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Termin zum 2. Bernauer Pokalturnier steht fest 29.11.2025

Unser Pokalturnier findet in diesem Jahr am 29.11.2025 statt, es wird wieder eine Vielzahl an Helfern benötigt daher schreibt Euch den Termin jetzt schon in den Kalender.

Für die Vereine die zu uns kommen möchten, findet ihr hier auch die Ausschreibung:

Hier als Link zum Download: Bernauer-Pokalturnier-Ausschreibung-2025.pdf

Bernauer Pokalturnier

für Judoka der Altersklassen U 11, U 13, U 15 und U 18 jeweils männlich und weiblich

Veranstalter: JSV Bernau e.V.
Termin: Samstag, 29. November 2025
Ort: Erich-Wünsch-Sporthalle, Heinersdorfer Straße 52, 16321 Bernau (s.u.)

Teilnehmer:
U 11 ml./wbl. – Jahrgänge 2016 und 2015
U 13 ml./wbl. – Jahrgänge 2014 und 2013
U 15 ml./wbl. – Jahrgänge 2012 und 2011
U 18 ml./wbl. – Jahrgänge 2010 bis 2008

alle TN bis U 18 mind. 7. Kyu und mit Judopass inkl. gültiger Jahressichtmarke

Wir begrenzen die Teilnehmerzahl auf maximal 400 Teilnehmer.

Gewichtsklassen:

U 11, U 13 gewichtsnahe Gruppen
U 15 und U 18 ml./wbl. (lt. Regelwerk des BJV)

Wir behalten uns für alle Altersklassen vor, gewichtsnahe Gruppen zu bilden.

Zeitplan: Wiegen U 11 ml./wbl.: 08:45 – 09:30 Uhr
Wettkampfbeginn U 11: ca. 10:00 Uhr
Wiegen U 13 ml./wbl.: 10:15 – 11:00 Uhr
Wettkampfbeginn U13: ca. 11:30 Uhr
Wiegen U 15 und U 18 jeweils ml./wbl.: 12:00 – 12:45 Uhr
Wettkampfbeginn U 15 und U 18: ca. 13:15 Uhr

Matten: mindestens 4 Wettkampfflächen

Kampfmodus: wird am Wettkampftag je nach Teilnehmerzahl festgelegt

Startgeld: 10,- € pro Sportlerin/ Sportler, Doppelstart gegen doppeltes Startgeld möglich

Das Geld ist vor dem Wiegen zu zahlen. Es erfolgt die Ausgabe von Wiegekarten.
Kampfrichter: jeder Verein stellt einen lizensierten Kampfrichter, der mit der Meldung der Sportler namentlich zu melden ist, oder zahlt ein erhöhtes Startgeld von 4,- € pro Sportler

Meldungen:

vollständige Meldung mit Name, Vorname, Jahrgang, Altersklasse, Gewichtsklasse
bis zum 16.11.2025 per Mail an den JSV Bernau e.V. (info@jsv-bernau.de).

Bei Anmeldung per Mail bitte die Meldedatei https://bernauer-pokalturnier.jsv-bernau.de/Content/downloads/Meldedatei-Bernauer-Pokalturnier.xlsx verwenden.

Ehrungen: Mannschaftswertung

In den Altersklassen U 11, U 13, U 15 und U 18 gibt es eine Mannschaftswertung. Die jeweils erstplatzierten Vereine erhalten einen Pokal.

Punkte:
1. Platz: 7 Punkte
2. Platz: 3 Punkte
3. Platz: 1 Punkt

Einzelwertung:
1. Platz: Pokal und Urkunde
2. und 3. Platz: Medaille und Urkunde
3. Platz: 1 Punkt

Verpflegung: für Speisen und Getränke wird ein Imbiss eingerichtet

Anreise:

BAB 11, Abfahrt Bernau Süd, rechts Richtung Bernau, in Bernau an der dritten Ampel (blauer Gaskessel) links in Richtung Zepernick, die Turnhalle ist auf der rechten Seite, gegenüber der Agentur für Arbeit / Forum-Einkaufszentrum

Haftung: Der Veranstalter schließt jegliche Haftung aus!

