Jeder Verein kennt Sie, die Menschen, die den Verein prägen und bewegen. Das Leben verändert sich und so trennen sich auch mal die Wege. Mit den Vereinen die einen persönlich beeinflusst haben, bleibt man dennoch immer Verbunden. So freuten sich einige als kurz nach seinem 84. Geburtstag hoher Besuch nach Bernau kam. Über 40 Jahre formte er sehr erfolgreich die Bernauer Judokas. Bei denen er selbst 1958 begann und dann als Trainer unter anderem unserem „Otti“ vieles beibrachte. Die Rede ist von Günter Seidler, auch besser bekannt als „Teufi“ oder „Zackzack“, wie er seine Sportler immer anspornte. Von Hubert Sturm wurde er zu seinem 60. Geburtstag mit dem 5. Dan ausgezeichnet.
Privat zog es ihn 2002 nach Werdau in Sachsen und auch dort konnte er vom Judo nicht lassen und bringt sich im dortigen Verein mit ein. Nun gab es ein Treffen auf der Durchreise in den Urlaub mit Weggefährten in Bernau. Bei einem gemütlichen Abend wurde über alte Zeiten gesprochen und die ein oder andere Anekdote rausgekramt.
Es sind Ferien und alle sind im Urlaub. Wie macht man als Trainer die Sommerferien, also zu einem unvergesslichen Highlight? Sie schließen sich mit ihrem Partnerverein zusammen, um ihre vereinsübergreifende Freundschaft zu vertiefen und fahren gemeinsam ins Ferienlager. Für den JC Eberswalde und JSV Bernau, ging es für eine Woche ins Ökozentrum Magdeburg. Eine wunderbare Anlage mitten in der Stadt, die einem das Gefühl vermittelt, sich direkt in der Natur zu befinden. Dort gibt es weite Streuobstwiesen, einen Grill- und Lagerfeuerplatz, einen Pizzaofen und Picknick-Tische für das gemeinsame Abendessen und Beisammensitzen. Was natürlich auch nicht gefehlt hat, waren die tierischen Freundschaften, die zu den Hühnern, Hasen und vor allem den Schafen und Ziegen geschlossen wurden.
Am Sonntag, den 26.07.2026 ging es für beide Vereine los. Mit drei Transits, fünf Erwachsenen und zehn Teenagern und Kindern auf nach Magdeburg. Vor Ort angekommen, gab es nicht viel zu diskutieren, alle Mädels in ein Zimmer und die Jungs in ein Zelt. Und die Trainer? Die können zusehen, wie sie unterkommen. Nach dem auch dies geklärt wurde und die Zimmer beziehungsweise Zelte eingerichtet waren, ging es als erstes zu den Schafen. Es wurde gefüttert, viel gekuschelt und noch mehr gelacht. Doch nach einer späten Ankunft, neigt sich der erste Tag schon dem Ende. Gemeinsam Abendessen und den ersten Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Für ein Ferienlager sind Grundregeln wichtig. Gemeinsames Frühstück, Abendessen und die Ausflüge sind nicht optional, ansonsten können alle dem nachgehen, was ihr Herz begehrt. Also startet der erste Tag 8:30 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Danach gab es mehrere Angebote zur Auswahl, einige haben Fußball gespielt, es wurde getöpfert und wieder andere haben ein neues sportliches Talent, für das Bogenschießen entdeckt. Beim Bogenschießen gab es nicht nur Zielscheiben, sondern auch Figuren, auf die man schießen konnte. Und wem das nicht schwer genug war wurden Äpfel platziert, die man runterschießen konnte. Nach knapp anderthalb Stunden und einigen Flüchen, wurde endlich der Apfel von unseren neuen Bogenschützen getroffen. Nach dem Mittag ging es in den Kletterpark. Nach dem Anlegen der Klettergurte und der Einweisung ging es für Groß und Klein endlich ans Klettern. Die zwei Nicht-Kletterer haben sich die Zeit, beim Taschen hüten und Fotos machen vertrieben. Drei Stunden können ganz schön lang werden. Alle die irgendwann keine Lust mehr hatten oder nicht mehr konnten, haben den dazugehörigen Erlebnispark, mit Rutschen, Hüpfburgen und vielem mehr unsicher gemacht. Zurück im Ökozentrum gab es selbstgemachtes Abendessen, denn eine Stärkung für das Abendprogramm durfte nicht fehlen. Sonst gibt es keine Chance den gemeinsamen Spieleabend zu überstehen. Auch hier kann jeder seinen Interessen den Vorzug geben, denn vom Lügenkönig, schummeln bei Risiko, Skip-Bo und Henna-Malerei ist für jeden etwas dabei.
