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Selbstverteidigung und Fitnessgruppe in Schönow

In unserer Gruppe „Selbstverteidigung und Fitness“ in Schönow lernen und trainieren  Frauen und Männer Techniken für den Alltag – nicht nur falls es mal gefährlich wird – in Therorie und Praxis. Dazu gehören Falltechniken, Schläge, Tritte, Würfe und kleinere Techniken zur Verteidigung. Da jedoch alles wenig nützt, wenn der Kopf blockiert ist, wird auch auf die Psyche eingegangen und es gibt praktische Tipps für viele Gelegenheiten.

Interessierte trainieren Dienstag von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Schönow, Eingang am Parkplatz Heidestraße gegenüber der Kita „Heideknirpse“.

Offene Brandenburgische Oldie-Masters

Am 09.11.2019 richtet der JSV Bernau erstmals einen Wettkampf der Veteranen aus. Die Offenen Brandenburgischen Oldie-Masters finden direkt im Anschluss an den Skoda Cup statt. Gekämpft wird in den Altersklassen Ü30/40/50 männlich und weiblich. Wir freuen uns auf euch.

Genauere Informationen könnt ihr hier verlinkten der Ausschreibung entnehmen.

Ausschreibung Offene Brandenburgische Oldie-Masters 2019

Überragende Judoka

Nach dem tollen Erfolg beim letzten Turnier in Potsdam fuhren die jüngsten Judoka des JSV Bernau am 28.09.2019 nach Brandenburg. Mit über 370 Teilnehmern aus 34 Vereinen und 4 Bundesländern hatte der 44. Silberne Roland wieder eine top Besetzung gefunden.

Den Anfang machte die Altersklasse U9. Hier war der JSV Bernau mit 3 Sportlern am Start. Für Kira Fischer lief es diesmal nicht ganz so gut. Ein wenig nervös begann sie das Turnier und verlor zum Auftakt ihren 1. Kampf. Nach einer tollen Steigerung konnte sie die Tatami anschließend auch als Siegerin verlassen und sich am Ende mit der Bronzemedaille schmücken lassen.

Besser lief es für Paul Neumann und Linus Janowski. Beide mussten 3 mal auf die Tatami und beide konnten sie diese dann jeweils als Sieger verlassen.

Paul beeindruckte durch seinen unbändigen Kampfgeist und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Dann nutzte er seine Chancen resolut und wurde dafür mit dem 1. Platz und mit der Goldmedaille belohnt.

Linus gewann 2 mal mit Ippon und wuchs im Finale über sich hinaus. Hier zeigte er eine couragierte Leistung und setzte alles von Trainer Dirk Schlicht zugerufene auf der Matte um. Seinen Waza Ari – Vorsprung brachte er so sicher über die Zeit und holte sich ebenso die Goldmedaille in seiner Gewichtklasse.

Die Altersklasse U11 war leider durch einige Ausfälle dezimiert. Doch die angereisten Bernauer Nachwuchskämpfer zeigten einmal mehr, dass sie um die Platzierungen erfolgreich mitkämpfen können.

Mika Urban begann mit 2 schönen Siegen, verlor dann 1 mal und kämpfe anschließend im vereinsinternen Duell gegen Moritz Kalz vom Stützpunkt in Schönow. Mika wollte wohl zu viel und lief in einen sauberen Konter, für den Moritz einen Ippon (Sieg vor Ende der vollen Kampfzeit) bekam. Moritz wurde dadurch drittplazierter und für Mika blieb „nur“ der 5. Platz.

In top Form zeigte sich an diesem Tag Clara Lange.

Ihre ersten beiden Kämpfe bestritt sie voller Selbstvertrauen und Siegeswillen, beide Kämpfe konnte sie gegen starke Contrahentinnen vom UJKC Potsdam und Piesteritz mit herrlichen Ippons für O-Soto-Gari gewinnen. Im Finale spielte sie all ihre Clevernis und schon erstaunliche Routine aus. Nach einem schönen Waza Ari verwaltete sie diesen Vorsprung so clever, dass am Ende des Turniers auch sie mit einer Goldmedaille die Heimreise antreten konnte.

