{"id":6697,"date":"2019-01-28T21:16:18","date_gmt":"2019-01-28T20:16:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jsv-bernau.de\/jsv\/?p=6697"},"modified":"2019-01-28T21:16:18","modified_gmt":"2019-01-28T20:16:18","slug":"judo-trainingslager-lindow-dezember-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jsv-bernau.de\/jsv\/judo-trainingslager-lindow-dezember-2018\/","title":{"rendered":"Judo-Trainingslager Lindow \u2013 Dezember 2018"},"content":{"rendered":"<p>\u201eJudo-Folter-Wahnsinn\u201c stand f\u00fcr den siebten bis zum neunten Dezember in meinem Kalender. Denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich als Judo-Neuling beim ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Judo-Trainingslager des JSV Bernau richtig bin. Tats\u00e4chlich hat es Trainer Hartmut Ott aber vermocht, an diesem Wochenende Judo-Novizen, alte Hasen und Profis unter einen Hut zu bekommen.<\/p>\n<p>Das Prinzip war simpel und motivierte alle zum Auspowern: erst an die Grenzen gehen und dann zur Belohnung ein isotonisches Kaltgetr\u00e4nk nach Wahl. So startete das Training am Freitagabend p\u00fcnktlich um 19:00 Uhr mit einer einst\u00fcndigen Session Spinning, die den Sportlern schon zur ersten Einheit zeigte, dass es an diesem Wochenende wieder einmal hie\u00df: klotzen \u2013 nicht kleckern!<\/p>\n<p>Und weil eine Ausdauereinheit sowieso zu wenig ist, wurde dieses Motto am n\u00e4chsten Morgen sofort mit einer traditionellen Runde um den Wutzsee best\u00e4tigt. Wobei der Trainer ausnahmsweise Gnade f\u00fcr die erfahreneren Teilnehmer walten lie\u00df, denn sie brauchten nur etwa die H\u00e4lfte der Strecke zur\u00fccklegen.<\/p>\n<p>Nach einem k\u00f6stlichen und ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck erfreuten sich die Sportler an der Einheit \u201eJudo mit Otti im Tanzstudio.\u201c Wobei diese Einheit mit Tanz ganz und gar nichts zu tun hatte. Schon w\u00e4hrend der Erw\u00e4rmung wurde die Atmung der Teilnehmer schnell h\u00f6rbar schwerer. Nach etlichen Erw\u00e4rmungs\u00fcbungen und dem ein oder anderen blauen Fleck sp\u00e4ter, wurde der \u00dcbergang vom Boden in den Stand trainiert. Es wurden verschiedene Techniken gezeigt und ge\u00fcbt, deren Ziel es ist, den Gegner, der aus dem Bodenkampf nach oben will, durch einen Wurf wieder zu Fall zu bringen. Erst eine Regel\u00e4nderung des internationalen Judoverbands erlaubt solche Techniken \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Zwei Stunden sp\u00e4ter war es Zeit, den K\u00f6rper mit etwas Energie zu f\u00fcllen. Denn diese brauchten wir, um sie gleich wieder in Muskelkraft, n\u00e4mlich beim Schwimmen, umzusetzen. Wer noch Reserven hatte, brauchte sie sp\u00e4testens hier auf \u2013 die morgendliche Runde steckte allen noch in den Knochen. Es war auch klar, dass einfaches Bahnenziehen keine Option f\u00fcr Trainer Ott war. P\u00e4dagogisch wertvoll wurde die einfache Aufgabe zu einer freudigen Tortur f\u00fcr alle Beteiligten: ein Schwimmwettkampf \u2013 einfach wie effizient \u2013 wurde ausgerufen. Das Team, was am schnellsten auf der anderen Seite ist, gewinnt. Selbst an ein strategisches Element wurde gedacht: pro Team mussten zwei Schaumstoffobjekte auf die andere Seite des Beckens transportiert werden: wer hatte nun also mehr Muskel- und wer mehr Beinkraft? Der Ansporn war perfekt. Und w\u00e4ren wir nicht einer mehr im Team gewesen, h\u00e4tte das Team des Autors alle platt gemacht. \ud83d\ude1b<\/p>\n<p>Ab 16:00 Uhr ging es dann in den Kraftraum. Hier war ein zu absolvierender Zirkel aufgebaut, an dem sich jeder viermal 30 Sekunden individuell abrackern durfte. Endlich reines Krafttraining, hat sich wohl so mancher Gedacht, als in Gedanken versunken die Wiederholungen meditativ gez\u00e4hlt wurden. Am Ende waren auch hier alle platt und freuten sich auf ein reichhaltiges Abendbrot.