Anmerkung:

Die Sporthalle ist nur mit Turnschuhen bzw. Latschen zu betreten!

Die Teilnehmenden werden darüber informiert, dass die von ihnen zur Wettkampfdurchführung gemeldeten Daten durch den Veranstalter aufgrund berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) elektronisch gespeichert und verarbeitet werden und auch in Aushängen, in der Presse, im Internet und sonstigen Publikationen veröffentlicht werden können. Zudem können Fotos und Videos von den Wettkämpfen und Siegereh-rungen gefertigt und veröffentlicht werden. Auf das Widerspruchsrecht bei „besonderer Situation des Betroffenen“ (Art. 21 DSGVO) wird hingewiesen.

Mit sportlichen Grüßen aus Bernau

Der Vorstand

JSV Bernau e.V.

Langes Wochenende in Brandenburg

Das 3. Victoria-Pokalturnier lud am 21. und 22.3.2026 unsere Bernauer Judokas nach Brandenburg. An beiden Tagen waren eine Vielzahl unserer Sportler vertreten. Weit über 800 Sportler aus 70 Vereinen, 14 Bundesländern, sowie internationale Gäste aus Schweden, Polen und Tschechien boten ein beeindruckendes Teilnehmerfeld.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mussten einige unserer Sportler viel Ausdauer und Konzentration mitbringen. Der Wettkampf endete am Samstag erst nach 21 Uhr. Solch ein Turnier gerät da selten in Vergessenheit, gab es neben tollem Judo sogar PopCorn für das „Live“-Event und für Niklas Vomfei und Piet Herrling war es ein ganz besonderer Tag, da sie ihren ersten Judowettkampf überhaupt bestritten. Auch wenn hier noch keine Platzierungen zu erwarten waren, konnten beide wichtige Eindrücke sammeln und wertvolle Erfahrungen gewinnen.


In der U11 erzielten unsere Judokas trotz der starken Konkurrenz beachtliche Erfolge. Besonders hervorzuheben ist der 1. Platz von Amelie Brück, die sich souverän durchsetzen konnte. Ebenfalls erfolgreich war Charlotte Arndt, die sich in ihrer Gewichtsklasse einen starken 3. Platz erkämpfte. Lisa Lindhorst erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Aaron Dou und Niko Rebbin belegten jeweils den 5. Platz. Aaron musste sich dabei in einem großen Teilnehmerfeld behaupten und absolvierte insgesamt fünf Kämpfe, von denen er drei für sich entscheiden konnte.

Auch die Kämpfer der U13 zeigten engagierte Leistungen und behaupteten sich in einem sehr anspruchsvollen Teilnehmerfeld, auch wenn es hier nicht für alle zu auf die Podestplätze reichte. Chelsea Reuter belegte zum Beispiel den Dritten Platz. Dennoch bewiesen sie großen Kampfgeist und sammelten wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau.

Es folgten am Sonntag dann noch die U18 und die Männer und Frauen. Hier starteten Kira Fischer und Clara, sowohl in der U18 als auch bei den Frauen. Bei den Männern ging Sebastian Hesse nach seiner langen Verletzungspause wieder auf die Tatami. Die Mädels konnten neue Erfahrungen gerade gegen die Älteren Sportler sammeln. Am Ende gelang den Dreien mehr als ein ganzer Medaillensatz.


Kira mit dem 1. Platz in der U18 und dem 3. Platz bei den Frauen. Clara ebenfalls mit einem 2. Platz und Sebastian zeigte sich gut aufgelegt und konnte sich über den 1. Platz freuen. Dazu gab es in der U18 sogar noch in der Teamwertung den 3. Platz, also insgesamt war das Turnier für den JSV Bernau ein voller Erfolg: Neben den erzielten Platzierungen stand vor allem die Weiterentwicklung der jungen Athleten im Vordergrund. Die Teilnahme an einem so stark besetzten Turnier bildet eine wertvolle Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.

