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Selbstverteidigung und Fitnessgruppe in Schönow

In unserer Gruppe „Selbstverteidigung und Fitness“ in Schönow lernen und trainieren  Frauen und Männer Techniken für den Alltag – nicht nur falls es mal gefährlich wird – in Therorie und Praxis. Dazu gehören Falltechniken, Schläge, Tritte, Würfe und kleinere Techniken zur Verteidigung. Da jedoch alles wenig nützt, wenn der Kopf blockiert ist, wird auch auf die Psyche eingegangen und es gibt praktische Tipps für viele Gelegenheiten.

Interessierte trainieren Dienstag von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Schönow, Eingang am Parkplatz Heidestraße gegenüber der Kita „Heideknirpse“.

Erfolgreiche Prüflinge mit ihren Prüfern

Dan Prüfung in Bernau – Zwei neue Judomeister im Barnim.

Vanessa Trajcev vom JSV Bernau e.V. und Dirk Stoessel vom JC Eberswalde e.V. bestanden am 11.04.2018 ihre Prüfung zum 1.Dan.

Unterschiedlicher hätte die Vorbereitung und Voraussetzungen für eine Dan-Prüfung nicht sein können. Während Vanessa Trajcev (16 Jahre) die fast idealen Bedingungen im JSV Bernau e.V. nutzen konnte, fand sich für Dirk Stössel (52 Jahre) in seinem Heimatverein leider kein Uke, so dass er sich ebenfalls in die Fittiche des Bernauer Trainerteams begab, um sein Ziel den 1. Dan zu erreichen.

Nach einer kurzen aber sehr intensiven Prüfungsvorbereitung mit Uke Björn Lehmann und mehreren Konsultationen mit dem Prüfungskommissionsvorsitzenden Reinhardt Arndt und Prüfer Hartmut Ott wurde für Vanessa der Prüfungstermin festgelegt.

Bei Dirk Stoessel gestaltete sich der Weg zum 1. Dan etwas steiniger als bei Vanessa. Nach einer fast zweijährigen Vorbereitungszeit mit Uke Uwe Sommer (59 Jahre) und unzähligen Konsultationen stand auch für Dirk der Termin der Dan-Prüfung fest.

Am 11.04.18 stellten sich Vanessa Trajcev vom JSV Bernau e.V. und Dirk Stoessel vom JC Eberswalde der Prüfung zum 1. Dan.

Vor der Prüfungskommission um Reinhardt Arndt gelang es Vanessa sehr gut ihren leistungssportlichen Hintergrund und das in der Trainer C Ausbildung bereits erlernte mit den Inhalten der Dan-Prüfungsordnung zu verknüpfen und zu präsentieren. Dirk Stoessel konnte ebenfalls mit guten und soliden Leistungen die Prüfer Reinhardt Arndt, Hartmut Ott und Mirco Wockatz überzeugen.

Besonders würdigten die Prüfer die Leistung der Ukes. Es ist schon eine große und besondere Leistung sich mit 52 Jahren den Leistungsanforderungen einer Dan-Prüfung als Tori zu stellen, aber sich wie Uwe Sommer mit 59 Jahren als Uke für Dirk zur Verfügung zu stellen, nachdem Uwe letzten Sommer selbst erfolgreich seine Dan-Prüfung abgelegt hatte, ist eine bemerkenswerte Leistung.

Wir gratulieren beiden Prüflingen zur bestanden Prüfung zum 1. Dan und freuen uns über zwei neue Judomeister im Barnim

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Winter adé – das letzte Winterturnier der U15 in Bad Belzig

Als es am Samstag früh ins südbrandenburgische Bad Belzig zum „Seeger aktiv Pokalturnier“ der U15 gehen sollte, konnten wir nicht glauben, dass es ein Intermezzo mit dem Spätwinter geben sollte. Die seichte Hügellandschaft des Flämings hatte sich über Nacht in eine weiße Schneedecke gehüllt und bot bei Einfall der Morgensonne eine malerische Winterlandschaft.

