Das unsere Kata-Teams gern auch zu Meisterschaften fahren ist ja bekannt und so ist es nicht verwunderlich das sich ein Team auf den Weg nach Altentreptow gemacht hat. Hier fand am 10. Mai 2025 die offene Landes-Katameisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns statt.
In der Katame no Kata konnten sich André Günther und Lutz Pyrlik gegen Ihre Konkurrenz durchsetzen und sind nun Landes-Kata-Meister von Mecklenburg-Vorpommern.
Am 09. Mai fand in Gallneukirchen (AT) das 31. Internationale Gallia Judoturnier statt. Rainer Prüfig von unserer Ü30 Trainingsgruppe nutzte die Chance zur Vorbereitung für weitere diesjährige Highlights, wie die im Juli anstehende Deutsche Meisterschaft in Bochum. Rainer startet in der Klasse Ü60 bis 90 kg, die mit 4 Starter gut besetzt war. Durchweg alles Meister des Judos und erfahrene Kämpfer. Das führte in allen Fällen zu sehr ausgeglichenen und kräftezehrenden Kämpfen, die oft auch im Golden Score entschieden werden mussten.
Gleich im 1. Kampf gegen Werner Vogler vom SV Reutte (AT) ging es in die Verlängerung und nach gut 5 Minuten effektive Kampfzeit, entschied ein geblockter Angriff, der für Rainer mit Waza-ari und dem Sieg endete. Im 2. Kampf ging es gegen (Charly) Karl Moser vom Judozentrum Krems (AT), dem M6 Europameister von 2022. Hier konnte Rainer 2 mal aussichtsreich seinen Uchi-Mata links ansetzen, die jedoch knapp ihr Ziel verfehlten. Durch Tempo und Griffwechsel bot sich dann für Karl Moser die Chance auf einen tief gezogenen Seoi-Nage. Der hat dann gepasst und Rainer musste sich geschlagen geben. Im dritten Kampf ging es gegen den konditionsstarken Christian Reischl vom ASKÖ Luftenberg (AT). Auch hier ging es über die gesamte Kampfzeit, wo am Ende Rainer seine ganze Erfahrung nutzen musste um den frühzeitig erworbenen Waza-ari, den es für eine Ura – nage nach einen geblockten Harai-goshi Angriff gab, über die Zeit zu bringen.
Fazit: Es war eine super Vorbereitung für kommende Herausforderungen, da alles abverlangt wurde. Der Kontakt zu befreundeten internationalen und deutschen Judovereinen wurde gepflegt und der JSV Bernau hat sich in der Ü30 Community gezeigt.
Volle Konzentration, schnelle Würfe und packende Kämpfe: Beim Frankfurter Pokal der Stadtwerke zeigten die jungen Judoka des JSV Bernau aus Schönow und Bernau, dass sie auf dem Tatami zu Hause sind. Mit insgesamt zwei ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen kehrten die Nachwuchssportlerinnen und -sportler triumphierend zurück.
Besonders beeindruckten Elisa Lindhorst und Jonna Buchleitner, die das Publikum mit kraftvollen Fußwürfen in ihren Gewichtsklassen begeisterten und jeweils ganz oben auf dem Podium landeten. Charlotte Arndt kämpfte sich mit taktischem Geschick auf den zweiten Platz, ebenso wie Chelsea Reuter, die im spannenden Finale nur sehr unglücklich unterlag. Amelie Brück und Nico Rebbin zeigten starke Kämpfe und sicherten sich jeweils den dritten Platz. Amelie konnte diesmal ihre Trainigsstärke, bei diesem Wettkampf nicht abrufen und blieb hinter ihrer Leistung zurück.
Die Erfolge beim Frankfurter Pokal unterstreichen die hervorragende Nachwuchsarbeit des JSV Bernau. Schon jetzt darf man gespannt sein, welche spektakulären Kämpfe die Bernauer Judoka in Zukunft noch liefern werden.
Am 30.04.2026 stellte sich Stefan Friedrich vom JSV Bernau e.V. in Bernau der Prüfung zum 1. Dan. Mit einer guten und konzentrierten Leistung zeigte er, dass er sich intensiv auf diesen besonderen Schritt vorbereitet hatte.
