Ergebnisse, Highlights, News

Meistertitel ging nach Bernau

Die Judoschule Herrmann richtete am 02.07.2022 die Landesjugendspiele der U13 in Brandenburg aus, mit dabei unsere Qualifizierten Moritz Kalz, Quentin Keßler, Kira Fischer und Ramon Jakob. Sie hatten sich bei der Bezirksmeisterschaft in Lauchhammer einen Startplatz ergattert und wollten die dort gezeigten Leistungen nun auch mit einer Medaille bestätigen. Der Landesmeistertitel, natürlich der Traum von allen Vier.

Moritz Kalz (-40 kg) begann sichtlich nervös und aufgeregt seinen ersten Kampf gegen Leo Balasanyan vom SV Motor Babelsberg. Mit einen O-uchi-gari Angriff holte er sich den vorzeitigen Ippon und damit den Sieg. Als nächstes folgte Ben Arri vom RSV Eintracht, die gute Vorbereitung von Moritz sorgte für einen ausgeglichenen Kampf gegen den höher graduierten Gegner. Am Ende entschieden erst die Kampfrichter über Sieg oder Niederlage. Ben Arri hatte hier knapp die Nase vorn. Somit ging es im dritten Kampf nun, um den Einzug ins Halbfinale. Dieser gelang Moritz, mit einer Festhalte konnte er gegen Marc Kloy vom Kuzushi Lübben punkten. Als Pool Zweiter bekam er aus dem anderen Pool den Pool Ersten Nils Hippchen vom UJKC Potsdam als Gegner. Der spätere Landesmeister setzte sich mit einem O-Soto-gari durch und Moritz wurde damit Bronzemedaillengewinner.

Moritz Kalz holt Bronze

Als nächstes begannen die Kämpfe der -46 kg Klasse, hier startete Ramon Jacob. Im Vorausscheid hatte er sich mit der Silbermedaille qualifiziert. Motiviert trat er gegen seinen ersten Gegner, der spätere Landesmeister Matteo Stahl vom UJKC Potsdam an. Leider verletzte er sich in diesem Duell und konnte keine weiteren Kämpfe mehr bestreiten. Wir wünschen ihm alles Gute und das er schnell wieder Gesund ins Training einsteigen kann.


Bei den U13 Mädels gab es eine Starterin, Kira Fischer in der Gewichtsklasse bis 33 kg. Trainer und Papa Andreas Fischer hoffte nach den guten Kämpfen in Lauchhammer, dass Kira auch auf dem Treppchen landen könnte. Zumal die Gegner dieselben waren und die letzten Begegnungen noch gut im Gedächtnis waren. Die Vorbereitung auf die einzelnen Duelle lief somit gut und mit viel Einsatz begann der erste Kampf gegen Tabea Wiedenhaupt vom PSV Cottbus 90. Ein ausgeglichener Kampf, beide Sportler versuchten ihre Techniken durchzusetzen. Eine kurze Festhalte von Kira, die zwar zu keiner Wertung führte, sorgte für den entscheidenden Vorteil bei den Kampfrichtern. Im Kampfrichterentscheid ging Sie als Siegerin hervor. Gegen Anny Schmidt vom JC90 Frankfurt/Oder konnte Sie mit einem O-soto-gari einen Ippon werfen. Nun folgte wie auch schon in Lauchhammer der Kampf gegen Maria Goess vom PSV Cottbus 90. Hatte sie zwei Wochen zuvor noch knapp verloren, so wollte Kira dieses Mal unbedingt gewinnen. Denn die Siegerin des Duells würde die begehrte Goldmedaille bekommen. In der Anfangszeit konnte sie den Kampf klar dominieren, doch bei einem Wurfansatz verletzte sie sich leicht. Die Zurufe von den Trainingspartnern und den Trainern, motivierten sie noch einmal. Kira biss die Zähne zusammen und konnte mit einem schönen O-soto-gari einen Ippon erzielen. Die Freude über den Meistertitel war nicht nur bei ihr deutlich zu sehen, auch Papa Andreas war überglücklich.

Meistertitel für Kira Fischer

Ein Starter fehlt noch, Quentin Keßler in der -37 kg Klasse. Auch er wollte an seinen 2. Platz aus dem Vorausscheid in Lauchhammer anknüpfen. Doch Lenny-Finn Bünger vom Rathenower JC und Joel Junge vom JC Samura Oranienburg waren an diesem Tag zu stark und er verlor diese Begegnungen. Als dritten Gegner hatte er Dwayn Krüger vom PSV Frankfurt/Oder. Er warf ihn und konnte mit einem Waza-ari in Führung gehen. Mit Engagement verteidigte er diese. Ehe kurz vor Schluss Bünger sich mit einem Harai-goshi und einer anschließenden Festhalte den Sieg erkämpfte. Als Poolvierter beendete Quentin das Turnier.

Der JSV Bernau freute sich über einen Meistertitel und einer Bronzemedaille.