Noch gut in Erinnerung, sollte das gut organisierte Turnier auch heute wieder für alle Kämpfer und mitgereisten Judobegeisterten ein interessanter Tag werden. An den Start brachte der Trainer Björn Lehmann fünf motivierte Bernauer Judoka der U15, die mittlerweile alle auf eine mehrjährige Wettkampferfahrung zurückblicken können und auch hier wieder ihr Erlerntes unter Beweis stellen wollten.

Die Bernauer Starter waren dabei für die Mädchen Celina Stellter bis 33 Kg, Paulina Katzorke bis 36 Kg und für die Jungen Hannes Katzorke bis 37 Kg, Jonathan Becker bis 40 Kg und Mathis Lange bis 43 Kg. Es wurde auf 4 Matten gekämpft, was dem Trainer wieder alles abverlangte, um möglichst jeden Schützling anfeuern und unterstützen zu können. Und wieder sollte sich bewahrheiten, der erste Kampf ist immer der Schwerste, fast alle hatten mehr oder weniger ihre Startschwierigkeiten …

Sehr gut konnten sich die Mädchen auf ihre Gegnerinnen einstellen, Celina gewann sehr souverän beide Kämpfe vorzeitig mit Ippon und wurde Siegerin in ihrer Gewichtsklasse. Im ersten Kampf gelang ihr ein sehr sauberer Osoto Otoshi gegen Hermine Heß (JC Oranienburg) und im zweiten Kampf eine Hebeltechnik gegen Emely Volbers (SH Spandau).

Paulina, heute als einzige in Ihrer Gewichtsklasse bereits Siegerin, konnte auch ihren Freundschaftskampf sicher mit einem Uchi Mata mit Ippon vorzeitig gewinnen.

Bei den Jungen kämpfte Mathis erwartungsgemäß defensiv konzentriert, war über weite Teile des  Kampfes gegen Janek Baumann (PSV Freital) technisch auf Augenhöhe, musste sich dann jedoch am Ende knapp geschlagen geben. Im zweiten sehr spannenden Kampf gelang es ihm durch eine Waza Ari Wertung der Ausgleich, konnte jedoch in der Verlängerung den physisch anspruchsvollen Kampf nicht für sich entscheiden. Sehr Schade, aber offenbar war der Übergang in die höhere Gewichtsklasse  deutlich anspruchsvoller als erwartet.

Hannes Katzorke musste sich im ersten Kampf dem technisch stärkeren Florian Mandel (JC Bad Belzig) geschlagen geben, konnte aber danach routiniert das Turnier rocken und gewann gegen Deni Vatraev (JC Bad Belzig) mit einem Uchi Gari auf Waza Ari und den weiteren Kampf gegen Conor Schirner (JS Herrmann) mit einem Uchi Mata mit anschließender Mune Gatame, sodass er am Ende Platz 2 belegen konnte und sich sehr freute.

Jonathan Becker konnte nach 5 monatiger verletzungsbedingter Wettkampfpause endlich wieder erfolgreich in ein Turnier starten. Die ersten Kämpfe gegen Miroslav Shendrygin (JS Herrmann) und Phillip Maffee (Judokan Schkeuditz) konnte er sicher vorzeitig am Boden durch unterschiedliche Festhaltetechniken für sich entscheiden, sodass er verdient im Finale gegen Felix Braun (JC Großbeeren) antreten durfte. Und hier stellte sich heraus, dass noch nicht die volle Leistungsfähigkeit wiederhergestellt war. Durch eine geschickte Kontertechnik auf einen angesetzten Uchi Mata verlor er den Finalkampf durch Ippon, konnte sich aber auch über einen 2. Platz riesig freuen.

… Und zur Freude aller Bernauer Judoka konnte der Verein den 3. Platz in der Mannschaftswertung erringen, was bei nur 5 !!! angetretenen Sportlern die tolle Leistung widerspiegelt.

Großer Dank gilt dem Trainer Björn Lehmann, der nicht nur im Training, sondern auch am Wettkampftag wieder jedem Sportler motivierend und aufbauend zur Seite stand !!!

Wir freuen uns auf das nächste Turnier, dann im Frühling!!