Unterstützt wurde er dabei von Simone Glenz als Uke, die ihn zuverlässig durch die Prüfung begleitete. Die Prüfungskommission mit Reinhard Arndt, Mirko Wockatz und René Keil verfolgte die gezeigten Leistungen mit fachkundigem Blick.
Mit dem Bestehen des 1. Dan erreicht Stefan Friedrich einen wichtigen Meilenstein auf seinem Judo-Weg. Dieser Erfolg steht für Einsatz, Ausdauer und die Freude am Judosport.
Das 3. Victoria-Pokalturnier lud am 21. und 22.3.2026 unsere Bernauer Judokas nach Brandenburg. An beiden Tagen waren eine Vielzahl unserer Sportler vertreten. Weit über 800 Sportler aus 70 Vereinen, 14 Bundesländern, sowie internationale Gäste aus Schweden, Polen und Tschechien boten ein beeindruckendes Teilnehmerfeld.
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mussten einige unserer Sportler viel Ausdauer und Konzentration mitbringen. Der Wettkampf endete am Samstag erst nach 21 Uhr. Solch ein Turnier gerät da selten in Vergessenheit, gab es neben tollem Judo sogar PopCorn für das „Live“-Event und für Niklas Vomfei und Piet Herrling war es ein ganz besonderer Tag, da sie ihren ersten Judowettkampf überhaupt bestritten. Auch wenn hier noch keine Platzierungen zu erwarten waren, konnten beide wichtige Eindrücke sammeln und wertvolle Erfahrungen gewinnen.
In der U11 erzielten unsere Judokas trotz der starken Konkurrenz beachtliche Erfolge. Besonders hervorzuheben ist der 1. Platz von Amelie Brück, die sich souverän durchsetzen konnte. Ebenfalls erfolgreich war Charlotte Arndt, die sich in ihrer Gewichtsklasse einen starken 3. Platz erkämpfte. Lisa Lindhorst erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Aaron Dou und Niko Rebbin belegten jeweils den 5. Platz. Aaron musste sich dabei in einem großen Teilnehmerfeld behaupten und absolvierte insgesamt fünf Kämpfe, von denen er drei für sich entscheiden konnte.
Auch die Kämpfer der U13 zeigten engagierte Leistungen und behaupteten sich in einem sehr anspruchsvollen Teilnehmerfeld, auch wenn es hier nicht für alle zu auf die Podestplätze reichte. Chelsea Reuter belegte zum Beispiel den Dritten Platz. Dennoch bewiesen sie großen Kampfgeist und sammelten wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau.
Es folgten am Sonntag dann noch die U18 und die Männer und Frauen. Hier starteten Kira Fischer und Clara, sowohl in der U18 als auch bei den Frauen. Bei den Männern ging Sebastian Hesse nach seiner langen Verletzungspause wieder auf die Tatami. Die Mädels konnten neue Erfahrungen gerade gegen die Älteren Sportler sammeln. Am Ende gelang den Dreien mehr als ein ganzer Medaillensatz.
Kira mit dem 1. Platz in der U18 und dem 3. Platz bei den Frauen. Clara ebenfalls mit einem 2. Platz und Sebastian zeigte sich gut aufgelegt und konnte sich über den 1. Platz freuen. Dazu gab es in der U18 sogar noch in der Teamwertung den 3. Platz, also insgesamt war das Turnier für den JSV Bernau ein voller Erfolg: Neben den erzielten Platzierungen stand vor allem die Weiterentwicklung der jungen Athleten im Vordergrund. Die Teilnahme an einem so stark besetzten Turnier bildet eine wertvolle Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.
Am vergangenen Freitag haben 32 Sortlerinnen und Sportler unseres Vereins Trainer Hartmut Ott nach dem Training überrascht. Er hatte diesen Monat Geburtstag und ist in den verdienten Ruhestand gegangen. Zwei willkommene Anlässe, um ihm eine Freude zu bereiten, DANKE zu sagen und unsere Wertschätzung ihm gegenüber auszudrücken. Otti war schon etwas verwundert, weil ungewöhnlich viele Leute beim Freitagstraining erschienen sind und musste es deshalb sogar spontan umstellen.
Kurz vorm Ende des Trainings kam dann das jüngste Vereinsmitglied mit dem Geschenk von uns allen und überreichte es seinem größten Vorbild. Otti war sichtlich überrascht. Das Motto der Glückwunschkarte, „Alt genug für die Rente, jung genug, um sie zu genießen“, trifft definitiv auf Otti zu und dabei wünschen wir ihm alle ganz viel Spaß.