Für Tag zwei haben wir ein Tagesausflug in den Harz geplant. Nach dem Frühstück wurden die Sachen gepackt und dann ging es los. Zwei Transits, zwei Stunden Fahrt und ein Musikgeschmack, der nicht weiter auseinanderliegen könnte. In dem einen Auto wurde moderne Pop-Musik gehört, während in dem anderen die Ärzte und 70er Jahre Klassiker gespielt wurden. Vor Ort angekommen wurde sich in die Wander-Outfits geworfen, denn das Tagesziel war klar der Brocken. Wanderprofi Fischi hat eine Route geplant, mit der sogar die Wandermuffel zufrieden waren. Knappe 9km und 2,5 Stunden später hatten alle den Gipfel erreicht, wo erst einmal eine kurze Rast,-und Mittagspause eingelegt wurde. Ein Gruppenfoto als Beweis darf natürlich nicht fehlen, bevor es wieder an den Abstieg ging. Für den Rückweg hat sich die Gruppe in zwei geteilt. Ein Teil, der einen unkomplizierten Rückweg bevorzugt und ein Teil, der zum Abschluss einen anspruchsvolleren Weg einschlagen wollte. Nach 7km und 2 Stunden haben sich alle an den Autos wiedergetroffen und sich gemeinsam auf den Rückweg gemacht. Das Highlight des Tages hat im Camp schon auf uns gewartet. Der Pizza-Abend. Jeder kann sich seine eigene Pizza belegen und im Pizza-Ofen zubereiten. Nach dem Abendessen wurde der Abend im Gemeinschaftsraum wieder mit Spielen verbracht. Es wurde im Monopoly geschummelt, bei Halligalli eskaliert, Rommé und Mau-Mau gespielt.
An Tag drei wurden 35°C angesagt. Was kann man bei solchen Temperaturen überhaupt machen? Richtig, den Tag am Wasser verbringen. Weil jedoch an den See zu fahren, viel zu langweilig wäre hatten wir als Event Floßbauen geplant. Um gleichzeitig das Team-Building zu verbessern wurden die Teams abgezählt und fünf 3er Teams gebildet. Für jedes Team standen zwölf Bretter, fünf Luftkissen, beliebig viele Seile und eine Stunde Zeit zur Verfügung. Was kann da schon schiefgehen? Es wurde viel gelacht, verschiedenste Strategien angewandt und diverse Sabotageversuche abgewehrt. Und dann kam der Moment der Wahrheit. Die Flöße konnten endlich zu Wasser gelassen werden. Alle Flöße haben Stand gehalten und sämtliche Kenterversuche überstanden. Bei dem warmen Wetter durfte ein Besuch in der Eisdiele natürlich nicht fehlen. Zurück im Ökozentrum gab es nur eine kurze Verschnaufpause, um sich für ein gemeinsames Judo-Training beim FSV Magdeburg frisch zu machen. Zum Kennenlernen gab es als erstes eine spielerische Erwärmung, gefolgt von einem Technik-Teil im Stand. Da Randoris nicht fehlen dürfen, kamen diese im Anschluss; erst einige Runden im Stand und zum Abschluss noch einige lockere Runden im Boden. Nach einem sehr erfolgreichen Training gab es eine gemeinsame Erfrischung und Plauderrunde mit dem FSV Magdeburg. Zurück auf unserem Gelände folgte die übliche Abendroutine. Erst Abendessen und für alle die im Anschluss Interesse hatten, der gemeinsame Spieleabend. Hier wurden Rommé, Skip-Bo und Activity gespielt.
Der nächste Tag sollte nicht weniger warm werden, als der vorherige. Bei angesagten 40°C ging es wieder ans Wasser und weil das tägliche Sportprogramm nicht fehlen durfte, stand eine Kanutour auf dem Plan. Also ging es an die Bode. Nach der Aufteilung in zweier und dreier Gruppen wurden alle Kanus nacheinander zu Wasser gelassen. Zur großen Freude aller durften sich die Teams selber finden. Im Anschluss ging es 6km über die Bode, bei wunderschöner Landschaft und ruhigem Gewässer, bis zu einem Zeltplatz. Unterwegs mussten diverse Herausforderungen gemeistert werden. Von einfachen, wie Brücken passieren oder an schnelleren Stellen des Flusses im Kanu zu bleiben, gab es jedoch auch schwierigere zu meistern. Diese zeigten sich bei einigen darin die Kanus richtig zu lenken oder in Bäumen hängen zu bleiben. Nach der Tour, durfte bei dem sommerlichen Wetter eine kurze Abkühlung im Fluss nicht fehlen. Weil diese jedoch nicht ausreichend war, ging es im Anschluss noch einmal auf einen Zwischenstopp in die Eisdiele, bevor es zurück ins Ökozentrum ging. Und was wäre ein Abend, an dem keine neuen Spiele ausprobiert werden. Es wurden Dummkopf und Räuber-Rommé gelernt. Die Abendlichen Klassiker, wie Mau-Mau, Skip-Bo und das übliche Halligalli-Match durften natürlich auch nicht fehlen.