Die kleine Delegation des JSV Bernau und ihre Trainer, Vanessa Trajcev, Andreas Fischer, Michele Graf und Dirk Schlicht waren mit diesem tollen Abschneiden mehr als zufrieden, so dass das Montagstraining wohl zum Spieletag wird. Dank gilt auch dem mitgereisten Kampfrichter Florian Hensel, der wieder mit einer tadellosen Leistung glänzen konnte.

Der JSV Bernau beim Kyoko-Pokal in Peitz

Am letzten Sonntag ging es für vier Sportler zum Kyoko-Pokal nach Peitz in Brandenburgs Süden. Das Teilnehmerfeld war eher spärlicher Natur, nichtsdestotrotz waren wir motiviert.

Gleich zu Beginn setzte Hannes Katzorke (U18 -46kg) ein Ausrufezeichen und warf nach zehn Sekunden seinen Kontrahenten voll auf den Rücken, ein glassklarer Ippon. In seinem zweiten Kampf musste sich unser jüngster Kämpfer dem sehr effektiven Juji-gatame von Tori geschlagen geben und verfehlte, mit dem zweiten Platz, knapp die Spitze des Podiums.

Adrian Knospe hatte in der U21 -73kg eines der bestbesetzten Starterfelder an diesem Tag. Gleich fünf Gegner galt es in seinem Pool zu besiegen. Leider gelang es Adrian nicht immer in seinen Kämpfen Akzente zu setzen oder es fehlte ihm an Kampfesglück. So wurde er bei einem kraftvollen Harai-goshi Angriff leider gegengedreht und ein Ansatz der Kingston-Würge als Waza-ari für den Kontrahenten gewertet. Am Ende stand ein fünfter Platz zu Buche.

Toni Raderkopp zeigte in seinen zwei Kämpfen wie variabel sein Technikprofil bereits ist. In der Klasse U21 -81kg gewann Toni den ersten Kampf mit Ippon durch eine Kombination von Uchi-mata zu Ko-uchi-gari. Im zweiten Kampf punktete unser Sportler zwei Mal mit Waza-ari, zuerst für einen Uchi-mata und danach für einen überraschenden Soto-maki-komi Angriff. Bei den folgenden drei Freundschaftskämpfen gegen Sportler -81kg der Altersklasse Männer, konnte Toni sich leider nicht durchsetzen. Trotzdem war ihm der erste Platz in seiner Altersklasse nicht mehr zu nehmen.

Unsere einzige weibliche Teilnehmerin machte durch einen Doppelstart auf sich aufmerksam. In ihrer Gewichtsklasse bei den Frauen belegte Celine Ulbricht den ersten Platz. Interessant war danach ihr Start in der Open Klasse der Frauen. Hier konnte sich Celine mit Ippon auf Kesa-gatame gegen ihre erste Gegnerin souverän durchsetzen. Die Folgekämpfe verlor Celine leider, gegen teils deutlich größere und schwere Kontrahentinnen. Unter dem Strich belegte Celine in der Open Klassen dann den fünften Platz.

Trotz des durchwachsenen Ergebnisses würde ich den diesjährigen Kyoko-Pokal in Peitz als Erfolg werten. Unsere Sportler konnten ihren aktuellen Trainingsstand im Wettkampf evaluieren und sich so zielgerichtet auf die Meisterschaften im nächsten Jahr vorbereiten.

European Judo Cup Bratislava 2019

Beim sehr gut besuchten European Judo Cup in Bratislava ist Martin Setz mit drei Siegen, zwei Niederlagen und dem 9. Platz ein erfolgreiches Comeback gelungen. 

Kurz nach der WM gaben sich insgesamt 384 Judokas aus 34 Nationen in der slowakischen Hauptstadt ein nächstes Stelldichein.

Nach dem zuletzt gelungenen Einstand in der 1. Judo Bundesliga gegen das Judo Team Hannover, warteten jetzt auf internationaler Bühne ganz andere Kaliber auf den Bernauer Judoka.

Und die Messlatte in der Gewichtsklasse bis 73 kg, mit der höchsten Teilnehmerzahl (61 Kämpfer), war auch gleich recht hoch angebracht.

Auch wenn es noch nicht ganz nach oben bzw. aufs Treppchen gereicht hat, so sollten ihm die 3 Siege nach dem erneuten Verletzungspech und langem Trainingsaufbau mit zig Reha-Einheiten wieder Auftrieb und Sicherheit für die nächsten anstehenden internationalen Wettkämpfe geben.