Am gestrigen Tag fand in Bernau der Landes-Kata-Lehrgang statt und nicht nur die Teilnehmer erlebten zu Beginn eine besondere Überraschung. Nachdem Lehrgangsleiter Dirk Krüger und Martin Reißmann die Judoka begrüßt hatten, gab es für unseren Heiko Posselt eine besondere Ehre. Als langjähriger Trainer und sein Engagement wurde er ausgezeichnet.
Seit vielen Jahren betreut er als Trainer unter anderem eine Schul-Arbeitsgemeinschaft, in der er Kinder und Jugendliche an den Judosport heranführt.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich Kata. In dieser traditionellen Form des Judo nahm er mehrfach erfolgreich an Landes- und Deutschen Meisterschaften teil.
Seine umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet nutzte er unter anderem dazu, mehrere Judoka auf ihre eigene Dan-Prüfung vorzubereiten. So konnten zahlreiche Sportler von seinem Wissen profitieren und ihre Prüfung erfolgreich bestehen.
Sein bislang größter sportlicher Erfolg ist der dritte Platz bei der Internationalen Deutschen Kata-Meisterschaft (IDKM) 2018 in der Kime-no-Kata.
Im Rahmen des Lehrgangs zeichnete der Vorsitzende der Ehrenkommission des Brandenburgischen Judo-Bundes, Martin Reißmann (6. Dan), Heiko Posselt für seine langjährige und engagierte Arbeit im Judosport mit dem 2. Dan aus. Die Teilnehmer des Lehrgangs gratulierten herzlich zu dieser verdienten Ehrung.
Am 8. März 2026 – dem Internationalen Frauentag – nahmen Hendrik Krause (4. Dan) und Frank Opitz (3. Dan) vom JSV Bernau an einem hochkarätigen Katalehrgang mit Iura Sensei (8. Dan Kodokan, Trainer am Kodokan) in Berlin teil.
Der Lehrgang wurde von Astrid Machulik, der Dan- und Kata-Beauftragten des Judo-Verbandes Berlin (JVB), organisiert. Mit großem Engagement gelingt es ihr immer wieder, hochkarätige Referenten in die Hauptstadt zu holen und damit Judoka aus der Region wertvolle Möglichkeiten zur Weiterbildung zu bieten.
Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand die Katame-no-Kata, eine der klassischen Kata des Judo, die sich mit den Prinzipien der Bodenarbeit beschäftigt. Mit großer Präzision und seiner langjährigen Erfahrung erklärte Iura Sensei die einzelnen Techniken Schritt für Schritt. Dabei legte er besonderen Wert auf Details, korrektes Timing sowie das harmonische Zusammenspiel von Tori und Uke. Darüber hinaus erläuterte er auch die Hintergründe und die grundlegenden Ideen der einzelnen Techniken.
Hendrik Krause nutzte den Lehrgang gezielt zur Vorbereitung auf seine anstehende Prüfung zum 5. Dan. Für Frank Opitz stand vor allem die persönliche Weiterbildung und die Vertiefung seines Verständnisses der Kata im Mittelpunkt.
Der Lehrgang war lang und intensiv, zugleich jedoch äußerst lehrreich und lohnenswert. Unter der fachkundigen Anleitung von Iura Sensei konnten die Teilnehmenden ihre Techniken präzisieren, Abläufe verbessern und wichtige Details der Kata vertiefen. Neben dem technischen Training spielte auch der Austausch zwischen Judoka aus verschiedenen Vereinen eine wichtige Rolle.
Die Veranstaltung war geprägt von einer konzentrierten und zugleich sehr angenehmen Trainingsatmosphäre. Alle Teilnehmenden profitierten von den wertvollen Hinweisen des Referenten und konnten zahlreiche neue Impulse für ihr weiteres Training mitnehmen.
Ein herzlicher Dank gilt Astrid Machulik für die Organisation dieses gelungenen Lehrgangs sowie dem Referenten und allen Teilnehmenden, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.