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Nach dem Frühstück konnten alle die wollten, die Chance nutzen, um die Brandmalerei zu testen. Dabei wurden Kochlöffel, Holzschatullen oder Küchen-Brettchen durch Lötkolben mit den verschiedensten Motiven verziert. Von Bart Simpson, Fußbällen, König der Löwen oder dem kleinen Maulwurf war alles dabei. Danach ging es zu dem Highlight, auf das die ganze Woche von allen hin gefiebert wurde, zum Lasertag. Das Beste an allem, wir hatten die ganze Lasertag-Arena für uns allein. 2 Stunden, 5 Runden; da sind Spaß und Rivalitäten zu erwarten. Aus Tradition wurde die erste Runde Mädchen gegen Jungs gespielt. Nach drei Runden hatten alle den dreh raus. Was bringt den meisten Spaß? Drei Teams und zufällige Teamaufstellung. Und die Profis finden auch beim Lasertag einen Weg, um die ein oder andere Schummelei durchzusetzen. Um den letzten Tag abzurunden ging es nach dem Lasertag in einen Steinbruch zum Baden. Dort wurde geschwommen und die Mutigen übten sich im Klippenspringen. Zurück im Ökozentrum musste sich ausgiebig von den Schafen und Ziegen verabschiedet und eine Runde gekuschelt werden. Und um den letzten Abend richtig ausklingen zu lassen, wurde das unterhaltsamste Spiel dafür aufgespart. Hitster. Das Spiel wo sich in Teams in den musikalischen Kenntnissen gemessen werden kann und den ultimativen Spaßfaktor beinhaltet. Allen, die mit Musik nicht so viel am Hut hatten, konnten sich in dem Spiel „Stadt Land Vollpfosten“ messen.
Am Samstag den 01.08.2026 ist die gemeinsame Woche in Magdeburg um. Die Zimmer und Zelte wurden wieder geräumt und es hieß Abschied nehmen. Für den JSV Bernau und den JC Eberswalde ging es damit wieder nach Hause.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen beim Ökozentrum Magdeburg, für die unglaublich tolle Woche und die wundervolle Zeit bei euch! Bei euren vielen Angeboten, ist für jeden immer das Richtige dabei. Bei euch gibt es alles was das Herz begehrt und jeder Wunsch wurde erfüllt, vor allem die selbstgemachten Essenswünsche.
Am 13.06.2026 fand in Frankfurt/Oder die Bezirkseinzelmeisterschaft statt, zu welcher der JSV Bernau, mit insgesamt 19 Sportlern in der U11 und U13 aus allen Stützpunkten angetreten ist. Als Trainer unterstützen beide Altersklassen Dirk Schlicht, Frank Opitz, Andreas Fischer und Michéle Graf. Neben dem sehr guten Abschneiden unserer Judokas mit 12 Platzierungen, gab es einen weiteren Grund zur Freude. Maximilian Domenik und Quentin Keßler legten beim Turnier auch erfolgreich Ihre Kampfrichterprüfung ab. Maximilian bestand dabei seine Prüfung mit Auszeichnung und wurde als frisch gebackener Kampfrichter zu den Landesjugendsportspielen Ende Juni eingeladen.
Es begann die U11 die von Dirk Schlicht betreut wurde und unsere Bernauer Judokas waren gut aufgelegt. Insgesamt qualifizierten sich acht Sportler für die Landesjugendspiele. Besondere Leistungen zeigten Jonna Buchleitner und Aaron Dou, beide konnten vier Kämpfe mit Ippon gewinnen. Lediglich im Halbfinale hatte Aaron das Nachsehen. Vom Schönower Stützpunkt die Frank Opitz betreut, hatte Amelie Brück einen waren Fußfegerlauf, sie konnte alle ihre vier Kämpfe damit gewinnen. Charlotte Arndt gelangen drei Siegen, in einem spannenden Duell gegen Emilia Keutel vom JV Kuzushi Lübben musste sie eine taktische Überraschung Ihrer Gegnerin und die einzige Niederlage hinnehmen. Ergänzt wurden die Ergebnisse durch Silber von Niko Rebbin und Leo Schröter, sowie den fünften Plätzen von Elisa Lindhorst und Ole Lublow.
Platzierungen der U11
1. Platz -40 kg Amelie Brück -44 kg Joanna Buchleitner
2. Platz -30 kg Charlotte Arndt -37 kg Leo Schröter -43 kg Niko Rebbin
3. Platz -31 kg Aaron Dou
5. Platz -40 kg Elisa Lindhorst -34 kg Ole Lublow
Im Anschluss folgte die U13 und auch hier sollte es erfolgreich weitergehen. Aus Zepernick nahmen 3 Sportler teil und Mevio Ludwigs konnte sich einen souveränen zweiten Platz sichern. Er verlor lediglich das Finale gegen Hannes Türk vom JV Königs Wusterhausen. Eine Goldmedaille steuerte aus Schönow auch Anna Stolze bei.