Nach 3 Siegen gegen ZDENOVEC (Slowakei) STROKA (Polen) und RADEV (Bulgarien)

musste sich Martin nur dem späteren Turniersieger ABDURAKHMANOV (Kasachstan) und dem WM -Teilnehmer Szabo aus Ungarn geschlagen geben. 

Kira war die Größte

Die Sommerferien und damit die Judopause sind vorbei und der erste Wettkampf stand an. Mit 230 Sportlern in der Altersklasse U11 und 140 Sportlern in der Altersklasse U9 hatte der 19. Internationale 1.2.3. Küchencup (ehemaliger Mazdacup) am 24.08.2019 in Potsdam wieder eine tolle Beteiligung. Es waren nicht nur Vereine aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen am Start, sondern auch wieder Vereine aus Polen und Tschechien.

Die jungen Judoka des JSV Bernau wussten um die Schwere der Aufgabe, hier eine Medaille zu erkämpfen. Entschlossen und sich in guter Form wissend, kämpften unsere Jüngsten erfolgreich um die Podestplätze mit.

Allen voran Kira Fischer (U9), die nach einer überstandenen Verletzung keine Zweifel darüber aufkommen ließ, wer in ihrer Gewichtsklasse die „Chefin“ ist. Zwei mal musste Kira auf die Tatami und beide Male verließ sie diese als vorzeitige Siegerin – eine tolle Leistung !

Einige Kämpfe mehr absolvierte Klara Lange (U11), die auf dem Weg ins Finale ihrer Gewichtsklasse 3 vorzeitige Siege erkämpfen konnte. Vor allem ihre beiden Kämpfe zu Beginn des Turnieres zeigten ihre starke Leistung. Brauchte sie für beide Siege nicht mal 15 Sekunden. Nach einem kräftezehrenden Halbfinale welches sie ebenfalls siegreich gestalten konnte, reichten ihre Kräfte dann im Finale nicht mehr und sie verlor leider durch Ippon gegen eine super starke Kontrahentin aus Berlin. Die erkämpfte Silbermedaille sollte ihr Mut für die folgenden schweren Wettkämpfe geben.

Ebenfalls je eine Silbermedaille konnten sich Linus Janowski und Paul Neumann (beide U9) erkämpften. Mit jeweils 2 Siegen und 1 Finalniederlage zeigten sie tolles Judo. Anastasia Wischnakow hatte nicht ihren besten Tag. Sie kämpfte etwas unkonzentriert und überhastet. Sie konnte sich aber noch steigern und am Ende des Turniers als Drittplatzierte auf das Podest steigen. Die Enttäuschung war ihr aber anzumerken. Eine weitere Bronzemedaille steuerte Aaron Gräfe zum unerwartet guten Abschneiden der Nachwuchsjudoka des JSV Bernau bei.

5. Platz für Henning Sudau in Gran Canaria

Henning Sudau startet bei seinem ersten internationalen Wettkampf, der Veteranen Europameisterschaft mit einem nicht unbedingt zu erwartenden hervorragendem 5. Platz.
Sicherlich gab es nach dem 3. Platz bei der diesjährigen Deutschen Veteranenmeisterschaften berechtigte Hoffnung auf mehr, aber dennoch weiß jeder Judoka, dass die Trauben bei einer Europameisterschaft weitaus höher hängen.

Anstatt es sich im Urlaubsparadies auf Gran Canaria, bei wunderschönen Wetter gut gehen und die Sonne auf dem Bauch scheinen zulassen, tummelte sich Henning lieber in der Gran Canaria Arena herum und absolvierte 4 heiße und spannende Kämpfe in der Altersklasse M4 (45-49 Jahre) mit 18 weiteren 18Teilnehmern, in der Gewichtsklasse bis 81kg.