12. Mauritius-Cup in Jüterbog – Fritz Naumann erkämpft Gold!

Gold, Silber und 3-mal Platz 7. Die jüngsten Kämpfer unseres Vereines konnten beim 12. Mauritius-Cup in Jüterbog überzeugen Insgesamt waren knapp 500 Teilnehmer aus 34 Vereinen unter anderem aus Polen und der Ukraine am Start. Die Überraschung des Tages war, der Sieg von Fritz Naumann bei seinem erst zweiten Turnier.

 

Eine Auswahl der Judoka des JSV Bernau der Altersklassen U9 und U11 fuhr am 10.März 2018 früh um 7.00 Uhr nach Jüterborg. Dort wurde der 12. Mauritius-Cup 2018 ausgekämpft. Bei der Ankunft staunten die jungen Nachwuchskämpfer und die Trainer Adrian Knospe und Dirk Schlicht nicht schlecht, waren doch insgesamt 488 Sportler aus 34 Vereinen, darunter Judoka aus Kolczin/Polen und ein Verein aus der Ukraine angereist.

Bei diesem großen Teilnehmerfeld schlugen sich die JSV-Judoka aus Bernau außerordentlich gut. Elias Brehmer und Tommy Knöchel zeigten schöne Kämpfe und konnten in ihrer Gewichtsklasse bei 20 Startern je einen 7. Platz erkämpfen. Tommy konnte zwei seiner vier Kämpfe gewinnen und Elias sogar drei von fünf, doch reichte es diesmal nicht ganz bis aufs Podest. Auch Tamino Hensel musste viermal auf die Tatami und konnte diese zweimal als Sieger verlassen. Sein 7. Platz war mehr als achtungsvoll.

Clara Lange (siehe Foto) begann ihren Wettkampf voller Zuversicht und enormen Siegeswillen. Nach ihrem Auftaktsieg durch Ippon (voller Punkt) und zwei weiteren Ippon-Siegen durch tolle Würfe stand Clara im Finale. Hier stand sie einer deutlich erfahrenen Kämpferin, die ihr durch ihren starken Griff keine Chance ließ, gegenüber. Nach tapferer Gegenwehr verlor sie leider durch Ippon und belegte bei diesem stark besetzten Turnier einen hervorragenden 2. Platz.

Über sich hinaus wuchs an diesem Tag Fritz Naumann. Bei seinem erst zweiten großen Wettkampf konnte er durch unbändigen Kampfgeist und das herausarbeiten feiner Festhalten überzeugen. Drei Kämpfe bestritt Fritz und nach seinem Ippon-Sieg durch einen schönen Wurf zum Auftakt gewann er zwei weitere Kämpfe im Bodenkampf. Es war beeindruckend wie er beim Bodenkampf seine Festhalten erarbeitete und seine Kontrahenten festhielt. Fritz gewann damit die Goldmedaille und war die große Überraschung bei diesem schweren Turnier. 

Deutsche Meisterschaften U21 in Frankfurt/ Oder. Steve Steinmüller wird fünfter!

5.Platz zum 55. Geburtstag

DEM – Judo Altersklasse U21 in Frankfurt/Oder – 11.03.2018

Eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U18, hieß es für Steve Steinmüller, auch in der nächsthöheren Altersklasse U21, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Auch mit dabei Nic Asmalsky, der sich bei den Nordostdeutschen Meisterschaft als Vizemeister, erstmals für das höchste innerdeutsche Event qualifiziert hatte. Wenn Stevie auch als absoluter Youngster in dieser Altersklasse war, so war es mittlerweile schon die dritte Deutsche Einzelmeisterschaft für ihn.

Im ersten Kampf gegen den Sachsen Mark Sotnikow vom PSV-Leipzig hatte der Bernauer Hühne nach kurzem abtasten schnell das Zepter übernommen und den Kampf nach nur 1:13min gewonnen. Das hat sich natürlich auch sein nächster Gegner Marvin Buchholz vom Brander TV 1883 (NRW) genau angeschaut und sich darauf gut eingestellt. Aber auch mit dieser Situation ist der Bernauer gut klargekommen und sehr zur Freude aller angereisten Bernauer Judo Fans, konnte Steve mit einem Kniestoppwurf (Hiza-Guruma) diesen Kampf nach 2:17 erneut als Sieger die Matte verlassen. Dass die Bernauer auch stark im Bodenkampf sind, musste im Viertelfinale auch der Kämpfer Christoph Dittrich aus Bayern nach einer missglückten Standtechnik und anschließender Festhalte neidlos anerkennen.