„Alt genug für die Rente,…

… jung genug, um sie zu genießen.“

Am vergangenen Freitag haben 32 Sortlerinnen und Sportler unseres Vereins Trainer Hartmut Ott nach dem Training überrascht. Er hatte diesen Monat Geburtstag und ist in den verdienten Ruhestand gegangen. Zwei willkommene Anlässe, um ihm eine Freude zu bereiten, DANKE zu sagen und unsere Wertschätzung ihm gegenüber auszudrücken. Otti war schon etwas verwundert, weil ungewöhnlich viele Leute beim Freitagstraining erschienen sind und musste es deshalb sogar spontan umstellen.

Kurz vorm Ende des Trainings kam dann das jüngste Vereinsmitglied mit dem Geschenk von uns allen und überreichte es seinem größten Vorbild. Otti war sichtlich überrascht. Das Motto der Glückwunschkarte, „Alt genug für die Rente, jung genug, um sie zu genießen“, trifft definitiv auf Otti zu und dabei wünschen wir ihm alle ganz viel Spaß.


Text und Bilder: Manja Kotek 

Ehrung beim Landes-Kata-Lehrgang in Bernau

Am gestrigen Tag fand in Bernau der Landes-Kata-Lehrgang statt und nicht nur für die Teilnehmer erlebten zu Beginn eine besondere Überraschung. Nachdem Lehrgangsleiter Dirk Krüger und Martin Reißmann die Judoka begrüßt hatten, gab es für unseren Heiko Posselt eine besondere Ehre. Als langjähriger Trainer und sein Engagement wurde er ausgezeichnet.

Seit vielen Jahren betreut er als Trainer unter anderem eine Schul-Arbeitsgemeinschaft, in der er Kinder und Jugendliche an den Judosport heranführt.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich Kata. In dieser traditionellen Form des Judo nahm er mehrfach erfolgreich an Landes- und Deutschen Meisterschaften teil.

Seine umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet nutzte er unter anderem dazu, mehrere Judoka auf ihre eigene Dan-Prüfung vorzubereiten. So konnten zahlreiche Sportler von seinem Wissen profitieren und ihre Prüfung erfolgreich bestehen.

Sein bislang größter sportlicher Erfolg ist der dritte Platz bei der Internationalen Deutschen Kata-Meisterschaft (IDKM) 2018 in der Kime-no-Kata.

Im Rahmen des Lehrgangs zeichnete der Vorsitzende der Ehrenkommission des Brandenburgischen Judo-Bundes, Martin Reißmann (6. Dan), Heiko Posselt für seine langjährige und engagierte Arbeit im Judosport mit dem 2. Dan aus. Die Teilnehmer des Lehrgangs gratulierten herzlich zu dieser verdienten Ehrung.

Hochkarätiger Katalehrgang mit Iura Sensei in Berlin

Am 8. März 2026 – dem Internationalen Frauentag – nahmen Hendrik Krause (4. Dan) und Frank Opitz (3. Dan) vom JSV Bernau an einem hochkarätigen Katalehrgang mit Iura Sensei (8. Dan Kodokan, Trainer am Kodokan) in Berlin teil.

Der Lehrgang wurde von Astrid Machulik, der Dan- und Kata-Beauftragten des Judo-Verbandes Berlin (JVB), organisiert. Mit großem Engagement gelingt es ihr immer wieder, hochkarätige Referenten in die Hauptstadt zu holen und damit Judoka aus der Region wertvolle Möglichkeiten zur Weiterbildung zu bieten.

Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand die Katame-no-Kata, eine der klassischen Kata des Judo, die sich mit den Prinzipien der Bodenarbeit beschäftigt. Mit großer Präzision und seiner langjährigen Erfahrung erklärte Iura Sensei die einzelnen Techniken Schritt für Schritt. Dabei legte er besonderen Wert auf Details, korrektes Timing sowie das harmonische Zusammenspiel von Tori und Uke. Darüber hinaus erläuterte er auch die Hintergründe und die grundlegenden Ideen der einzelnen Techniken.

