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Bezirkseinzelmeisterschaft in Frankfurt/Oder

Am 13.06.2026 fand in Frankfurt/Oder die Bezirkseinzelmeisterschaft statt, zu welcher der JSV Bernau, mit insgesamt 19 Sportlern in der U11 und U13 aus allen Stützpunkten angetreten ist. Als Trainer unterstützen beide Altersklassen Dirk Schlicht, Frank Opitz, Andreas Fischer und Michéle Graf. Neben dem sehr guten Abschneiden unserer Judokas mit 12 Platzierungen, gab es einen weiteren Grund zur Freude. Maximilian Domenik und Quentin Keßler legten beim Turnier auch erfolgreich Ihre Kampfrichterprüfung ab. Maximilian bestand dabei seine Prüfung mit Auszeichnung und wurde als frisch gebackener Kampfrichter zu den Landesjugendsportspielen Ende Juni eingeladen.

Es begann die U11 die von Dirk Schlicht betreut wurde und unsere Bernauer Judokas waren gut aufgelegt. Insgesamt qualifizierten sich acht Sportler für die Landesjugendspiele. Besondere Leistungen zeigten Jonna Buchleitner und Aaron Dou, beide konnten vier Kämpfe mit Ippon gewinnen. Lediglich im Halbfinale hatte Aaron das Nachsehen. Vom Schönower Stützpunkt die Frank Opitz betreut, hatte Amelie Brück einen waren Fußfegerlauf, sie konnte alle ihre vier Kämpfe damit gewinnen. Charlotte Arndt gelangen drei Siegen, in einem spannenden Duell gegen Emilia Keutel vom JV Kuzushi Lübben musste sie eine taktische Überraschung Ihrer Gegnerin und die einzige Niederlage hinnehmen. Ergänzt wurden die Ergebnisse durch Silber von Niko Rebbin und Leo Schröter, sowie den fünften Plätzen von Elisa Lindhorst und Ole Lublow.

Platzierungen der U11

                                            1. Platz
                                            -40 kg Amelie Brück
                                            -44 kg Joanna Buchleitner

                                            2. Platz
                                            -30 kg Charlotte Arndt
                                            -37 kg Leo Schröter
                                            -43 kg Niko Rebbin

                                            3. Platz
                                            -31 kg Aaron Dou

                                            5. Platz
                                            -40 kg Elisa Lindhorst
                                            -34 kg Ole Lublow

Im Anschluss folgte die U13 und auch hier sollte es erfolgreich weitergehen. Aus Zepernick nahmen 3 Sportler teil und Mevio Ludwigs konnte sich einen souveränen zweiten Platz sichern. Er verlor lediglich das Finale gegen Hannes Türk vom JV Königs Wusterhausen. Eine Goldmedaille steuerte aus Schönow auch Anna Stolze bei.

Drei weitere Startplätze für die Landesjugendspiele sicherten sich die Judokas vom Bernauer Stützpunkt. Meryem Derya Uluer und Chelsea Reuter hatten an diesem Tag die Nase vorn und gewannen alle Ihre Kämpfe. Besonders Chelsea hatte sich für den Wettkampf etwas vorgenommen, sie wollte Ihren Uchi-mata perfektionieren und dies gelang ihr von Kampf zu Kampf. Im Finale gegen Anni Vierling vom JC90 Frankfurt/Oder gewann sie mit einer tadellos ausgeführten Technik. Auch wenn es für Laura Buller nicht für eine Medaille reichte, zeigte sie in Ihrem ersten Wettkampf überhaupt, was sie alles in dem einen Jahr Judo schon gelernt hat. Ihre Beiden Duelle konnten sich sehen lassen. Bei den Jungs zeigte Dimitrios Syropoulos in seinen Kämpfen einen überraschenden Sumi-gaeshi, der ihn bis ins Finale trug. Dort konnte er sich gegen Juan-Elias Breuning vom PSV Frankfurt/Oder allerdings noch nicht durchsetzen. Platzierungen der U13