Drei weitere Startplätze für die Landesjugendspiele sicherten sich die Judokas vom Bernauer Stützpunkt. Meryem Derya Uluer und Chelsea Reuter hatten an diesem Tag die Nase vorn und gewannen alle Ihre Kämpfe. Besonders Chelsea hatte sich für den Wettkampf etwas vorgenommen, sie wollte Ihren Uchi-mata perfektionieren und dies gelang ihr von Kampf zu Kampf. Im Finale gegen Anni Vierling vom JC90 Frankfurt/Oder gewann sie mit einer tadellos ausgeführten Technik. Auch wenn es für Laura Buller nicht für eine Medaille reichte, zeigte sie in Ihrem ersten Wettkampf überhaupt, was sie alles in dem einen Jahr Judo schon gelernt hat. Ihre Beiden Duelle konnten sich sehen lassen. Bei den Jungs zeigte Dimitrios Syropoulos in seinen Kämpfen einen überraschenden Sumi-gaeshi, der ihn bis ins Finale trug. Dort konnte er sich gegen Juan-Elias Breuning vom PSV Frankfurt/Oder allerdings noch nicht durchsetzen. Platzierungen der U13
1. Platz -36 kg Meryem Derya Uluer -40 kg Chelsea Reuter +57 kg Anna Stolze
2. Platz -34 kg Mevio Ludwigs -37 kg Dimitrios Syropoulus
Wie Lindow nur für die Kleinen. Da sich die Kinder sehr lange immer wieder ein eigenes Trainingslager gewünscht haben, da sie die Erwachsenen nicht begleiten können. Nach Jahren des Bettelns wurde ihnen dieser große Wunsch endlich erfüllt. Und nicht nur das, Ruhlsdorf geht mittlerweile ins dritte Jahr. 2 Trainer, 27 Kindern und sehr viel Judo, Sport und Spaß! Aber ein langes Wochenende mit so vielen Kindern im Alter von 7 bis 14 und nur 2 Betreuern kann seine Tücken haben. Deswegen findet das Trainingslager im „Eldorado“ in Ruhlsdorf und nicht in Lindow statt, um auf alle Eventualitäten, einschließlich Heimweh, vorbereitet zu sein.
Am Freitag den 05.06.2026 reisten 27 Sportler im „Dachsbau“, unserem eigenen Haus für das Wochenende, an. Gebracht und abgeholt werden die Kinder auf Grund der kurzen Anfahrtszeit von ihren Familien. Und dann kommt auch schon das wichtigste; die Zimmeraufteilung. Diese dürfen die Kinder selber festlegen, was manchmal gar nicht so einfach ist. Im Zweifel gibt es jedoch nichts, dass nicht mit Judo geklärt werden könnte. Sobald die Zimmer bezogen, die Sachen und gefühlten hundert Snacks und Süßigkeiten in jedem Zimmer ausgepackt sind, geht es in die Halle zum Mattenaufbau. Im Anschluss wird sich erst einmal für die erste Sporteinheit gestärkt. Diese widmete sich dem Neigungssport; draußen wurde Fußball, Tischtennis und Badminton gespielt, während in der Halle geturnt, Basketball und Football gespielt wurde. Doch zum Abend nach der sportlichen Betätigung kommt das Beste. Es wird sich im Keller versammelt, wo von allen gemeinsam einige Runden „die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt wurden, danach wurde sich jedoch die Ruhlsdorf übliche Routine gewünscht. Vor dem schlafen gehen wird Musik gehört. DJ Linus erstellt eine Playlist für alle, jeder darf Musikwünsche äußern und diese werden Lautstark abgespielt. Das wichtigste darf natürlich nicht fehlen, die Playlist zum Wecken.