Hendrik Krause nutzte den Lehrgang gezielt zur Vorbereitung auf seine anstehende Prüfung zum 5. Dan. Für Frank Opitz stand vor allem die persönliche Weiterbildung und die Vertiefung seines Verständnisses der Kata im Mittelpunkt.

Der Lehrgang war lang und intensiv, zugleich jedoch äußerst lehrreich und lohnenswert. Unter der fachkundigen Anleitung von Iura Sensei konnten die Teilnehmenden ihre Techniken präzisieren, Abläufe verbessern und wichtige Details der Kata vertiefen. Neben dem technischen Training spielte auch der Austausch zwischen Judoka aus verschiedenen Vereinen eine wichtige Rolle.

Die Veranstaltung war geprägt von einer konzentrierten und zugleich sehr angenehmen Trainingsatmosphäre. Alle Teilnehmenden profitierten von den wertvollen Hinweisen des Referenten und konnten zahlreiche neue Impulse für ihr weiteres Training mitnehmen.

Ein herzlicher Dank gilt Astrid Machulik für die Organisation dieses gelungenen Lehrgangs sowie dem Referenten und allen Teilnehmenden, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

Traditionen

Vieles im Leben besteht aus Traditionen, sei es Weihnachten, Geburtstage, Anstoßen oder sonstige Sachen. Das Internet definiert es so:  „Traditionen sind überlieferte Werte, Bräuche und Verhaltensweisen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und Identität stiften, wie z.B. das Anstoßen beim Trinken oder das Feiern bestimmter Feste mit speziellen Ritualen. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart, können kulturell, religiös oder familiär sein und sind oft regional geprägt (z. B. Maultaschen in Schwaben). Obwohl sie sich verändern, bilden sie einen wichtigen Teil der Kultur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Auch in unserem Judo-Sport gibt es viele Traditionen, die gelebt und geehrt werden. Die Begrüßung, Bewegungen und vor allem die Werte:

  • Höflichkeit: Respektvoller Umgang, Verbeugung vor dem Partner.
  • Hilfsbereitschaft: Gegenseitiges Unterstützen beim Lernen, guter Uke sein.
  • Ehrlichkeit: Faires Kämpfen ohne Hintergedanken.
  • Ernsthaftigkeit: Konzentration und positiver Trainingseifer.
  • Respekt: Zuvorkommenheit gegenüber Lehrern und Älteren.
  • Bescheidenheit: Nicht in den Vordergrund spielen, Erfolge nicht übertreiben.
  • Wertschätzung: Anerkennung der Leistung anderer.
  • Mut: Herausforderungen annehmen, auch bei Übermacht.
  • Selbstbeherrschung: Disziplin, Pünktlichkeit, Beherrschung in fairen und unfairen Situationen.
  • Freundschaft: Zusammenhalt innerhalb der Judo-Community.

Andere Traditionen kommen noch dazu, eine davon ist für unseren Verein der traditionelle Silvesterlauf im Bernauer Stadtpark am 31.12. jedes Jahres. Pünktlich um sportlich ins nächste Jahr zu starten, waren wir mit über 30 Läufern, bestehend aus Judokas und Fitnesssportlern mit von der Partie.

Bei Schneefall, mit guter Laune sowie Freude auf Pfannkuchen und wärmende Getränke, absolvierten alle die Laufrunden und genossen die gemeinsame Zeit kurz vor dem Jahreswechsel.

Alle sind sich einig auch im nächsten Jahr wird die Tradition weiter gelebt und auch neue Läufer sind gern gesehen.

„Lieber ein bisschen mehr als zuviel“- Trainingslager in Lindow

Nach dem ersten gemeinsamen Trainingslager der Judoka und des Fitnessteams des JSV Bernau im Dezember 2023 sagte  Trainer Hartmut „Otti“ Ott, dass er das wegen des hohen Vorbereitungsaufwandes nicht noch einmal machen wird. Und dennoch fand vom 12. bis 14. Dezember 2025 bereits das dritte gemeinsame Trainingslager beider Sportgruppen statt.Otti lebt eben für den Sport und vor allem für den Verein. 