Auch Nic Asmalsky (-55Kg) konnte den zweifachen Deutschen Meister von 2016 und Vizemeister 2017 Niels Blagnies (Sachsen)mit einer Kontertechnik sehr beeindruckend besiegen. Im Judo liegt ja immer irgendwo die berühmt berüchtigte Bananenschale rum, aber mit vier Siegen in Folge bei der DEM, damit konnte man wirklich nicht rechnen. Da Nic nach zwei Siegen, im Viertelfinale gegen den späteren Vizemeister Silas Dell und auch Steve ebenfalls gegen den späteren Vizemeister Jonas Schreiber (NRW) verloren haben, ging es für beide in die Hoffnungsrunde, was für Stevie schon das kleine Finale um Platz drei und fünf bedeutete. Nic konnte dort aber nicht mehr an die zuvor guten Leistungen anknüpfen und freute sich dennoch über einen sehr guten 9.Platz bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft.

Im kleinen hatten sich die Bernauer ,,fast‘‘ die richtige Taktik zurechtgelegt. Gleich die erste Aktion gegen Jonas Pütz (NW) Judo Club Asahi Stolberg sollte den kurzen Kampf beenden. Anfangs stand als Ippon – Sieger noch Steve Steinmüller vom JSV Bernau auf der Anzeigentafel, aber nachdem sich die Kampfrichter die Kampfsituation per Videoaufzeichnung mehrmals angeschaut haben, wurde das Urteil revidiert und die Kontertechnik des Bernauers nicht anerkannt, sondern die angesetzte Technik von Jonas Pütz. Etwas, aber nicht zu sehr enttäuscht verließ der Bernauer Hühne Steve Steinmüller erhobenen Hauptes die Frankfurter Tatami und schenkte seinem Trainer, passend zum 55. Geburtstag einen nie zu erwartenden 5.Platz.

 

Deutsche Meisterschaft U18 – Steve Steinmüller mit starkem Auftritt!

 

Nach Gold bei den Landesmeisterschaften, Bronze bei den Nordostdeutschen Meisterschaften nun Platz 9 bei der Deutschen Meisterschaft der unter 18jährigen in Herne. Steve Steinmüller überzeugte mit drei Siegen und zwei Niederlagen Trainer Hartmut Ott.

Am 03. und 04.03.2018 trafen sich die besten nationalen Judoka der Altersklasse U18 in Herne-(Nord-Rhein-Westfalen) zu den Deutschen Meisterschaften. Am Samstag standen zuerst die Männer auf der Matte, ehe am Sonntag die Frauen in das Geschehen eingriffen. Mit insgesamt 429 Judoka war die Deutsche Einzelmeisterschaft U18 in Herne natürlich wieder sehr stark besetzt. Am Samstag um 9:15 Uhr im Sportpark Herne wurde die DEM offiziell mit Nationalhymne, Einmarsch der einzelnen Bundesländer und einem kurzen Showprogramm eröffnet.

Mit dabei auch die Kleine Judo Delegation aus Bernau, mit Trainingspartner Markus Kruspe,  Trainer Hartmut Ott und natürlich dem Hauptakteur an diesem Tage ,,Steve Steinmüller‘‘.