Vieles im Leben besteht aus Traditionen, sei es Weihnachten, Geburtstage, Anstoßen oder sonstige Sachen. Das Internet definiert es so: „Traditionen sind überlieferte Werte, Bräuche und Verhaltensweisen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und Identität stiften, wie z.B. das Anstoßen beim Trinken oder das Feiern bestimmter Feste mit speziellen Ritualen. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart, können kulturell, religiös oder familiär sein und sind oft regional geprägt (z. B. Maultaschen in Schwaben). Obwohl sie sich verändern, bilden sie einen wichtigen Teil der Kultur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“
Auch in unserem Judo-Sport gibt es viele Traditionen, die gelebt und geehrt werden. Die Begrüßung, Bewegungen und vor allem die Werte:
Höflichkeit: Respektvoller Umgang, Verbeugung vor dem Partner.
Hilfsbereitschaft: Gegenseitiges Unterstützen beim Lernen, guter Uke sein.
Ehrlichkeit: Faires Kämpfen ohne Hintergedanken.
Ernsthaftigkeit: Konzentration und positiver Trainingseifer.
Respekt: Zuvorkommenheit gegenüber Lehrern und Älteren.
Bescheidenheit: Nicht in den Vordergrund spielen, Erfolge nicht übertreiben.
Wertschätzung: Anerkennung der Leistung anderer.
Mut: Herausforderungen annehmen, auch bei Übermacht.
Selbstbeherrschung: Disziplin, Pünktlichkeit, Beherrschung in fairen und unfairen Situationen.
Freundschaft: Zusammenhalt innerhalb der Judo-Community.
Andere Traditionen kommen noch dazu, eine davon ist für unseren Verein der traditionelle Silvesterlauf im Bernauer Stadtpark am 31.12. jedes Jahres. Pünktlich um sportlich ins nächste Jahr zu starten, waren wir mit über 30 Läufern, bestehend aus Judokas und Fitnesssportlern mit von der Partie.
Bei Schneefall, mit guter Laune sowie Freude auf Pfannkuchen und wärmende Getränke, absolvierten alle die Laufrunden und genossen die gemeinsame Zeit kurz vor dem Jahreswechsel.
Alle sind sich einig auch im nächsten Jahr wird die Tradition weiter gelebt und auch neue Läufer sind gern gesehen.
Nach dem ersten gemeinsamen Trainingslager der Judoka und des Fitnessteams des JSV Bernau im Dezember 2023 sagte Trainer Hartmut „Otti“ Ott, dass er das wegen des hohen Vorbereitungsaufwandes nicht noch einmal machen wird. Und dennoch fand vom 12. bis 14. Dezember 2025 bereits das dritte gemeinsame Trainingslager beider Sportgruppen statt.Otti lebt eben für den Sport und vor allem für den Verein.
Dieses Mal waren 35 Teilnehmer am Start, davon 22 Judoka und 13 Fitnesssportler.Den jüngsten Teilnehmer Johann und den ältesten Teilnehmer Uli trennen ganze 63 Jahre Altersunterschied. Auch dieses Sportwochenende war wieder ein sehr intensives aber schönes. Otti hatte sich eine Vielzahl an Übungen für uns ausgedacht, sowohl bekannte als auch neue. Es gab gemeinsame Trainingseinheiten von beiden Sportgruppen, aber auch voneinander getrennte. Während die Judoka mit Otti auf der Tatami trainierten, wurde die Fitnessgruppe im Kraftraum von Stefan Setz angeleitet. Sein Motto lautete: “ Lieber ein bisschen mehr als zuviel“ 😃
Die Vor- und Nachbereitungen für dieses Trainingslager haben laut Otti insgesamt ca. 5 bis 6 Wochen in Anspruch genommen. Das bekommen wir Sportler gar nicht so mit. Deshalb finde ich persönlich es wichtig, auf diesem Wege noch einmal ein riesen Dankeschön an Otti auszusprechen.
„Lieber Otti, ohne deinen unermüdlichen Einsatz wären sowohl die wöchentlichen Trainings als auch die Trainingslager nicht möglich. Dein Training ist nie langweilig, du lässt dir immer wieder Neues für uns einfallen, du erträgst es tapfer, wenn wir mal etwas mehr währenddessen quatschen, als es sein sollte und du hast immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Kurz gesagt, du bist ein toller Trainer, der für den Sport brennt, aber trotzdem sehr tolerant ist. Auch wenn du nächstes Jahr in Rente gehst, hoffen wir, dass du dir mit dem sportlichen Ruhestand noch viel Zeit lässt.