Im ersten Kampf ging es gleich gegen den Lokalmatadoren ALONSO GARCIA, Carlos aus Spanien. Anfangs noch etwas nervös und aufgeregt, aber stets konzentriert wurde Henning immer besser und sicherer. Und so kam es, dass eine halbherzig eingedrehte Technik des Spaniers vom Bernauer Judoka klassisch ausgekontert wurde. Somit stand schon mal der erste internationale Sieg für Henning auf der Habenseite. Im zweiten Kampf gegen den Ungarn FONAY, Zsolt zahlte sich Hennings fleißiges Training am Ende aus. Da es am Ende des Kampfes immer noch unentschieden stand, mussten beide in die Verlängerung, dem Golden Score. Hier gelang es Henning letztendlich, dank seiner starken Physis den Ungarn noch zu werfen. Dem späteren Europameister und international weit erfahrenen Aserbeidschaner JAFAROV, Mubariz musste Henning allerdings dann im Viertelfinale den Vortritt lassen. Das dem Judoka vom JSV Bernau noch die internationale Erfahrung und somit auch das letzte Quäntchen Cleverness fehlte, zeigte sich dann im kleinen Finale um Platz 3 gegen den Rumänen ROCA, Marian. Der Kampf war vom Anfang bis zum Ende ausgeglichen, beiden Kämpfern gelang jeweils eine erfolgreiche Technik, die mit Wazari (halber Punkt) gewertet wurde. Es stand unentschieden und das nächste Golden Score deutete sich an. Dazu kam es aber nicht, denn ein kurz vor Schluss angesetzter Gegendreher des Rumänen ließ die Träume auf eine Medaille platzen.

Wenn auch nur der undankbare 5. Platz zu Buche steht, kann Henning mit seinem ersten Internationalen Auftritt bei der Veteranen Europameisterschaft stolz auf sich sein.

M4 -81 kg:
1. Mubariz Jafarov, AZE
2. Jimmy Cadoce, FRA
3. David Babise, FRA
3. Marian Roca, ROU
5. Jerome Da Ros, FRA
5. Henning Sudau, GER
7. Carlos Alonso Garcia, ESP
7. Merabi Kvariani, GEO

16 erfolgreiche Kyuprüfungen in Bernau

16 glückliche Judokinder (nach erfolgreicher Kyuprüfung) in Bernau

16 Judoka vom JSV Bernau beenden das erfolgreiche Wettkampfhalbjahr, nach anstrengender Vorbereitung mit abschließender Kyuprüfung im Judo-Dojo des JSV Bernau. Die Judoka der AK U11 von Trainer Dirk Schlicht verzichteten auf den letzten Wettkampf und legten den Fokus auf die nächsthöhere Graduierung und derer Vorbereitung.

Schon als Prüfer Hartmut Ott 5.Dan am Samstag, bei hochsommerlichen Temperaturen das Dojo betrat, konnte er in den Gesichtern der Kinder und auch Eltern die Anspannung deutlich erkennen. Die letzte Stunde vor der Prüfung diente nicht nur der allgemeinen Erwärmung, vielmehr nutzten alle Kinder nochmal die Zeit, sämtliche Prüfungsinhalte zu üben bzw. sich auch den letzten Rat von Trainer Dirk Schlicht und Andreas Fischer einzuholen.

Samstag 15.06.2019: 14:00Uhr, endlich geht es los. Prüfer und Trainer eröffnen im traditionell Japanischen Stil die anstehende Prüfung. Schon im ersten Prüfungskomplex der Fallübung (Ukemi) gehen die Augen der Judokinder zum Prüfer und zum Trainer, war es gut oder soll ich die Ukemi eventuell nochmal wiederholen!?

Nein das brauchten sie alle nicht, denn alle Prüflinge zeigten schon im ersten Komplex dem Prüfer eine gute bis sehr gute Leistung. So war es dann auch in den darauffolgenden zwei Stunden bzw. den 5 weiteren Prüfungsinhalten: Grundfertigkeit Stand, Boden, Anwendung Stand, Boden, sowie dem Randori (Wettkampfnahes Kämpfen mit den Inhalten der neu erlernten Techniken).

Am Ende der Prüfung, verbunden mit viel Schweiß und Aufregung, bedankte sich Prüfer Ott beim Trainerteam für die hervorragende Prüfungsvorbereitung bzw. auch dem würdigen Rahmen der den Kindern und auch Eltern an diesem Tage geboten wurde. Er beglückwünschte alle Prüflinge zum nächsthöheren Kyugrad und bescheinigte allen Prüflingen eine gute bis sehr gute Leistung.