Dieses Mal waren 35 Teilnehmer am Start, davon 22 Judoka und 13 Fitnesssportler.Den jüngsten Teilnehmer Johann und den ältesten Teilnehmer Uli trennen ganze 63 Jahre Altersunterschied. 
Auch dieses Sportwochenende war wieder ein sehr intensives aber schönes. Otti hatte sich eine Vielzahl an Übungen für uns ausgedacht, sowohl bekannte als auch neue. Es gab gemeinsame Trainingseinheiten von beiden Sportgruppen, aber auch voneinander getrennte. Während die Judoka mit Otti auf der Tatami trainierten, wurde die Fitnessgruppe im Kraftraum von Stefan Setz angeleitet. Sein Motto lautete: “ Lieber ein bisschen mehr als zuviel“ 😃


Die Vor- und Nachbereitungen für dieses Trainingslager haben laut Otti insgesamt ca. 5 bis 6 Wochen in Anspruch genommen. Das bekommen wir Sportler gar nicht so mit.  Deshalb finde ich persönlich es wichtig, auf diesem Wege noch einmal ein riesen Dankeschön an Otti auszusprechen.   


„Lieber Otti, ohne deinen unermüdlichen Einsatz wären sowohl die wöchentlichen Trainings als auch die Trainingslager nicht möglich. Dein Training ist nie langweilig, du lässt dir immer wieder Neues für uns einfallen, du erträgst es tapfer, wenn wir mal etwas mehr währenddessen  quatschen, als es sein sollte und du hast immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Kurz gesagt, du bist ein toller Trainer, der für den Sport brennt, aber trotzdem sehr tolerant ist. Auch wenn du nächstes Jahr in Rente gehst, hoffen wir, dass du dir mit dem sportlichen Ruhestand noch viel Zeit lässt.

 
Vielen vielen Dank

Im Namen aller Sportlerinnen und Sportler 

Manja Kotek „

2. Bernauer Pokalturnier

Einmal im Jahr tummeln sich hunderte Judokas auf unserer Tatami in Bernau, so auch am 29.11.2025 in der U11, U13, U15 und U18 beim 2. Bernauer Pokalturnier. Bereits kurz nach 7 ist die Küchencrew um Familie Rackowitz da und kocht den ersten Kaffee, denn brauchen nicht nur die Gäste, sondern auch die Helfer ganz dringend. Dann werden die Brötchen und alles andere vorbereitet. Während dessen sind die Techniker um Vorstand Heiko schon dabei die ersten Gewichte der Waage, in die Listen zu tragen und zu kontrollieren ob alles funktioniert. Die Tischbesetzungen testen ebenfalls die Technik. Alles läuft alles passt.
Kameraeinstellung für die Siegerehrungen eingestellt, die letzten Absprachen getroffen.

Doch wie immer, irgendwas ist immer. Da kommt plötzlich die Nachricht. Stau auf der A10, mit Vollsperrung und Gäste sind mittendrin. Also doch etwas später der Start. Zu Beginn mit einer Ehrung unseres Trainers Andreas Fischer, er erhält völlig unerwartet vom Brandenburgischen Judoverband vertreten durch Reinhard Arndt und mit der Laudatio von unserem Otti den 2. Dan verliehen.

Bescheiden wie er ist, eröffnet er kurzerhand das Turnier, um die Sportler nicht weiter warten zu lassen. Der Rest des Tages hört man die Ansagen der Mattensprecher und die Kommandos der zahlreichen Kampfrichter. Auch Ihnen ein Dank, den ohne Sie läuft ein Wettkampf gar nicht.

Mit knapp 400 Sportlern aus 40 Vereinen und mit unseren Polnischen Gästen vom Kodokan Szczecin auch mit internationalem Flair, ist die Halle gut gefüllt und bei den über 500 Kämpfen auch für jeden etwas dabei.

Die Bilder von einigen Kämpfen und der Siegerehrung findet ihr in der Galerie, auch hier einen Dank an die kurzfristig eingesprungene Kamerafrau. Einige tolle Schnappschüsse sind dabei.