                                            1. Platz
                                            -36 kg Meryem Derya Uluer
                                            -40 kg Chelsea Reuter
                                            +57 kg Anna Stolze

                                            2. Platz
                                            -34 kg Mevio Ludwigs
                                            -37 kg Dimitrios Syropoulus

                                            5. Platz
                                            – 40 Kg Laura Buller

Ruhlsdorf, Judo, Sport und Spaß

Wie Lindow nur für die Kleinen. Da sich die Kinder sehr lange immer wieder ein eigenes Trainingslager gewünscht haben, da sie die Erwachsenen nicht begleiten können. Nach Jahren des Bettelns wurde ihnen dieser große Wunsch endlich erfüllt. Und nicht nur das, Ruhlsdorf geht mittlerweile ins dritte Jahr. 2 Trainer, 27 Kindern und sehr viel Judo, Sport und Spaß! Aber ein langes Wochenende mit so vielen Kindern im Alter von 7 bis 14 und nur 2 Betreuern kann seine Tücken haben. Deswegen findet das Trainingslager im „Eldorado“ in Ruhlsdorf und nicht in Lindow statt, um auf alle Eventualitäten, einschließlich Heimweh, vorbereitet zu sein.

Am Freitag den 05.06.2026 reisten 27 Sportler im „Dachsbau“, unserem eigenen Haus für das Wochenende, an. Gebracht und abgeholt werden die Kinder auf Grund der kurzen Anfahrtszeit von ihren Familien. Und dann kommt auch schon das wichtigste; die Zimmeraufteilung. Diese dürfen die Kinder selber festlegen, was manchmal gar nicht so einfach ist. Im Zweifel gibt es jedoch nichts, dass nicht mit Judo geklärt werden könnte. Sobald die Zimmer bezogen, die Sachen und gefühlten hundert Snacks und Süßigkeiten in jedem Zimmer ausgepackt sind, geht es in die Halle zum Mattenaufbau. Im Anschluss wird sich erst einmal für die erste Sporteinheit gestärkt. Diese widmete sich dem Neigungssport; draußen wurde Fußball, Tischtennis und Badminton gespielt, während in der Halle geturnt, Basketball und Football gespielt wurde. Doch zum Abend nach der sportlichen Betätigung kommt das Beste. Es wird sich im Keller versammelt, wo von allen gemeinsam einige Runden „die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt wurden, danach wurde sich jedoch die Ruhlsdorf übliche Routine gewünscht. Vor dem schlafen gehen wird Musik gehört. DJ Linus erstellt eine Playlist für alle, jeder darf Musikwünsche äußern und diese werden Lautstark abgespielt. Das wichtigste darf natürlich nicht fehlen, die Playlist zum Wecken.

