehen. Nach der ersten Einheit Mattenr\u00e4umen ging es f\u00fcr die Sportler zur ersten Motivationsprobe: 45 Minuten Spinning im Freien unter Anleitung von Ott. Das Spinning fand unter erschwerten Bedingungen statt, denn der vom ca. hundert Meter entfernten Grill her\u00fcberwehende Bratwurstdurft lie\u00df Gedanken an die k\u00fchle, blonde Zielpr\u00e4mie vor dem inneren Auge immer deutlicher werden. So gab es nach dem Spinning keine Verschnaufpause auf dem Weg zur Sportlerbar und zu n\u00e4hrstoffreichen, isotonischen Hopfengetr\u00e4nken. Samstag F\u00fcr den Samstag Morgen hie\u00df es: Fr\u00fchsport. 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