Am Abend wurde dann die Halle wieder für den Normalbetrieb hergerichtet und hier nochmals ein Dank an alle Helfer, egal ob als Sanitäter, Tischbesetzung, Aufbauer, Abbauer oder als Betreuer und Trainer, ohne Euren Einsatz gelingt der Wettkampf nicht.

DANKE

Für unsere Sportler gab es natürlich auch ein Happy End. Insgesamt konnten sich unsere Judokas über 12 Goldene, 14 Silberne und 17 Bronze Medaillen freuen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2026.

Hier unsere Platzierten:

1. PlatzU11 (m)FynnUlrich 
 U11 (w)DeryaUluer
  ChelseaReuter 
 U13 (m)SokratesChopsonidis
  MaximTitov
  VincentEich
  JohannBazio
  AnnaStolze
 U13 (w)ChelseaReuter
  HannaPudert
 U15 (m)MaximTitov
 U18 (w)KiraFischer
2. PlatzU11 (m)TillAlthoff
  DimitriosSyropoulos
  JohnStephan
 U11 (w)AmelieBrück
  JonnaBuchleitner
 U13 (m)GeroAlthoff
  OleLaarz
  IliasChopsonidis
 U13 (w)EmmaGräser
  IsabellaStraschewski
 U15 (m)KonstantinSchläfke
  PaulNeumann
 U15 (w)KiraFischer
 U18 (m)PaulNeumann
3. PlatzU11 (m)JanneBartocha
  MevioLudwigs
  OzdowyGniewomir
  LeoSchröter
  NikoRebbin
  ViktorSaupe
 U11 (w)EmiliaPudert
  ElsaReichwaldt
  ElisaLindhorst
 U13 (m)MaximilianLimbäcker
  JuliusSchäfer
  CarloBurczyk
 U13 (w)LaraSmyk
  LottaKalz
 U15 (m)MikaRebbin
  JohannBazio
 U18 (m)MoritzKalz

Die Pokalwertung sieht wie folgt aus:
Mannschaftswertung U11
Platz Verein Punkte
1. Platz PSV Olympia Judo 93
2. Platz JSV Bernau 73
3. Platz Kaizen Berlin 66
4. Platz Judo-Club ´03 Berlin 57
5. Platz Oranienburger Judo-Club 42

Mannschaftswertung U13
Platz Verein Punkte
1. Platz JSV Bernau 89
2. Platz PSV Olympia Judo 73
3. Platz SSG Humboldt zu Berlin 47
4. Platz JudoClub Eberswalde 35
5. Platz Kodokan Szczecin 35

Mannschaftswertung U15
Platz Verein Punkte
1. Platz SSG Humboldt zu Berlin 50
2. Platz JudoClub Eberswalde 35
3. Platz Kaizen Berlin 29
4. Platz JSV Bernau 28
5. Platz BC Samura Berlin 21

Mannschaftswertung U18
Platz Verein Punkte
1. Platz JudoClub Eberswalde 40
2. Platz Judo-Club ´03 Berlin 30
3. Platz PSC Bautzen 26
4. Platz JC90 Frankfurt/Oder 21
5. Platz SV Berlin 2000 19

Die Siegerehrungsbilder findet ihr hier:
https://www.jsv-bernau.de/jsv/galerie/nggallery/2025/2-bernauer-pokalturnier

Die einzelnen Ergebnisse der Pools findet ihr hier:
https://www.jsv-bernau.de/jsv/wp-content/uploads/2025/12/Ergebnisse2025

Den Vorbericht auf Bernau-Live gibt es hier:

https://bernau-live.de/nachrichten/bernau/judo-nachwuchs-trifft-sich-zum-pokalturnier-am-samstag-in-bernau

Freudentränen der besonderen Art

Im Hintergrund, im stillen Kellerlein wurde heimlich an einem Plan getüftelt und nun in die Tat umgesetzt. Unser Trainer Andreas Fischer wurde bei der Begrüßung zu unserem Bernauer Pokalturnier völlig überrumpelt.