Da hier nicht alle 16 Sportler genannt werden können, seien hier u. a. die sehr guten Prüfungen zum 7. Kyu (gelb) von Kira Fischer und Alois Hägenholz, sowie die zum 6. Kyu (gelb-orange) von Clara Lange und Tamino Hensel genannt.

Medaillen bei sommerlichen Temperaturen in Karow

Am 15.06. und 16.06. fand der 8. Nord Cup beim Kampf- und Kraftsport Karow e.V. statt. Am Samstag starteten die Kämpfer der U8 und U10 zu ihrem ersten Wettkampf in ihrer kurzen Sportlerkariere, wodurch alle sehr aufgeregt waren – einschließlich der mitgereisten Eltern und Trainerin Kristina Krappig.

Und schon ging es für Kasper Klumpp, Quentin Keßler, Johann Grunewald und Lisa Rüther in der U10 los. Es wurde in gewichtsnahen Gruppen gekämpft, damit jeder nach Möglichkeit drei Kämpfe bestreiten konnte.

Kasper ließ es zu langsam angehen, sodass er leider in allen drei Kämpfen durch Festhalte verlor und einen dritten Platz belegte. Dann folgte ihm Quentin. Er startete gleich mit einem Sieg mit einer Kesa Gatame (Festhalte), verlor den zweiten Kampf durch einen Wurf und den dritten Kampf durch eine Festhalte. Da drei Kämpfer die gleiche Anzahl an Punkten hatte, durfte Quentin nochmal ran – und wie. Er war jetzt heiß (dank der Hallentemperaturen) und motiviert und besiegte die beiden Gegner im Boden und wurde Zweiter. Dadurch angespornt startete Johann in seinen Wettkampf. Er warf seinen ersten Gegner zweimal mit Ko-Soto Gake (Fußwurf) und gewann mit Ippon (ganzem Punkt). Den zweiten Kampf gewann er durch eine große Außensichel und gewann die Goldmedaille. Lisa gewann einen Kampf ebenfalls mit der großen Außensichel, verlor dann und wurde Silbermedaillengewinnerin.

Jetzt war es an Johanna Dominick in der U8 zu zeigen, was unsere Kleinen können. Erwärmung brauchte sie nicht, da es ja mittlerweile sehr warm in der Halle war und die Aufregung ihr Übriges tat. Dadurch begann sie motiviert und besiegte ihre Gegnerinnen jeweils mit einer Festhalte, jedoch, damit es nicht langweilig wurde, mit verschiedenen. Damit machte sie ihrer aufgeregten Trainerin und Mama besonders viel Freude. Zur Belohnung gab es die Goldmedaille.

Zum Schluss kämpfte noch Toni Raderkopp bei den Männern als Training für die Landesliga. Aber es war nicht sein Tag und so wurde er Dritter, konnte Erfahrungen sammeln und vielleicht lief es am nächsten Tag bei der Landesliga besser.

Am Sonntag starteten die U12, U15 (alles Erstkämpfer außer Sebastian Voigt) und die U18. In der U12 startete zuerst Marian Walter. Er verlor durch einen Fußwurf (Hiza Guruma) seinen ersten Kampf und anschließend auch den zweiten. Aber dann wurden alle Kräfte abgerufen, sodass er im dritten Kampf seine Gegner festhalten konnte und einen sehr guten dritten Platz belegte. Valentino Koller konnte nicht seine Trainingsleistung abrufen, verlor alle Kämpfe und konnte trotzdem für seinen Trainingsfleiß mit einer Bronzemedaille nach Hause fahren. Sebastian ging ebenfalls hoch motiviert in die Kämpfe, verlor die Kontrolle über seine Gegner und wurde mit einem Hüftwurf und einer kleinen Innensichel geworfen, womit auch er Dritter wurde.