Am Samstagmorgen wird nämlich pünktlich um sieben Uhr in den Tag gestartet. Und wie weckt man einen so großen Haufen Kinder und Teenies besser, als mit lauter Musik. Traditionell am Samstag musste als erstes Lied der Playlist natürlich „Aufstehen“ von Seed gespielt werden. Danach ging es direkt runter in den Garten, um sich etwas zu Dehnen, denn die erste Sporteinheit ließ nicht auf sich warten. Diese ist der Seelauf. Je nach Altersklasse müssen alle drei bis fünf Runden um den kleinen See laufen. Danach wird sich erst einmal ordentlich beim Frühstück gestärkt. Da einige an diesem Wochenende eine neue Graduierung ablegen wollten, teilte sich die Gruppe auf. Die Kyu-Aspiranten machten sich auf den Weg zur Halle und die anderen verbleiben zur Erholung im Haus oder machten mit der nächsten Runde Werwolf unseren Keller unsicher. Aber da Judo nicht zu kurz kommen darf, kam die restliche Gruppe sehr bald in die Halle, für die erste Judoeinheit. Denn eine Woche später findet die BEM Ost statt und unsere Sportler wollen dafür bestens gerüstet sein. Nach zwei intensiven Stunden Judo ging es zum Mittag und in eine kleine Erholungspause. Diese hielt jedoch nicht lange an, denn der Kyu übt sich nicht von alleine. Aber bei dem schönen Wetter und einem tollen Badesee vor der Nase würde es fast an ein Verbrechen grenzen, den ganzen Tag in der Halle zu verbringen. Deswegen wurden sich die Badesachen geschnappt und ab zum Strand. Und weil im Trainingslager Sport nirgendwo fehlen durfte, wurde hier sowohl am Strand als auch im Wasser von einigen Volleyball, Football und Wasserball gespielt. Die älteren sind mit Herr Fischer eine kleine Runde geschwommen, es wurden Saltos geübt, Algenschlachten ausgetragen und Kleckerburgen gebaut, sodass jeder auf seine Kosten gekommen ist. Und bei dem Wetter durfte als Erfrischung eine Wassermelone nicht fehlen. Zum Abend hin wurde von den Trainern gegrillt und mit allen gemeinsam am Dachsbau gegessen. Endlich war es auch soweit. Die Kyu-Prüfung stand an. Die ganzen Übungseinheiten haben sich ausgezahlt, denn Ole, Georgiy, Florian und Vincent legten erfolgreich ihre Prüfung ab. Diese war mit Einlaufmusik und Publikum für alle beteiligten ein sehr schönes Erlebnis. Danach wurde sich von einigen noch mal dem Neigungssport zugewandt und im Anschluss wurde der Abend wieder im Keller ausklingen gelassen. Werwolf, Snacks, laute Musik, DJ-Linus und eine neue Playlist. Für die jüngeren ist es manchmal noch nicht so einfach von der Familie getrennt zu sein, sodass zum Abend bei dem einen oder anderen das Heimweh ruft. Aber wir sind auf alles vorbereitet. Um das Heimweh zu überwinden wurde sehr lange die Olchies vorgelesen, bis alle friedlich schlafen konnten.
Auch zum Sonntag dürfen Traditionen nicht gebrochen werden. Also wurde diesmal mit „guten Morgen Sonnenschein“ in den Tag gestartet. Weil der Samstag jedoch für viele sehr lang und sportlastig war, mussten nicht mehr als zwei Runden um den See gelaufen werden. Nach dem Frühstück gab es noch eine kurze Judoeinheit, in der Julius seinen Kyu verletzungsbedingt noch erfolgreich nachholen konnte. Danach darf das traditionelle Tabata nicht fehlen. Und nach einem solchen Wochenende ist von einer Dehnung am Ende der Einheit nicht abzusehen. Danach hieß es schon wieder Matten abbauen, Gruppenfoto und rüber in den Dachsbau, um die Sachen zu packen und die Zimmer aufzuräumen. Nach dem Mittag lassen die Eltern auch nicht lange auf sich warten, um ihre Kinder abzuholen und den restlichen Sonntagnachmittag daheim genießen zu können.
Zwei Sportler und ein Trainer machten sich am 03.07.2026 auf den langen Weg nach Bochum. Kein kleines Turnier lockte Rainer Prüfig, Sebastian Hesse als Aktive und Henning Sudau als Betreuer in den Pott. Nach einigen Jahren verletzungsbedingter Abstinenz sollten die Deutschen Veteranenmeisterschaften (DEM Ü30) das diesjährige Wettkampfhighlight für unsere Judokas werden. In den letzten Wochen wurde sich dafür der Feinschliff im Training geholt. Die zusätzlichen Trainingspartner aus Berlin und Brandenburg traf man an der Waage wieder und freute sich gemeinsam auf das Turnier.