Nach 2017, wo der Bernauer mit zwei Siegen und zwei Niederlagen bei den Deutschen Meisterschaften den 9. Platz belegte, sollte dieses Ergebnis 2018 wiederholt und verbessert werden. Die Auslosung und erhaltene Wettkampfliste verhieß anfangs nichts Gutes, denn die Gegnerschaft bis ins Viertelfinale hatte es in sich gehabt, denn unter anderem war dort auch der amtierende und neue Deutsche Meister aus Hamburg mit drin. Aber los ging es in Runde eins erst einmal mit Tom Hartmann aus Sachsen, vom 1. Judo Club Stollberg. Nach anfänglichen Unsicherheiten, verbunden mit Nervosität, hat Steve gut in den Kampf gefunden und diesen vorzeitig, mit einem lupenreinen Ura-Nage (Opfer Technik) mit vollem Punkt (IPPON) für sich entschieden. Dieser Sieg sollte Stevie eigentlich Selbstvertrauen geben, so dachte jedenfalls sein Trainer, aber im zweiten Kampf kam es ganz anders. Gegen den Norddeutschen Vizemeister Alexej Smatko (Niedersachsen) hatte sich der Bernauer eigentlich selbst geschlagen, denn zwei halbherzig angesetzte Techniken wurden unbarmherzig ausgekontert, sodass die Stimmung mit der Niederlage vorerst unter null sank. Mund abputzen und wieder aufstehen – so die Devise nach diesem Fauxpas. Dass es viel besser geht, bewies er in der Hoffnungsrunde gegen den Nordrheinwestfälischen Vizemeister Nahuel Friedrich Kuhn vom PSV Herford. Durch die vorangegangene Niederlage noch etwas verunsichert, packte er sich seinen Gegner im Verlaufe des Kampfes so Zurecht, dass eine der Spezialtechniken, der Hiza-Guruma (Knie Stoppwurf) perfekt angesetzt und erfolgsbringend geworfen werden konnte. Somit wurden die zwei Siege vom letzten Jahr schon einmal egalisiert. Auch der Kämpfer vom TSV Abensberg (Bayern) Michael Weber konnte den Bernauer Judoka nicht aufhalten, denn auch diesen Kampf konnte Steve mit Geschick und Übersicht mit einer Schlüssel,-Hebelsituation im Bodenkampf für sich entscheiden. Der eindrucksvolle Siegeszug wurde dann aber von Jonas Bode jäh und leider abrupt unterbrochen. Der spätere Bronzemedaillengewinner und ein Kopf größere Kämpfer vom JKG Diekholzen (Niedersachsen) nutzte seine körperliche Überlegenheit bei einem Wurfansatz clever aus und konterte die angesetzte Technik vom Bernauer Steve eiskalt aus.

Last but not least (Zu guter Letzt) bleibt zu sagen: Eindrucksvoll 3 Kämpfe gewonnen, mit einem Sieg mehr als im Vorjahr auch verbessert, hat der Bernauer Judoka vom JSV Bernau im Kreise der Deutschen Elite einen tollen 9. Platz erkämpft.

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Nordostdeutsche Meisterschaften der U15/U18/U21 in Greifswald am 17.2-18.2.18

Männer U18

3. Platz Steve Steinmüller JSV Bernau +90 kg

Männer U21

2. Platz Nic Asmalsky JSV Bernau 55 kg

2. Platz Steve Steinmüller JSV Bernau +100 kg

5. Platz Markus Kruspe JSV Bernau 100 kg

Männliche U15

3. Platz Max Grumblatt JSV Bernau +66 kg

7. Platz Rafael Kirschke JSV Bernau 60 kg

4 Startplätze hatte sich der JSV-Bernau, nach erfolgreicher Qualifikation bei den Landeseinzelmeisterschaften vor drei Wochen in Strausberg, bei Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften in Greifswald erkämpft. Am 17.02.20186 hieß es dann, sich mit den besten Judokämpfern aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu messen und sich für die Deutsche Meisterschaft in Herne(U18) und Frankfurt/Oder(U21) zu qualifizieren.