Am Samstagmorgen wird nämlich pünktlich um sieben Uhr in den Tag gestartet. Und wie weckt man einen so großen Haufen Kinder und Teenies besser, als mit lauter Musik. Traditionell am Samstag musste als erstes Lied der Playlist natürlich „Aufstehen“ von Seed gespielt werden. Danach ging es direkt runter in den Garten, um sich etwas zu Dehnen, denn die erste Sporteinheit ließ nicht auf sich warten. Diese ist der Seelauf. Je nach Altersklasse müssen alle drei bis fünf Runden um den kleinen See laufen. Danach wird sich erst einmal ordentlich beim Frühstück gestärkt. Da einige an diesem Wochenende eine neue Graduierung ablegen wollten, teilte sich die Gruppe auf. Die Kyu-Aspiranten machten sich auf den Weg zur Halle und die anderen verbleiben zur Erholung im Haus oder machten mit der nächsten Runde Werwolf unseren Keller unsicher. Aber da Judo nicht zu kurz kommen darf, kam die restliche Gruppe sehr bald in die Halle, für die erste Judoeinheit. Denn eine Woche später findet die BEM Ost statt und unsere Sportler wollen dafür bestens gerüstet sein. Nach zwei intensiven Stunden Judo ging es zum Mittag und in eine kleine Erholungspause. Diese hielt jedoch nicht lange an, denn der Kyu übt sich nicht von alleine. Aber bei dem schönen Wetter und einem tollen Badesee vor der Nase würde es fast an ein Verbrechen grenzen, den ganzen Tag in der Halle zu verbringen. Deswegen wurden sich die Badesachen geschnappt und ab zum Strand. Und weil im Trainingslager Sport nirgendwo fehlen durfte, wurde hier sowohl am Strand als auch im Wasser von einigen Volleyball, Football und Wasserball gespielt. Die älteren sind mit Herr Fischer eine kleine Runde geschwommen, es wurden Saltos geübt, Algenschlachten ausgetragen und Kleckerburgen gebaut, sodass jeder auf seine Kosten gekommen ist. Und bei dem Wetter durfte als Erfrischung eine Wassermelone nicht fehlen. Zum Abend hin wurde von den Trainern gegrillt und mit allen gemeinsam am Dachsbau gegessen. Endlich war es auch soweit. Die Kyu-Prüfung stand an. Die ganzen Übungseinheiten haben sich ausgezahlt, denn Ole, Georgiy, Florian und Vincent legten erfolgreich ihre Prüfung ab. Diese war mit Einlaufmusik und Publikum für alle beteiligten ein sehr schönes Erlebnis. Danach wurde sich von einigen noch mal dem Neigungssport zugewandt und im Anschluss wurde der Abend wieder im Keller ausklingen gelassen. Werwolf, Snacks, laute Musik, DJ-Linus und eine neue Playlist. Für die jüngeren ist es manchmal noch nicht so einfach von der Familie getrennt zu sein, sodass zum Abend bei dem einen oder anderen das Heimweh ruft. Aber wir sind auf alles vorbereitet. Um das Heimweh zu überwinden wurde sehr lange die Olchies vorgelesen, bis alle friedlich schlafen konnten.

Auch zum Sonntag dürfen Traditionen nicht gebrochen werden. Also wurde diesmal mit „guten Morgen Sonnenschein“ in den Tag gestartet. Weil der Samstag jedoch für viele sehr lang und sportlastig war, mussten nicht mehr als zwei Runden um den See gelaufen werden. Nach dem Frühstück gab es noch eine kurze Judoeinheit, in der Julius seinen Kyu verletzungsbedingt noch erfolgreich nachholen konnte. Danach darf das traditionelle Tabata nicht fehlen. Und nach einem solchen Wochenende ist von einer Dehnung am Ende der Einheit nicht abzusehen. Danach hieß es schon wieder Matten abbauen, Gruppenfoto und rüber in den Dachsbau, um die Sachen zu packen und die Zimmer aufzuräumen. Nach dem Mittag lassen die Eltern auch nicht lange auf sich warten, um ihre Kinder abzuholen und den restlichen Sonntagnachmittag daheim genießen zu können.

Goldiger Tag in Bochum

Zwei Sportler und ein Trainer machten sich am 03.07.2026 auf den langen Weg nach Bochum. Kein kleines Turnier lockte Rainer Prüfig, Sebastian Hesse als Aktive und Henning Sudau als Betreuer in den Pott. Nach einigen Jahren verletzungsbedingter Abstinenz sollten die Deutschen Veteranenmeisterschaften (DEM Ü30) das diesjährige Wettkampfhighlight für unsere Judokas werden. In den letzten Wochen wurde sich dafür der Feinschliff im Training geholt. Die zusätzlichen Trainingspartner aus Berlin und Brandenburg traf man an der Waage wieder und freute sich gemeinsam auf das Turnier.