Dann begannen die Kämpfe in der U15 mit dem aufgeregten Tim Klanert. Er war in seinem ersten Kampf zu nervös beim Angriff, wodurch sein Gegner ihn, zwar ohne Wertung, zu Boden bringen konnte, aber dann in die Kesa Gatame (Festhalte) nahm und Tim verlor. Zu Beginn des zweiten Kampfes wurde Tim sehr unglücklich hart mit dem Gesicht auf die Matte geworfen, wodurch er sehr abgelenkt war, aber bis zum Gewinn weiter kämpfen wollte, nur leider vorher mit Ko Uchi Gari (Fußwurf) geworfen wurde und verlor. Im letzten Kampf war er wieder voll da, nur zu zaghaft, wodurch er dann mit Harai Goshi (Hüftwurf) geworfen und Dritter wurde. Nioka Hägele (eigentlich U13) startete engagiert in seinen ersten Wettkampf und warf zum Anfang seinen Gegner aufs Gesäß und vergaß den Übergang in den Boden und ihn festzuhalten. Der Kampf ging im Stand weiter und Nioka kontrollierte ihn, jedoch ohne ihn mit einer Wertung werfen zu können. Er gewann den Kampf dann durch Kampfrichterentscheid (Hantei). Den nächsten Kampf verlor er im Boden, ging jedoch wieder motiviert in seinen letzten Kampf, den er mit einem erfahrenen Kämpfer durchführte. Dieser warf ihn mit einem Ippon Seoi Nage und Nioka wurde der erste Dritte.

Jetzt kam die U18 und die Stimmung war immer noch sehr gut. Hannes Katzorke kam als erster dran und hatte nur einen Gegner, wodurch es zum „Best of three“ kam, d.h. beide kämpfen bis einer zwei Siege hat. Nach dem Hajime griff Hannes an, wodurch sein Gegner, ein ehemaliger Ringer, sich seiner annahm und einen sehr guten Ura Nage (Opferwurf der besonderen Art und einer Ringertechnik ähnlich) warf und Hannes somit verlor. Beim zweiten Kampf war Hannes besser vorbereitet, hielt ihn auf Abstand und griff couragiert an. Sein Gegner konterte seinen Uchi Mata und Hannes war Zweiter.

Dann kämpfte Maximilian Grumblat auch mit „Best of three“. Den ersten Kampf verlor er unglücklich in kurzer Zeit durch einen Fußwurf. Nachdem er seine Enttäuschung hinter sich hatte, konzentrierte er sich auf den nächsten Kampf, den sein Gegner nicht mehr machen wollte und etwas negativ aufgeregt war. Max ließ sich nicht beirren, ließ den Kampf ruhiger an und warf seinen Gegner mit Harai Goshi (Hüftwurf) auf Ippon. Den dritten Kampf wollte sein Gegner nicht mehr bestreiten und Max wurde Erster.

Erik Graf hatte hochmotivierte Gegner, die sich auch nichts schenken lassen wollten. Als Erik seinen Gegner mit Ko Uchi Maki Komi (Opferwurf) warf, stellte (jedenfalls für den Kampfrichter) dieser seinen Fuß hinter Eriks Fuß und bekam den Ippon. Der zweite Kampf wurde, nach einem schnellen Ko Uchi Maki Komi als Angriffswurf von vorn ohne sich einzudrehen, nach fünf Sekunden von Erik beendet.

Dann kam noch Anton Grellmann zum Zuge. Zuerst wurde er kampflos Erster, anschließend kämpfte er gegen 15 kg schwere Gegner zwei Freundschaftskämpfe ohne Freundschaft. Er war so motiviert, dass sein Betreuer Angst hatte, als er sich auf dem Unterarm abfing, nur um nicht auf dem Rücken zu landen. Aber es ging unverletzt weiter und Anton konnte sogar nach einem Tani Otoshi (Opferwurf) seinen Gegner in eine Festhalte bringen, nur kam dieser kraft seiner Masse wieder raus. Dann verließen ihn die Kräfte, er wurde geworfen und verlor. Nach einer kurzen Pause ging es zum nächsten Kampf gegen einen erfahrenen Kämpfer. Er führte durch einen O Uchi Gari mit Waza Ari konnte diesen leider nicht über die Zeit bringen und verlor durch Kraftverlust, aber gesund, auch diesen Kampf und war Dritter.

Als letzten Kampf des Tages durfte Erik vor den Augen aller Zuschauer gegen einen Lokalmatador noch mal auf die Matte. Es war ein hin und her, Erik war wieder zu unbeweglich und als er sich auf seinen Angriff vorbereitete, fegte der Gegner Eriks vorderen Fuß. Erik rutschte wie auf einer Bananenschale aus (De Ashi Barai – Fußfeger) und er wurde auch Dritter.