Unter der Laudatio von Hartmut Ott und Reinhard Arndt (Mitglied des Ehrenrats des BJV) wurde ihm der 2. Dan verlieren, für seine Leistungen und Engagement. Dabei die größte Freude und die entsprechenden Tränen gab es, als seine Tochter Kira, ihm persönlich den neuen Schwarzen Gürtel überreichte. Für Beide ein Moment den Sie nicht so schnell vergessen werden.

Andreas ist als Trainer aus unserem Verein nicht mehr weg zu denken und er hat bereits einigen unserer Sportler den Weg zu den Sportschulen geebnet. Als ehemaliger Leistungssportler mit Ursprung in Frankfurt/Oder und vielen Erfahrungen aus der Nationalmannschaft, Nationalen und Internationalen Turnieren, sowie der 1. und 2. Bundesliga kam er mit seiner Tochter Kira 2019 zu unserem Verein. Sie sollte etwas in seine Fußstapfen treten, doch schnell wurde klar, dass „nur“ Papa am Mattenrand wird nix. Zu tief die Leidenschaft für unseren Sport und somit bekamen wir einen engagierten und hingebungsvollen Trainer mit dazu.

Die U13 und U15 kann dabei sehr von seinen Erfahrungen profitieren und auch beim Randori zeigt er den jungen Wettkämpfern regelmäßig, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört – ganz im Gegenteil: Wer mit ihm auf der Matte steht, bekommt ein klare Vorstellung davon was technische Präzision und Erfahrung ausmachen können.

Ebenso steckt er viel Herzblut in die Organisation der Trainingslager und gemeinsamen Freizeitaktivitäten für seine Sportler.

Wir als JSV Bernau ist sehr dankbar, dass Andreas den Weg zu uns gefunden und diese wichtige Trainerrolle übernommen hat. Woche für Woche steht er drei- bis viermal auf der Matte und investiert auch an den Wochenenden viel Zeit – sei es bei Wettkämpfen, Lehrgängen oder anderen Judoveranstaltungen.  

Vielen Dank dafür lieber Andreas.

Die Verantwortlichen der Überraschung und der Verein.

PS: Hier noch der Bericht auf Seiten des BJV

https://bjv-judo.de/2025/auszeichnung-mit-dem-2-dan/

Das Kata-Team unterwegs in Thüringen

Unser Bernauer Kata-Team ist in diesem Jahr ja schon bei einigen Wettkämpfen gewesen und am letzten Wochenende waren Sie bei der offenen Thüringischen Landes-Kata-Meisterschaft in Friedrichsroda.

Ein gut besuchtes und gemischtes Teilnehmerfeld von 20 Paaren startete in insgesamt 6 verschiedenen Katas. In der Hälfte davon waren auch die Bernauer vertreten, so stellten Sie sich in der Katame-No-Kata, Kime-No-Kata und Kodokan Goshin-jutsu-Kata den anderen Paaren.

Jeder der drei (Lutz Pyrlik, Andre Günther, Frank Opitz) war sowohl Uke als auch Tori und dementsprechend anstrengend der Tag. Am Ende zahlten sich diese Anstrengungen aber aus und folgende Ergebnisse konnten erzielt werden:

                        1. Platz Katame-No-Kata
                        1. Platz Kodokan-Goshin-Jutsu-Kata
                        2. Platz Kime-No-Kata

Zusammenfassend kann man sagen: klare Siegerpose in der Katame-No-Kata und starken Sieg in der Kodokan Goshin-jutsu-Kata, vor dem Team des UJKC Potsdam. Knapp mit drei Punkten den Sieg in der Kime-No-Kata, gegen die Gastgeber und Kata-Referenten des Landes Thüringen verpasst.


Ganz starke Leistung und herzlichen Glückwunsch an die drei Bernauer Starter Lutz Pyrlik, Andre Günther und Frank Opitz. Teamgeist, Einsatz und Unterstützung waren die Grundlage für die Medaillen.

Text und Fotos Frank Opitz