Den Anfang machte der einzige Starter in der Altersklasse U18 – Steve Steinmüller in der Gewichtsklasse über 90 Kg. In seinem ersten Kampf hatte er mehr Mühe als erwartet gehabt, denn sein Gegenüber Onur Akdogan vom PSV-Berlin hatte sich, nach den letzten erfolglosen Kämpfen gegen den Bernauer, gut eingestellt. Dennoch ist es Steve in der zweiten Kampfhälfte gelungen nach einem Wurfansatz und anschließender Festhalte wieder als Sieger von der Tatami (Matte) zu gehen. Auch Class Stuth vom Gadebuscher JV hatte dem Bernauer Hünen nichts entgegenzusetzen gehabt. Der angesetzte und bedingungslos durchgezogene Hiza-Guruma (Kniestoppwurf) bedeutete den vorzeitigen Sieg für Steve. Im Halbfinale wartete kein geringerer als der Deutsche Meister von 2017 – Ivo Witassek vom UJKC Potsdam. Auch wenn der Kampf anfangs ausgeglichen war, so setzte sich die Klasse und Erfahrung des Deutschen Meisters durch und zog somit ins Finale ein. Im kleinen Finale um Bronze, was auch die Qualifikation für die DEM bedeuten würde, traf der Bernauer Judoka auf den Kämpfer Andre Miehle vom Judo Verein Bruehl. Bis in die Haarspitzen motiviert ließ Steve auch in diesem Kampf nichts anbrennen, nach kurzem Abtasten packte er wieder den Kniestoppwurf aus und holte sich die ersehnte Bronzemedaille.

Mit einer Medaille im Sack ging es mit den Youngstern der U21 Nic Asmalsky -55kg, Marcus Kruspe -100kg und erneut Steve Steinmüller in der Gew.kl. +100kg weiter. Hochmotiviert ging das Bernauer Leichtgewicht Nic die Aufgabe ,,Deutsche Meisterschaft wir kommen‘‘ an. Im ersten Kampf zeigte er von Anfang an wer hier Chef auf der Matte ist, was der Berliner Justin Bernd vom SF Kladow, nach einer missglückten Standtechnik mit anschließender erfolgreichen Würge, leidlich anerkennen musste. Auch der Berliner Dominic Gollanek konnte dem starken Bernauer nichts entgegensetzen und musste ebenfalls mit einer Würgetechnik vorzeitig die Matte als Verlierer verlassen. Selbst im Finale gegen den viel höher Graduierten (1.Dan) Nicolas Laudahn hat Nic den Kampf dominiert und kontrolliert. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die Stand oder Bodentechnik des Bernauer zum Einsatz kommt. Leider waren diese Bemühungen in einer Aktion etwas zu euphorisch gewesen, sodass der Kämpfer vom Asia Sport Neubrandenburg hier clever reagierte und den Bernauer eiskalt in der Aktion mit einem Schulterwurf bezwingen konnte. Teils enttäuscht und letztendlich doch wieder glücklich konnte sich Nic mit der Silbermedaille und seiner ersten Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft rühmen. Auch der U18 Hüne Steve Steinmüller konnte in der U21 mehr als ein Achtungszeichen setzen, denn nach zwei Siegen und nur einer Niederlage gegen Niklas Pelz vom BC Randori Berlin konnte er sich Nordostdeutscher Vizemeister in der Gew.-kl. +100Kg nennen und seine zweite Medaille am Ende des Tag entgegen nehmen. Nur gegen den Erst bzw. Zweitplatzierten verloren und dennoch nur Platz Fünf, so könnte man den Auftritt des letzten Bernauer Starters Markus Kruspe bis 100kg bezeichnen. Markus hatte gegen das finale Duo lange Zeit gut mit,- und gegengehalten, musste aber letztendlich eingestehen, dass es hier und heute ,,noch‘‘ nicht reicht.

Ehrungen im JSV

Ehre, wem Ehre gebührt! – Hohe Auszeichnungen für Trainer des Judosportvereines Bernau e.V.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Brandenburgischen Judoverbandes, am 21.01.2018, wurden vier Trainer des JSV Bernau e.V. für ihre Verdienste um den Judosport mit dem nächst höheren Dangrad ausgezeichnet. Jens Katzorke mit dem 4. Dan, Thomas Troche mit dem 3. Dan, Björn Lehmann und Frank Opitz mit dem 2. Dan.

Bereits im Rahmen der Mitgliederversammlung des Brandenburgischen Judoverbandes wurden vier Mitglieder des JSV Bernau e.V., mit der nächst höheren Dan Graduierung im Judo, für ihre Verdienste um den Judosport ausgezeichnet. Aufgrund von Terminüberschneidungen konnte lediglich unser Trainer und Schatzmeister Jens Katzorke seine Auszeichnung persönlich in Kienbaum entgegennehmen. Frank Opitz war beruflich verhindert (Ja! – Ehrenamtler gehen in den meisten Fällen auch noch arbeiten). Thomas Troche und Björn verweilten gemeinsam mit unserem Cheftrainer Hartmut Ott in Stuttgart bei den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen. Schließlich hatten sich mit Martin Setz und Max Zimmermann zwei Bernauer Judokas für die höchste nationale Meisterschaft qualifiziert.