In der M8 -90 kg Klasse ging Rainer bereits am Samstagmorgen an den Start und vier weitere Sportler hatten sich in seiner Altersklasse und Gewichtsklasse angemeldet. Damit stand der Turnierverlauf fest: „Jeder gegen Jeden“, also vier Kämpfe. Los ging es mit Martin Ernst vom Budo-Club Offenburg, ein enges Duell welches mit zwei guten Ansätzen und einem guten Griffkampf, im Kampfrichterentscheid zu Gunsten von Rainer ausfiel. Es folgte Uwe Czerwinski vom Ausrichter PSV Bochum, ein geblockter O-uchi-gari Ansatz von Rainer, den er mit einem Ko-uchi-gari weiterführen konnte, sorgte für den vorzeitigen Ippon. Kampf drei, der schwerste Gegner des Tages, kein geringen der als der amtierende M8 Weltmeister und letztjährige M7 Deutsche Meister Wolfgang Hinterleitner vom SF Harteck München. Taktik und Erfahrung waren in diesem Duell gefragt und Trainer Henning gab die Marschroute vor, die Rainer konsequent im Griffkampf und den Wurfansätzen umsetzte. Ein kleiner Kontervorteil gab am Ende im Kampfrichterentscheid wieder den Ausschlag für Rainers Sieg. Der letzte Gegner Michael Stay vom TG 1886 Rimbach wollte mit Fußwürfen Rainer zu Fall bringen, der konterte die Ansätze souverän erst mit einer kleinen Wertung und kurz vor Schluss mit einem Ippon aus. Damit stand der Deutsche Meistertitel fest und die Freude war groß.

Ein gelungener Start für den JSV Bernau und am Nachmittag folgte noch Sebastian, der meinte nur: „Da haste ja einen rausgehauen und setzt mich ganz schön unter Druck.“ Doch die M3 +100 kg Klasse war neben zwei anderen Gewichtsklassen die vollste im ganzen Turnier. Scherzhaft berichtete er, ich hatte bei den richtigen Deutschen Männermeisterschaften teilweise weniger als 15 Teilnehmer und der ein oder andere Gute ist heute dabei. Also ging es von Kampf zu Kampf. Gerade im fortgeschrittenen Alter sind Gürtelfarben nicht unbedingt aussagekräftig. Im Turnier sah man auch viele Gelb, Orange oder Grüngurte, die gute Platzierungen erreichten. Viele haben vorher auch schon andere Kampfsportarten gemacht und unbekannte Namen haben immer Überraschungspotenzial. Der erste Gegner Denis Michel vom 1. Hattinger JJJC war kräftig und Sebastian musste ihn sich erstmal zurechtlegen. Nach 1:48 Minute war der richtige Griff gefunden und ein Tani-Otoshi sorgte für den ersten Sieg.


Es folgte Ovidiu Mihut vom TG 1886 Rimbach ein kurzes Duell, nach 30 Sekunden der erste Tani-Otoshi saß. Im Halbfinale kam Robert Rockenfeller vom JC Neuwied auf die Matte und Sebastian lag nach einem guten Ansatz von seinem Gegner mit einem Yuko in Rückstand. Doch die langjährige Wettkampferfahrung ließ ihn nicht aus der Ruhe bringen und nach knapp 2 Minuten sorgte eine gute Finte für den Sieg und das Finale. Silber war damit sicher, doch wer wird der Gegner werden? Sebastian erwartete dort klar den Titelfavoriten Alexander Pfau. Doch es kam anders, dass zweite Halbfinale ging im Kampfrichterentscheid knapp an Konrad Baur vom TSV Schwabmünden 1863, statt an Pfau. Unerwartet musste vor dem Finale die Taktik nun nochmals geändert werden und das mit Erfolg. Der erste Wurfansatz von Baur wurde von Sebastian bereits nach 16 Sekunden mit einem Fußfeger zum Ippon gekontert. Der JSV Bernau hatte damit den zweiten Deutschen Meistertitel des Tages und damit das maximal Mögliche geholt.