In der M8 -90 kg Klasse ging Rainer bereits am Samstagmorgen an den Start und vier weitere Sportler hatten sich in seiner Altersklasse und Gewichtsklasse angemeldet. Damit stand der Turnierverlauf fest: „Jeder gegen Jeden“, also vier Kämpfe. Los ging es mit Martin Ernst vom Budo-Club Offenburg, ein enges Duell welches mit zwei guten Ansätzen und einem guten Griffkampf, im Kampfrichterentscheid zu Gunsten von Rainer ausfiel. Es folgte Uwe Czerwinski vom Ausrichter PSV Bochum, ein geblockter O-uchi-gari Ansatz von Rainer, den er mit einem Ko-uchi-gari weiterführen konnte, sorgte für den vorzeitigen Ippon. Kampf drei, der schwerste Gegner des Tages, kein geringen der als der amtierende M8 Weltmeister und letztjährige M7 Deutsche Meister Wolfgang Hinterleitner vom SF Harteck München. Taktik und Erfahrung waren in diesem Duell gefragt und Trainer Henning gab die Marschroute vor, die Rainer konsequent im Griffkampf und den Wurfansätzen umsetzte. Ein kleiner Kontervorteil gab am Ende im Kampfrichterentscheid wieder den Ausschlag für Rainers Sieg. Der letzte Gegner Michael Stay vom TG 1886 Rimbach wollte mit Fußwürfen Rainer zu Fall bringen, der konterte die Ansätze souverän erst mit einer kleinen Wertung und kurz vor Schluss mit einem Ippon aus. Damit stand der Deutsche Meistertitel fest und die Freude war groß.
Ein gelungener Start für den JSV Bernau und am Nachmittag folgte noch Sebastian, der meinte nur: „Da haste ja einen rausgehauen und setzt mich ganz schön unter Druck.“ Doch die M3 +100 kg Klasse war neben zwei anderen Gewichtsklassen die vollste im ganzen Turnier. Scherzhaft berichtete er, ich hatte bei den richtigen Deutschen Männermeisterschaften teilweise weniger als 15 Teilnehmer und der ein oder andere Gute ist heute dabei. Also ging es von Kampf zu Kampf. Gerade im fortgeschrittenen Alter sind Gürtelfarben nicht unbedingt aussagekräftig. Im Turnier sah man auch viele Gelb, Orange oder Grüngurte, die gute Platzierungen erreichten. Viele haben vorher auch schon andere Kampfsportarten gemacht und unbekannte Namen haben immer Überraschungspotenzial. Der erste Gegner Denis Michel vom 1. Hattinger JJJC war kräftig und Sebastian musste ihn sich erstmal zurechtlegen. Nach 1:48 Minute war der richtige Griff gefunden und ein Tani-Otoshi sorgte für den ersten Sieg.
Es folgte Ovidiu Mihut vom TG 1886 Rimbach ein kurzes Duell, nach 30 Sekunden der erste Tani-Otoshi saß. Im Halbfinale kam Robert Rockenfeller vom JC Neuwied auf die Matte und Sebastian lag nach einem guten Ansatz von seinem Gegner mit einem Yuko in Rückstand. Doch die langjährige Wettkampferfahrung ließ ihn nicht aus der Ruhe bringen und nach knapp 2 Minuten sorgte eine gute Finte für den Sieg und das Finale. Silber war damit sicher, doch wer wird der Gegner werden? Sebastian erwartete dort klar den Titelfavoriten Alexander Pfau. Doch es kam anders, dass zweite Halbfinale ging im Kampfrichterentscheid knapp an Konrad Baur vom TSV Schwabmünden 1863, statt an Pfau. Unerwartet musste vor dem Finale die Taktik nun nochmals geändert werden und das mit Erfolg. Der erste Wurfansatz von Baur wurde von Sebastian bereits nach 16 Sekunden mit einem Fußfeger zum Ippon gekontert. Der JSV Bernau hatte damit den zweiten Deutschen Meistertitel des Tages und damit das maximal Mögliche geholt.
Am Sonntag ging es für Sebastian nochmals mit der Ü30 Landesverbandsmannschaft an den Start, ein persönlicher Sieg und eine Niederlage konnten aber die beiden Niederlagen gegen die Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen 1 und dem Bayrischem Judo-Verband nicht mehr verhindern. Die Ü45 Mannschaft freute sich über die Silbermedaille.
Um erfolgreich bei Meisterschaften zu sein, sollte man trainieren und sich mit vielen unterschiedlichen Partnern messen. Genau diesen Zweck erfüllt die offene Matte, an den Landes- und Bundesstützpunkten ein normaler Bestandteil des Trainings. Für die älteren Judokas ab 30 gibt es das eher seltener. Daher ist es schön, wenn eine solche organisiert wird.
Und bei uns gab es das in der Vergangenheit schon traditionsmäßig einmal im Monat. Am morgigen Samstag finden in Bochum die Deutschen Meisterschaften der Veteranen statt und von unserer Ü30 Truppe gehen, mit Rainer Prüfig, Henning Sudau und Sebastian Hesse, drei Sportler an den Start. Daher wurde nun nach einer längeren Pause gleich zwei dieser Offenen Matte organisiert und es gab zwei super Trainingseinheiten mit vielen unterschiedlichen Partnern. Sogar aus dem entfernten „Zehlendorf“ kamen die Sportler vom BC Randori Berlin, mit Jens Peter Bischof vorbei.