Die Ehrungen wurden nun in der Trainingsstätte des JSV an die ausgezeichneten Trainer überreicht.
Unserm Trainer der Ü30 Trainingsgruppe Frank Opitz wurde die Urkunde für den 2. Dan vor seiner Ü30 Trainingsgruppe, welche er nun schon seit fast 20 Jahren leitet und inzwischen mit 40 Mitgliedern zu einer der größten des Landesverbandes zählt, durch den Präsidenten des JSV Bernau e.V. überreicht.

Am vergangenen Dienstag wurden im Rahmen des Dienstagstrainings, durch den Vizepräsidenten Leistungssport des Brandenburgischen Judoverbandes Reinhard Arndt, die Auszeichnungen an Björn Lehmann und Thomas Troche überreicht. Dass Reinhard Arndt an diesem Tag in der Judohalle anwesend war, war für Björn und Thomas nicht überraschend. Es war für diesen Tag ein Termin zur Konsultation (Vorbereitung zur Dan Prüfung) mit dem Prüfungsverantwortlichen der Kreisunion 2 vereinbart worden. Die Überraschung war groß als Reinhard Arndt bei der Eröffnung des Trainings Thomas und Björn nach vorne bat und ihnen die Urkunden für den 3. bzw.2. Dan übereichte.

Aussagen wie „Die Kinder haben die Auszeichnung verdient und nicht ich“ oder „Torsten, jetzt können wir uns ganz auf deinen 2. Dan konzentrieren“, verdeutlichen noch einmal die Selbstlosigkeit und mit welchem Selbstverständnis die Geehrten ihre Aufgaben erfüllen und dass die richtigen Personen für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurden.

 

Die erfolgreichen Kämpfer der U15

Landesmeisterschaften U15 in Strausberg

Unsere U18 und U21 hatte einen Tag zuvor bei ihren Landesmeisterschaften mit drei Titeln ein starkes Ergebnis vorgelegt. Dem wollte die U15 in nichts nachstehen- Was mit zwei Landesmeister und einen Bronzeplatz gelang.

Am Sonntag, den 28. Januar 2018, ging es für die U15 des JSV Bernau nach Strausberg zu den Landeseinzelmeisterschaften. Hannes Katzorke machte den Anfang. Mit 1 gewonnen und 3 verlorenen Kämpfen belegte Hannes den 5. Platz. Farres Ayyoub, der eigentlich noch U13- Kämpfer ist, hat sich den Judokas in der U15 gestellt. Für ihn lief es leider nicht so gut, hatte 2 Kämpfe verloren und war somit ausgeschieden. Farres war enttäuscht, aber durch fleißiges Training ist er im nächsten Jahr gut dabei. Paulina Katzorke hatte 2 Kämpfe und konnte beide Kämpfe für sich entscheiden und somit den Titel Landeseinzelmeisterin für sich sichern. Max Grumblatt machte ebenfalls kurzen Prozess. Er hat alle seiner 4 Kämpfe vorzeitig mit Ippon gewonnen. Rafael Kirschke musste sich in seinem Halbfinalkampf geschlagen geben. Über eine Hoffnungsrunde schaffte er es dann noch in den Kampf um Platz 3 einzusteigen. Er konnte sich durchsetzen und hat am Ende Platz 3. belegt. Somit haben sich Paulina, Max und Rafael für die Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften im Februar in Greifswald qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch dafür.

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Die erfolgreiche Bernauer U18 und U21

3 x Gold -1 x Silber und 3 x Platz Sieben bei der Landesmeisterschaft Altersklasse U18 und U21

Mit dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Platz Sieben bei den Landesmeisterschaften  2018, in Strausberg, startete unsere U 18 und U21 sehr erfogreich in die Wettkampfsaison 2018 und knüpften nahtlos an die Saison 2017 an. – Steve Steinmüller sichert sich Gold in beiden Altersklassen.