Am Sonntag ging es für Sebastian nochmals mit der Ü30 Landesverbandsmannschaft an den Start, ein persönlicher Sieg und eine Niederlage konnten aber die beiden Niederlagen gegen die Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen 1 und dem Bayrischem Judo-Verband nicht mehr verhindern. Die Ü45 Mannschaft freute sich über die Silbermedaille.

Hier findet ihr die Ergebnisse der:

https://ergebnisse.judobund.de/#/access/32345/home/index/3240

https://ergebnisse.judobund.de/#/access/32345/teams/index/3743

Gemeinsames Training als Vorbereitung zur DEM Ü30

Um erfolgreich bei Meisterschaften zu sein, sollte man trainieren und sich mit vielen unterschiedlichen Partnern messen. Genau diesen Zweck erfüllt die offene Matte, an den Landes- und Bundesstützpunkten ein normaler Bestandteil des Trainings. Für die älteren Judokas ab 30 gibt es das eher seltener. Daher ist es schön, wenn eine solche organisiert wird. 


Und bei uns gab es das in der Vergangenheit schon traditionsmäßig einmal im Monat. Am morgigen Samstag finden in Bochum die Deutschen Meisterschaften der Veteranen statt und von unserer Ü30 Truppe gehen, mit Rainer Prüfig, Henning Sudau und Sebastian Hesse, drei Sportler an den Start. Daher wurde nun nach einer längeren Pause gleich zwei dieser Offenen Matte organisiert und es gab zwei super Trainingseinheiten mit vielen unterschiedlichen Partnern. Sogar aus dem entfernten „Zehlendorf“ kamen die Sportler vom BC Randori Berlin, mit Jens Peter Bischof vorbei.


Insgesamt 24 Sportler nutzen die Gelegenheit um sich mit verschiedenen Randori Varianten auf das Wettkampfgeschehen vorzubereiten.

Wir wünschen allen ein erfolgreiches Händchen bei den Deutschen Meisterschaften und ab kommenden August heißt es wieder einmal im Monat herzlich Willkommen zur offenen Matte in Bernau.



Gut angekommen sind Sie unsere Starter bereits und haben sich beim Abendessen nochmals gestärkt. Rainer hat insgesamt 4 Gegner, Sebastian sogar 14. Er meinte nur, eine solch volle Liste hatte ich, sogar selten bei den richtigen Deutschen Männermeisterschaften. Insgesamt gibt es nur drei Gewichtsklassen mit 15 Teilnehmern.



Die Ergebnisse findet Ihr hier:

https://ergebnisse.judobund.de/#/access/32345/home/index/3240

Und Live könnt ihr das ganze auch hier verfolgen:

https://www.judobund.de/aktuelles/news/detail/dem-ue30-und-dmtm-ue30-im-live-stream

Bilder: Hennig Sudau

Lindow – Anstrengend aber Spaß

Energiegeladen und hoch motiviert, ließen sich 15 Bernauer Fitnesssportler, selbst von einem Helene Fischer Konzert und dem Husittenfest in Bernau nicht vom Trainingslager in Lindow mit „Otti“ abhalten. Nach der Anreise am Freitag dem 12.06.2026 ging es auch gleich mit einer Stunde Spinning und Laufband im Kraftraum los.


Am Abend dann noch etwas regenerieren, denn der Samstag begann früh und alle waren zum morgendlichen Lauf am Start. Egal ob Jung (Anna 19) oder Alt (Uli 75) alle erholten sich danach beim Frühstück, denn das Programm begann erst:

                       Vormittag:

                                   4 Muskelspezifische Parkour à 11 min.
                                   1. Rücken/Bauch – 2. Bizeps/Trizeps – 3. Schuler/Brust – 4. Beine/Po



                        Mittag:

                                   1h lockeres Schwimmen und Smalltalk im Entspannungsbecken


Für den Nachmittag wurden dann noch sinnvolle Übungen gesucht und gefunden und so rundete die knapp 2h dauernde Kraftraumeinheit den Tag ab.