Insgesamt 24 Sportler nutzen die Gelegenheit um sich mit verschiedenen Randori Varianten auf das Wettkampfgeschehen vorzubereiten.
Wir wünschen allen ein erfolgreiches Händchen bei den Deutschen Meisterschaften und ab kommenden August heißt es wieder einmal im Monat herzlich Willkommen zur offenen Matte in Bernau.
Gut angekommen sind Sie unsere Starter bereits und haben sich beim Abendessen nochmals gestärkt. Rainer hat insgesamt 4 Gegner, Sebastian sogar 14. Er meinte nur, eine solch volle Liste hatte ich, sogar selten bei den richtigen Deutschen Männermeisterschaften. Insgesamt gibt es nur drei Gewichtsklassen mit 15 Teilnehmern.
Energiegeladen und hoch motiviert, ließen sich 15 Bernauer Fitnesssportler, selbst von einem Helene Fischer Konzert und dem Husittenfest in Bernau nicht vom Trainingslager in Lindow mit „Otti“ abhalten. Nach der Anreise am Freitag dem 12.06.2026 ging es auch gleich mit einer Stunde Spinning und Laufband im Kraftraum los.
Am Abend dann noch etwas regenerieren, denn der Samstag begann früh und alle waren zum morgendlichen Lauf am Start. Egal ob Jung (Anna 19) oder Alt (Uli 75) alle erholten sich danach beim Frühstück, denn das Programm begann erst:
Vormittag:
4 Muskelspezifische Parkour à 11 min. 1. Rücken/Bauch – 2. Bizeps/Trizeps – 3. Schuler/Brust – 4. Beine/Po
Mittag:
1h lockeres Schwimmen und Smalltalk im Entspannungsbecken
Für den Nachmittag wurden dann noch sinnvolle Übungen gesucht und gefunden und so rundete die knapp 2h dauernde Kraftraumeinheit den Tag ab.
Mit dem gemeinsamen Abendbrot, schauen des Deutschlandspiels und Planung des Sonntagsprogramm wurde wieder Kraft gesammelt.
Für das ,,Tabata – Special Time‘‚, das heißt: (8x) 8 x 20 sec. ackern – 10 sec. Pause dazwischen, das ist eigentlich normal für Tabata, aber……: jedes Zimmer durfte sich am Samstag eine Übung aussuchen, die ich sinnvoll im Achtertakt aufgeteilt habe.
Somit hatte jede Übung am Sonntag ihren eigenen Namen u.a. Manja/Ricarda, Adrian/Philipp, Jogi/Krille, Kati /Mike, Biene/Anke, Thommy, Uli, Robert/Anna.
Dehnung und Mobilisation darf natürlich nicht fehlen und somit wurden die Muskeln entspannt. Ein familiäres Trainingslager, mit Spiel, Spaß und Zusammenhalt war das abschließende Fazit bei der Danksagung für „Otti“.
Endlich wieder Lindow! Am Wochenende vom 08.05.26 – 10.05.26 reiste der JSV Bernau mit einer 24 „Mann“ starken Truppe der U18 und Männer/Frauen Gruppe, für drei Tage voller Judo, Sport und Spaß, ins Sport-, und Bildungszentrum Lindow. Besonders stolz sind wir, dass uns nach langer Zeit drei Nachwuchs,- und Wettkampfsportler der U15 Gruppe begleitet haben, um sich auf das Sichtungsturnier, den „Tuzla-Cup“, in Berlin vorzubereiten.
Die Anreise fand am Freitag, wie immer gemeinsam von der Judohalle in Bernau statt. In Lindow angekommen wurde sich erst einmal kräftig gestärkt, für die erste Trainingseinheit und den Mattenaufbau. Für die erste Sportrunde wurde sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Während 18 Sportler sich draußen auf dem Beachfußball-Platz vergnügten, entschieden sich die restlichen 6 Sportler dafür beim üblichen Spinning eine Runde indoor zu radeln. Nach dem Mattenaufbau wurde der Abend von einigen in der Bar und von anderen im Gemeinschaftsraum ausklingen gelassen. Dort wurde sich unterhalten, gewürfelt, Monopoly und Uno gespielt.