Der KSC Strausberg war am 27.01.2018 Gastgeber der Landeseinzelmeisterschaften in den Altersklassen U18 u. U21.

Bei den Meisterschaften, wo es nicht nur um die begehrten Medaillen und die Vergabe des Titel ,,Landesmeister‘‘ ging, beteiligten 27 Vereine aus dem Land Brandenburg. Jeder hatte das Ziel unter die besten fünf seiner Gewichtsklasse zukommen und sich somit für die Nordostdeutschen Meisterschaften in Greifswald zu qualifizieren, die wiederum das Sprungbrett zur Deutschen Meisterschaft ist.

Bis auf Steve Steinmüller in der AK U18, hatten die Bernauer Judoka eine komplett junge Garde am Start. Steve hat, als ältester seines Jahrgangs in der Gewichtsklasse über 90kg auch nichts anbrennen lassen und all seine drei Kämpfe eindrucksvoll und vorzeitig beenden können. Und da der älteste Jahrgang der AK U18 ebenfalls startberechtigt für die AK U21 ist, hat sein Trainer entschieden, hier und heute geht eventuell noch mehr. Und so war es dann auch, denn am Ende des Tages konnte Steve zwei Titel, den in der Gewichtsklasse ü.90 (U18), sowie auch in der +100kg-Klasse (U21) für sich verbuchen und zwei Goldmedaillen mit nach Hause nehmen.

Gut gekämpft und bei starker Konkurrenz leider nur Platz 7, so das Resümee der Bernauer Trainer Ott und Wittwer, bei Lucie Rapp (U18) in der Gewichtsklasse bis 63kg. Die guten Ansätze in den Kämpfen und starke Auftritt von Lucie wecken große Hoffnungen auf mehr in den nächsten zwei Jahren in dieser Altersklasse

Auch die Youngster der U21, allen voran Nic Asmalsky, waren voller Vorfreude und Tatendrang an diesem Tag. Im letzten Jahr noch sehr erfolgreich in der U18 unterwegs, wollten sie auch schon bei den LEM beweisen dass auch hier etwas zu holen ist. Dass Nic Asmalsky eine Chance in der Gew.kl. -55kg hat, dessen waren sich die Trainer einig, aber dass er im Finale auch gegen Shirkhanbeik vom UJKC mit einer tollen Vor,-Rückkombination gewinnt und den nächsten Landesmeistertitel mit nach Bernau holte, damit hatten der Trainer nicht gerechnet. Mit dem Silberrang bis 100kg belohnte sich der Trainingsfleißige Markus Kruspe an diesem Tag. Nur der Deutsche Vizemeister von 2017 Jim Bartel (Königs Wusterhausen)verwehrte, nach tollem Kampf den Weg nach ganz oben.

So wie Lucie Rapp in der U18 erging es auch in der U21, Adrian Knospe (-73kg) und Titus Reiche (-66), auch sie mussten sich, nach starken Auftritten in Strausberg mit Platz sieben zufrieden geben.

Dennoch hat das komplette Team, ob mit oder ohne Medaille sich eindrucksvoll an diesem Tag präsentiert. Gemäß der Vorlage von Trainer Ott: Wer kämpft kann verlieren und wer nicht kämpft hat schon verloren, haben die Bernauer toll gekämpft und um jede Wertung gefightet.

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Teilnehmer des JSV Bernau beim Silvesterlauf 2017

Silversterlauf 2017

Am 31.12. um 10:00 Uhr fanden sich etwa 30 Sportler des JSV Bernau zur letzten Trainingseinheit des Jahres im Bernauer Stadtpark ein.

Insgesamt folgten etwa 200 Laufbegeisterte der Einladung der Bernauer Stadtverwaltung um beim traditionellen Silvesterlauf einige Runden durch den Park zu drehen. Bei recht milden Temperaturen und moderatem Tempo wurde dennoch der ein oder andere Schweißtropfen vergossen. Wie in den Jahren zuvor sorgte die von der Stadtverwaltung Bernau bereitgestellte Stärkung für einen gelungenen Abschluss des Sportjahres 2017.