Mit dem gemeinsamen Abendbrot, schauen des Deutschlandspiels und Planung des Sonntagsprogramm wurde wieder Kraft gesammelt.



Für das ,,Tabata – Special Time‘‚, das heißt: (8x) 8 x 20 sec. ackern – 10 sec. Pause dazwischen, das ist eigentlich normal für Tabata,  aber……: jedes Zimmer durfte sich am Samstag eine Übung aussuchen, die ich sinnvoll im Achtertakt aufgeteilt habe.


Somit hatte jede Übung am Sonntag ihren eigenen Namen u.a. Manja/Ricarda, Adrian/Philipp, Jogi/Krille, Kati /Mike, Biene/Anke, Thommy, Uli, Robert/Anna.

Dehnung und Mobilisation darf natürlich nicht fehlen und somit wurden die Muskeln entspannt. Ein familiäres Trainingslager, mit Spiel, Spaß und Zusammenhalt war das abschließende Fazit bei der Danksagung für „Otti“.

Bis zum nächsten Mal, da waren sich alle einig.



Bilder/Videos: Hartmut Ott

Lindow Mai 2026

Endlich wieder Lindow! Am Wochenende vom 08.05.26 – 10.05.26 reiste der JSV Bernau mit einer 24 „Mann“ starken Truppe der U18 und Männer/Frauen Gruppe, für drei Tage voller Judo, Sport und Spaß, ins Sport-, und Bildungszentrum Lindow. Besonders stolz sind wir, dass uns nach langer Zeit drei Nachwuchs,- und Wettkampfsportler der U15 Gruppe begleitet haben, um sich auf das Sichtungsturnier, den „Tuzla-Cup“, in Berlin vorzubereiten.

Die Anreise fand am Freitag, wie immer gemeinsam von der Judohalle in Bernau statt. In Lindow angekommen wurde sich erst einmal kräftig gestärkt, für die erste Trainingseinheit und den Mattenaufbau. Für die erste Sportrunde wurde sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Während 18 Sportler sich draußen auf dem Beachfußball-Platz vergnügten, entschieden sich die restlichen 6 Sportler dafür beim üblichen Spinning eine Runde indoor zu radeln. Nach dem Mattenaufbau wurde der Abend von einigen in der Bar und von anderen im Gemeinschaftsraum ausklingen gelassen. Dort wurde sich unterhalten, gewürfelt, Monopoly und Uno gespielt.

Auch wenn der Freitagabend für den einen oder anderen etwas später endete, waren am Samstagmorgen alle pünktlich zur üblichen See-Runde. Gestärkt nach dem Frühstück ging es zur ersten Judoeinheit des Wochenendes über. In dieser wurde der berühmte „Bernauer Seoi-nage“ weitergegeben. Zum Abschluss des Trainings durfte natürlich ein kurzes Judospiel, dass für viel Spaß und Auflockerung sorgte, nicht fehlen. Danach gab es eine Mittagspause, die von allen genutzt wurde, um neue Kraft zu sammeln, denn im Anschluss ging es in die Schwimmhalle. Hier haben sich vier Teams in Staffelspielen gegenseitig herausgefordert und angetrieben, um die besten Zeiten zu er schwimmen. Aber auch hier durfte etwas Judo nicht fehlen, denn vor allem die Nachwuchssportler haben sich nach dem Staffelfinale noch im Warmwasserbecken gerangelt, um zu sehen wer sich am längsten über Wasser halten kann. Nach dem Schwimmen wurden sich die Erfrischungen und eine kurze Verschnaufpause redlich verdient. Doch diese hielt nicht lange an, denn zum Nachmittag wurde noch der Fitnessraum für eine Krafteinheit gebucht. Und weil das für einige noch nicht sportlich genug war für einen Tag, wurde sich nach dem Abendessen in Beachvolleyball, Turnen und Sauna aufgeteilt. Um den Abend ausklingen zu lassen wurde sich wieder im Gemeinschaftsraum zusammengefunden. Dort wurde Fußball geschaut, wieder gewürfelt und eine Revanche im Uno durfte natürlich auch nicht fehlen.