Auch wenn der Freitagabend für den einen oder anderen etwas später endete, waren am Samstagmorgen alle pünktlich zur üblichen See-Runde. Gestärkt nach dem Frühstück ging es zur ersten Judoeinheit des Wochenendes über. In dieser wurde der berühmte „Bernauer Seoi-nage“ weitergegeben. Zum Abschluss des Trainings durfte natürlich ein kurzes Judospiel, dass für viel Spaß und Auflockerung sorgte, nicht fehlen. Danach gab es eine Mittagspause, die von allen genutzt wurde, um neue Kraft zu sammeln, denn im Anschluss ging es in die Schwimmhalle. Hier haben sich vier Teams in Staffelspielen gegenseitig herausgefordert und angetrieben, um die besten Zeiten zu er schwimmen. Aber auch hier durfte etwas Judo nicht fehlen, denn vor allem die Nachwuchssportler haben sich nach dem Staffelfinale noch im Warmwasserbecken gerangelt, um zu sehen wer sich am längsten über Wasser halten kann. Nach dem Schwimmen wurden sich die Erfrischungen und eine kurze Verschnaufpause redlich verdient. Doch diese hielt nicht lange an, denn zum Nachmittag wurde noch der Fitnessraum für eine Krafteinheit gebucht. Und weil das für einige noch nicht sportlich genug war für einen Tag, wurde sich nach dem Abendessen in Beachvolleyball, Turnen und Sauna aufgeteilt. Um den Abend ausklingen zu lassen wurde sich wieder im Gemeinschaftsraum zusammengefunden. Dort wurde Fußball geschaut, wieder gewürfelt und eine Revanche im Uno durfte natürlich auch nicht fehlen.
Zum Sonntagmorgen startete der Tag wieder mit dem Morgenlauf, um den See. Einigen lag der Samstag jedoch mehr in den Knochen, weshalb die See-Runde mit einer kleinen Verzögerung startete. Auch hier lief nicht alles glatt, denn ein Sportler entschied sich einen unfreiwilligen Umweg zu nehmen, schaffte es dennoch pünktlich zum Frühstück zurück. Im Anschluss ging es zur zweiten und letzten Sporteinheit des Tages. Für diese stand wieder Judo an, nur diesmal nicht im Stand, sondern im Boden. Hier wurden drei Umdreher und Hebel für den Wettkampfsport und Randori durchgegangen. Nach dem Training musste auch schon wieder die Judomatte abgebaut werden, denn dann gab es nur noch Mittag und danach stand auch bereits die Abreise an. Diese fand wie die Anreise wieder mit allen gemeinsam zur Judohalle Bernau statt.
Nach dem Stefan Friedrich am 30.04.2026 den Auftakt für die bestandene Prüfung zum 1. Dan legte, schlossen sich am 20.05.2026 vier weitere Bernauer Sportler dieser Herausforderung an. Nach langer Vorbereitungszeit und mehrere Konsultationstermine, unter Reinhard Arndt und Hartmut Ott, stellten sich Holger Dangeleit (58), Martin Neumann (42), Alex Wittich (31) und Tim Gonschorek (21), unter kritischer Prüfung von Reinhard Arndt, Hartmut Ott und Mirko Wokatz der Herausforderung ihrer ersten Dan-Prüfung.
Alle vier Prüflinge dürfen nun mit Stolz ihren schwarzen Gürtel tragen. Für Martin, Alex und Tim war es der jeweils erste Anlauf für ihre Dan-Prüfung, während es für Holger der dritte war. Denn jedes Mal, wenn Holger fleißig für seinen Dan trainierte und einen Prüfungstermin vereinbarte, hatte das Schicksal andere Pläne für ihn. 1995 wollte Holger den ersten Versuch unternehmen, seine Prüfung für den 1. Dan abzulegen, musste jedoch wegen eines Kreuzbandrisses und wenig später wegen einer Bandscheiben-OP seine Pläne auf Eis legen. Wie das Leben mit Frau und Kindern spielt, hatte Holger erst 2024 die nächste Gelegenheit sein Dan-Training wiederaufzunehmen. Auch hier ließ leider eine Woche vor dem Prüfungstag der nächste Unfall nicht auf sich warten. Ein heftiger Fahrrad-Sturz der zu einem dreifachen Schlüsselbeinbruch führte, macht all das harte Training zunichte. Doch Aufgeben ist keine Option! Holger entschied sich ein Jahr später sein Dan-Training wiederaufzunehmen und aller guten Dinge sind drei. Der dritte Termin. Der dritte Anlauf. Alle Daumen im Verein sind gedrückt und am 20.05.2016 ist es endlich soweit Holger Dangeleit, Martin Neumann, Alex Wittich und Tim Gonschorek bestehen mit soliden und guten Leistungen die Prüfung zum 1. Dan. Der JSV-Bernau ist stolz darauf nun vier weitere Dan-Träger in seinen Reihen begrüßen und aufnehmen zu dürfen.
Das unsere Kata-Teams gern auch zu Meisterschaften fahren ist ja bekannt und so ist es nicht verwunderlich das sich ein Team auf den Weg nach Altentreptow gemacht hat. Hier fand am 10. Mai 2025 die offene Landes-Katameisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns statt.
In der Katame no Kata konnten sich André Günther und Lutz Pyrlik gegen Ihre Konkurrenz durchsetzen und sind nun Landes-Kata-Meister von Mecklenburg-Vorpommern.