<\/p>\n<p>\u201eNur die harten komm\u2018 in\u2018 Garten\u201c \u2013 das galt sicherlich f\u00fcr einige wenige (inklusive Trainer Otti), die sich zu einer letzten Einheit Spinning an diesem Tage hinrei\u00dfen lie\u00dfen. Beide Setz-Junior dachten an eine halbe Stunde, doch kann man ja nicht vor den weisen Herren Schw\u00e4che zeigen, sodass eine Stunde lang schwitzend durchgezogen wurde. Das Feierabendbier war dann mehr als verdient und rundete den Abend ab, als alle gl\u00fccklich und geschafft beisammensa\u00dfen.<br \/>\nDoch wie \u00fcblich an solchen Wochenenden w\u00e4hrte das Gl\u00fcck nicht lange. Denn zum einen war die Nacht wieder mal viel zu kurz und zum anderen stand ja wieder Fr\u00fchsport als erstes auf dem Plan. Auch wenn der ein oder andere nicht jedes Bier vertragen hat, fanden sich doch alle zum halbst\u00fcndigen Intervalltraining am Fu\u00dfballplatz ein.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck stand die letzte Einheit an: auch diese war hinl\u00e4nglich bekannt und wurde freudig erwartet: \u201eKondition und Ausdauer mit Otti\u201c \u2013 mit anderen Worten: den letzten Rest an Energie rauspressen. Am Ende blieb keiner trocken \u2013 das Ziel des Trainingslagers war wieder einmal erreicht.<\/p>\n<p>Es war ein Novum, dass so viele Altersgruppen und so viele verschiedene Judoka mit unterschiedlichsten Erfahrungsstufen zusammenkamen. Nichtsdestotrotz konnte jeder differenziert arbeiten und f\u00fcr sich selbst das Optimum herausholen.<br \/>\nDie Planungen f\u00fcr die Trainingslager 2019 laufen \u2013 und sie werden mit Sicherheit genauso gut besucht werden wie bisher. Das Konzept \u201eOtti im Tanzstudio\u201c scheint zu funktionieren.<\/p>\n<p>Marcus Setz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eJudo-Folter-Wahnsinn\u201c stand f\u00fcr den siebten bis zum neunten Dezember in meinem Kalender. Denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich als Judo-Neuling beim ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Judo-Trainingslager des JSV Bernau richtig bin. Tats\u00e4chlich hat es Trainer Hartmut Ott aber vermocht, an diesem Wochenende Judo-Novizen, alte Hasen und Profis unter einen Hut zu bekommen. Das Prinzip war simpel und motivierte alle zum Auspowern: erst an die Grenzen gehen und dann zur Belohnung ein isotonisches Kaltgetr\u00e4nk nach Wahl. So startete das Training am Freitagabend p\u00fcnktlich um 19:00 Uhr mit einer einst\u00fcndigen Session Spinning, die den Sportlern schon zur ersten Einheit zeigte, dass es an diesem Wochenende wieder einmal hie\u00df: klotzen \u2013 nicht kleckern! Und weil eine Ausdauereinheit sowieso zu wenig ist, wurde dieses Motto am n\u00e4chsten Morgen sofort mit einer traditionellen Runde um den Wutzsee best\u00e4tigt. Wobei der Trainer ausnahmsweise Gnade f\u00fcr die erfahreneren Teilnehmer walten lie\u00df, denn sie brauchten nur etwa die H\u00e4lfte der Strecke zur\u00fccklegen. 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