Zum Sonntagmorgen startete der Tag wieder mit dem Morgenlauf, um den See. Einigen lag der Samstag jedoch mehr in den Knochen, weshalb die See-Runde mit einer kleinen Verzögerung startete. Auch hier lief nicht alles glatt, denn ein Sportler entschied sich einen unfreiwilligen Umweg zu nehmen, schaffte es dennoch pünktlich zum Frühstück zurück. Im Anschluss ging es zur zweiten und letzten Sporteinheit des Tages. Für diese stand wieder Judo an, nur diesmal nicht im Stand, sondern im Boden. Hier wurden drei Umdreher und Hebel für den Wettkampfsport und Randori durchgegangen. Nach dem Training musste auch schon wieder die Judomatte abgebaut werden, denn dann gab es nur noch Mittag und danach stand auch bereits die Abreise an. Diese fand wie die Anreise wieder mit allen gemeinsam zur Judohalle Bernau statt.

Dan-Serie in Bernau fortgesetzt

 Nach dem Stefan Friedrich am 30.04.2026 den Auftakt für die bestandene Prüfung zum 1. Dan legte, schlossen sich am 20.05.2026 vier weitere Bernauer Sportler dieser Herausforderung an. Nach langer Vorbereitungszeit und mehrere Konsultationstermine, unter Reinhard Arndt und Hartmut Ott, stellten sich Holger Dangeleit (58), Martin Neumann (42), Alex Wittich (31) und Tim Gonschorek (21), unter kritischer Prüfung von Reinhard Arndt, Hartmut Ott und Mirko Wokatz der Herausforderung ihrer ersten Dan-Prüfung.

Alle vier Prüflinge dürfen nun mit Stolz ihren schwarzen Gürtel tragen. Für Martin, Alex und Tim war es der jeweils erste Anlauf für ihre Dan-Prüfung, während es für Holger der dritte war. Denn jedes Mal, wenn Holger fleißig für seinen Dan trainierte und einen Prüfungstermin vereinbarte, hatte das Schicksal andere Pläne für ihn. 1995 wollte Holger den ersten Versuch unternehmen, seine Prüfung für den 1. Dan abzulegen, musste jedoch wegen eines Kreuzbandrisses und wenig später wegen einer Bandscheiben-OP seine Pläne auf Eis legen. Wie das Leben mit Frau und Kindern spielt, hatte Holger erst 2024 die nächste Gelegenheit sein Dan-Training wiederaufzunehmen. Auch hier ließ leider eine Woche vor dem Prüfungstag der nächste Unfall nicht auf sich warten. Ein heftiger Fahrrad-Sturz der zu einem dreifachen Schlüsselbeinbruch führte, macht all das harte Training zunichte. Doch Aufgeben ist keine Option! Holger entschied sich ein Jahr später sein Dan-Training wiederaufzunehmen und aller guten Dinge sind drei. Der dritte Termin. Der dritte Anlauf. Alle Daumen im Verein sind gedrückt und am 20.05.2016 ist es endlich soweit Holger Dangeleit, Martin Neumann, Alex Wittich und Tim Gonschorek bestehen mit soliden und guten Leistungen die Prüfung zum 1. Dan. Der JSV-Bernau ist stolz darauf nun vier weitere Dan-Träger in seinen Reihen begrüßen und aufnehmen zu dürfen.

Offene Kata-Meisterschaft in Altentreptow (MV)

Das unsere Kata-Teams gern auch zu Meisterschaften fahren ist ja bekannt und so ist es nicht verwunderlich das sich ein Team auf den Weg nach Altentreptow gemacht hat. Hier fand am 10. Mai 2025 die offene Landes-Katameisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns statt.

In der Katame no Kata konnten sich André Günther und Lutz Pyrlik gegen Ihre Konkurrenz durchsetzen und sind nun Landes-Kata-Meister von Mecklenburg-Vorpommern.

 Katame no Kate 
   
GoldAndré Günther/Lutz PyrlikJSV Bernau
SilberSteven Greiner/Olaf StorschePSV Berlin
BronzeMaximilian Mayer/Marcel FuchsSKV Müritz

Foto: Veranstalter

31. Gallia Turnier in Österreich

Am 09. Mai fand in Gallneukirchen (AT) das 31. Internationale Gallia Judoturnier statt. Rainer Prüfig von unserer Ü30 Trainingsgruppe nutzte die Chance zur Vorbereitung für weitere diesjährige Highlights, wie die im Juli anstehende Deutsche Meisterschaft in Bochum. Rainer startet in der Klasse Ü60 bis 90 kg, die mit 4 Starter gut besetzt war. Durchweg alles Meister des Judos und erfahrene Kämpfer. Das führte in allen Fällen zu sehr ausgeglichenen und kräftezehrenden Kämpfen, die oft auch im Golden Score entschieden werden mussten.

Gleich im 1. Kampf gegen Werner Vogler vom SV Reutte (AT) ging es in die Verlängerung und nach gut 5 Minuten effektive Kampfzeit, entschied ein geblockter Angriff, der für Rainer mit Waza-ari und dem Sieg endete. Im 2. Kampf ging es gegen (Charly) Karl Moser vom Judozentrum Krems (AT), dem M6 Europameister von 2022. Hier konnte Rainer 2 mal aussichtsreich seinen Uchi-Mata links ansetzen, die jedoch knapp ihr Ziel verfehlten. Durch Tempo und Griffwechsel bot sich dann für Karl Moser die Chance auf einen tief gezogenen Seoi-Nage. Der hat dann gepasst und Rainer musste sich geschlagen geben. Im dritten Kampf ging es gegen den konditionsstarken Christian Reischl vom ASKÖ Luftenberg (AT). Auch hier ging es über die gesamte Kampfzeit, wo am Ende Rainer seine ganze Erfahrung nutzen musste um den frühzeitig erworbenen Waza-ari, den es für eine Ura – nage nach einen geblockten Harai-goshi Angriff gab, über die Zeit zu bringen.

Fazit: Es war eine super Vorbereitung für kommende Herausforderungen, da alles abverlangt wurde. Der Kontakt zu befreundeten internationalen und deutschen Judovereinen wurde gepflegt und der JSV Bernau hat sich in der Ü30 Community gezeigt.

Judoka aus Bernau beim Frankfurter Pokal der Stadtwerke

Volle Konzentration, schnelle Würfe und packende Kämpfe: Beim Frankfurter Pokal der Stadtwerke zeigten die jungen Judoka des JSV Bernau aus Schönow und Bernau, dass sie auf dem Tatami zu Hause sind. Mit insgesamt zwei ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen kehrten die Nachwuchssportlerinnen und -sportler triumphierend zurück.

Besonders beeindruckten Elisa Lindhorst und Jonna Buchleitner, die das Publikum mit kraftvollen Fußwürfen in ihren Gewichtsklassen begeisterten und jeweils ganz oben auf dem Podium landeten. Charlotte Arndt kämpfte sich mit taktischem Geschick auf den zweiten Platz, ebenso wie Chelsea Reuter, die im spannenden Finale nur sehr unglücklich unterlag. Amelie Brück und Nico Rebbin zeigten starke Kämpfe und sicherten sich jeweils den dritten Platz. Amelie konnte diesmal ihre Trainigsstärke, bei diesem Wettkampf nicht abrufen und blieb hinter ihrer Leistung zurück.

Die Erfolge beim Frankfurter Pokal unterstreichen die hervorragende Nachwuchsarbeit des JSV Bernau. Schon jetzt darf man gespannt sein, welche spektakulären Kämpfe die Bernauer Judoka in Zukunft noch liefern werden.