Alles in allem waren es schöne Kämpfe und der Dank geht an die Trainer in den Gruppen und an Frau Krappig, die zwei Tage vor Ort war. WEITER SO!!

Sommerfest 2019

Am 08.06.19 führten wir uns jährliches Sommerfest durch und zwar zum zweiten Mal im Wildpark Schorfheide.

Nachdem 14:30 Uhr 55 Sportler mit ihren Gästen anwesend waren, stärkten wir uns mit (selbstgebackenem) Kuchen und gingen dann auf einen geführten Rundgang durch den Wildpark. Bei angenehmen Temperaturen war es ein interessanter und kurzweiliger Spaziergang vorbei an den Elchen, Wisenten, Wölfen und vielen anderen (wilden) Tieren. In der Zwischenzeit bereiteten fleißige Helfer den Grill vor, damit sich alle wieder für das Spielen auf dem Spielplatz und den Austausch untereinander stärken konnten. Gegen 19:00 Uhr ging es langsam Richtung Bernau und Umgebung nach Hause und die Helfer ließen sich zum Abschied noch einmal in Ruhe nieder und den Tag ausklingen (siehe Foto oben). Es war ein schöner Nachmittag, mit dem Wehrmutstropfen, dass der Autor vor lauter Entspannung das Fotografieren vergessen hatte.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Kuchenspendern und dem Küchenpersonal des Wildparks und freut sich auf das nächste Fest. Vorher gibt es aber wieder viele Trainingstage und Wettkämpfe, z.B. am 09.11. den, von unserem Verein durchgeführten, Skoda Cup.

 

Seraphine erkämpft Gold

Am 26. Mai 2019 fuhren die Judoka der Altersklasse U10 des JSV Bernau ins Leistungszentrum nach Frankfurt (Oder), um beim Turnier um den 10. Pokal der Stadtwerke Frankfurt an der Oder mitzukämpfen.
 
Die Erwartungen der jungen Nachwuchskämpfer und deren Trainer waren nicht allzu hoch, wurde in den letzten Wochen überwiegend für die nächste Kyu-Prüfung trainiert. Um so erfreulicher war dann zu sehen, wie stark und technisch versiert unsere Jüngsten auf der Tatami agierten. Allen voran Seraphine Mühlenbeck, die 2 Kämpfe gegen starke Athletinnen des JC 90 Frankfurt (Oder) absolvieren musste. Im 1. Kampf bestimmte sie von Anfang an das Geschehen und ließ ihre Gegnerin nicht zur Entfaltung kommen. Mit 2 schönen Waza ari (halber Punkt) für tolle Würfe beendete sie den Kampf vorzeitig. Im 2. Kampf ging sie ähnlich couragiert zur Sache und konnte auch diese Kontrahentin erfolgreich werfen, wofür sie wieder einen Waza ari erhielt. Anschließend setzte Seraphine nach und erarbeitete sich eine Festhalte, aus der es kein Entrinnen für die Sportlerin aus Frankfurt/O. gab. Ippon kurz vor Schluss und die Goldmedaille in ihrer Gewichtsklasse waren verdienter Lohn für ihre tolle Leistung.
 
Anthony Bartelt begann seinen Wettkampf wieder übernervös und verlor auch gleich seinen Auftaktkampf. Dann konnte er sich super steigern und zeigen, dass er mehr kann. Im Kampf um die Bronzemedaille kämpfte er dann so, wie es seine Trainer sehen wollen, aggressiv und angriffsstark. Der Erfolg gab ihm recht, warf er seinen Gegner mit einem Goshi, der knallend auf der Tatami landete, mit Ippon. Eine tolle Leistung !
 
Kira Fischer, Tamino Hensel und Fritz Naumann zeigten ebenfalls gute Leistungen bei diesem Turnier. Nach Siegen und Niederlagen konnten auch sie sich bis auf den Bronzerang vorkämpfen.
 
Mit 1 mal Gold und 4 mal Bronze belegten unsere Nachwuchskämpfer einen guten 4. Platz von 12  Mannschaften in der Pokalwertung.
 
Nun steht als nächster Höhepunkt noch die Kyu Prüfung am 15.Juni im Bernauer Dojo an, bevor es in die verdienten Sommerferien gehen kann. Das Trainerteam wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg.