Am 30.04.2026 stellte sich Stefan Friedrich vom JSV Bernau e.V. in Bernau der Prüfung zum 1. Dan. Mit einer guten und konzentrierten Leistung zeigte er, dass er sich intensiv auf diesen besonderen Schritt vorbereitet hatte.
Unterstützt wurde er dabei von Simone Glenz als Uke, die ihn zuverlässig durch die Prüfung begleitete. Die Prüfungskommission mit Reinhard Arndt, Mirko Wockatz und René Keil verfolgte die gezeigten Leistungen mit fachkundigem Blick.
Mit dem Bestehen des 1. Dan erreicht Stefan Friedrich einen wichtigen Meilenstein auf seinem Judo-Weg. Dieser Erfolg steht für Einsatz, Ausdauer und die Freude am Judosport.
Das 3. Victoria-Pokalturnier lud am 21. und 22.3.2026 unsere Bernauer Judokas nach Brandenburg. An beiden Tagen waren eine Vielzahl unserer Sportler vertreten. Weit über 800 Sportler aus 70 Vereinen, 14 Bundesländern, sowie internationale Gäste aus Schweden, Polen und Tschechien boten ein beeindruckendes Teilnehmerfeld.
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mussten einige unserer Sportler viel Ausdauer und Konzentration mitbringen. Der Wettkampf endete am Samstag erst nach 21 Uhr. Solch ein Turnier gerät da selten in Vergessenheit, gab es neben tollem Judo sogar PopCorn für das „Live“-Event und für Niklas Vomfei und Piet Herrling war es ein ganz besonderer Tag, da sie ihren ersten Judowettkampf überhaupt bestritten. Auch wenn hier noch keine Platzierungen zu erwarten waren, konnten beide wichtige Eindrücke sammeln und wertvolle Erfahrungen gewinnen.
In der U11 erzielten unsere Judokas trotz der starken Konkurrenz beachtliche Erfolge. Besonders hervorzuheben ist der 1. Platz von Amelie Brück, die sich souverän durchsetzen konnte. Ebenfalls erfolgreich war Charlotte Arndt, die sich in ihrer Gewichtsklasse einen starken 3. Platz erkämpfte. Lisa Lindhorst erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Aaron Dou und Niko Rebbin belegten jeweils den 5. Platz. Aaron musste sich dabei in einem großen Teilnehmerfeld behaupten und absolvierte insgesamt fünf Kämpfe, von denen er drei für sich entscheiden konnte.
Auch die Kämpfer der U13 zeigten engagierte Leistungen und behaupteten sich in einem sehr anspruchsvollen Teilnehmerfeld, auch wenn es hier nicht für alle zu auf die Podestplätze reichte. Chelsea Reuter belegte zum Beispiel den Dritten Platz. Dennoch bewiesen sie großen Kampfgeist und sammelten wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau.
Es folgten am Sonntag dann noch die U18 und die Männer und Frauen. Hier starteten Kira Fischer und Clara, sowohl in der U18 als auch bei den Frauen. Bei den Männern ging Sebastian Hesse nach seiner langen Verletzungspause wieder auf die Tatami. Die Mädels konnten neue Erfahrungen gerade gegen die Älteren Sportler sammeln. Am Ende gelang den Dreien mehr als ein ganzer Medaillensatz.
Kira mit dem 1. Platz in der U18 und dem 3. Platz bei den Frauen. Clara ebenfalls mit einem 2. Platz und Sebastian zeigte sich gut aufgelegt und konnte sich über den 1. Platz freuen. Dazu gab es in der U18 sogar noch in der Teamwertung den 3. Platz, also insgesamt war das Turnier für den JSV Bernau ein voller Erfolg: Neben den erzielten Platzierungen stand vor allem die Weiterentwicklung der jungen Athleten im Vordergrund. Die Teilnahme an einem so stark besetzten Turnier bildet eine wertvolle Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.
Am vergangenen Freitag haben 32 Sortlerinnen und Sportler unseres Vereins Trainer Hartmut Ott nach dem Training überrascht. Er hatte diesen Monat Geburtstag und ist in den verdienten Ruhestand gegangen. Zwei willkommene Anlässe, um ihm eine Freude zu bereiten, DANKE zu sagen und unsere Wertschätzung ihm gegenüber auszudrücken. Otti war schon etwas verwundert, weil ungewöhnlich viele Leute beim Freitagstraining erschienen sind und musste es deshalb sogar spontan umstellen.
Kurz vorm Ende des Trainings kam dann das jüngste Vereinsmitglied mit dem Geschenk von uns allen und überreichte es seinem größten Vorbild. Otti war sichtlich überrascht. Das Motto der Glückwunschkarte, „Alt genug für die Rente, jung genug, um sie zu genießen“, trifft definitiv auf Otti zu und dabei wünschen wir ihm alle ganz viel Spaß.
Am gestrigen Tag fand in Bernau der Landes-Kata-Lehrgang statt und nicht nur die Teilnehmer erlebten zu Beginn eine besondere Überraschung. Nachdem Lehrgangsleiter Dirk Krüger und Martin Reißmann die Judoka begrüßt hatten, gab es für unseren Heiko Posselt eine besondere Ehre. Als langjähriger Trainer und sein Engagement wurde er ausgezeichnet.
Seit vielen Jahren betreut er als Trainer unter anderem eine Schul-Arbeitsgemeinschaft, in der er Kinder und Jugendliche an den Judosport heranführt.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich Kata. In dieser traditionellen Form des Judo nahm er mehrfach erfolgreich an Landes- und Deutschen Meisterschaften teil.
Seine umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet nutzte er unter anderem dazu, mehrere Judoka auf ihre eigene Dan-Prüfung vorzubereiten. So konnten zahlreiche Sportler von seinem Wissen profitieren und ihre Prüfung erfolgreich bestehen.
Sein bislang größter sportlicher Erfolg ist der dritte Platz bei der Internationalen Deutschen Kata-Meisterschaft (IDKM) 2018 in der Kime-no-Kata.
Im Rahmen des Lehrgangs zeichnete der Vorsitzende der Ehrenkommission des Brandenburgischen Judo-Bundes, Martin Reißmann (6. Dan), Heiko Posselt für seine langjährige und engagierte Arbeit im Judosport mit dem 2. Dan aus. Die Teilnehmer des Lehrgangs gratulierten herzlich zu dieser verdienten Ehrung.
Am 8. März 2026 – dem Internationalen Frauentag – nahmen Hendrik Krause (4. Dan) und Frank Opitz (3. Dan) vom JSV Bernau an einem hochkarätigen Katalehrgang mit Iura Sensei (8. Dan Kodokan, Trainer am Kodokan) in Berlin teil.
Der Lehrgang wurde von Astrid Machulik, der Dan- und Kata-Beauftragten des Judo-Verbandes Berlin (JVB), organisiert. Mit großem Engagement gelingt es ihr immer wieder, hochkarätige Referenten in die Hauptstadt zu holen und damit Judoka aus der Region wertvolle Möglichkeiten zur Weiterbildung zu bieten.
Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand die Katame-no-Kata, eine der klassischen Kata des Judo, die sich mit den Prinzipien der Bodenarbeit beschäftigt. Mit großer Präzision und seiner langjährigen Erfahrung erklärte Iura Sensei die einzelnen Techniken Schritt für Schritt. Dabei legte er besonderen Wert auf Details, korrektes Timing sowie das harmonische Zusammenspiel von Tori und Uke. Darüber hinaus erläuterte er auch die Hintergründe und die grundlegenden Ideen der einzelnen Techniken.
Hendrik Krause nutzte den Lehrgang gezielt zur Vorbereitung auf seine anstehende Prüfung zum 5. Dan. Für Frank Opitz stand vor allem die persönliche Weiterbildung und die Vertiefung seines Verständnisses der Kata im Mittelpunkt.
Der Lehrgang war lang und intensiv, zugleich jedoch äußerst lehrreich und lohnenswert. Unter der fachkundigen Anleitung von Iura Sensei konnten die Teilnehmenden ihre Techniken präzisieren, Abläufe verbessern und wichtige Details der Kata vertiefen. Neben dem technischen Training spielte auch der Austausch zwischen Judoka aus verschiedenen Vereinen eine wichtige Rolle.
Die Veranstaltung war geprägt von einer konzentrierten und zugleich sehr angenehmen Trainingsatmosphäre. Alle Teilnehmenden profitierten von den wertvollen Hinweisen des Referenten und konnten zahlreiche neue Impulse für ihr weiteres Training mitnehmen.
Ein herzlicher Dank gilt Astrid Machulik für die Organisation dieses gelungenen Lehrgangs sowie dem Referenten und allen Teilnehmenden, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.
Vieles im Leben besteht aus Traditionen, sei es Weihnachten, Geburtstage, Anstoßen oder sonstige Sachen. Das Internet definiert es so: „Traditionen sind überlieferte Werte, Bräuche und Verhaltensweisen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und Identität stiften, wie z.B. das Anstoßen beim Trinken oder das Feiern bestimmter Feste mit speziellen Ritualen. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart, können kulturell, religiös oder familiär sein und sind oft regional geprägt (z. B. Maultaschen in Schwaben). Obwohl sie sich verändern, bilden sie einen wichtigen Teil der Kultur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“
Auch in unserem Judo-Sport gibt es viele Traditionen, die gelebt und geehrt werden. Die Begrüßung, Bewegungen und vor allem die Werte:
Höflichkeit: Respektvoller Umgang, Verbeugung vor dem Partner.
Hilfsbereitschaft: Gegenseitiges Unterstützen beim Lernen, guter Uke sein.
Ehrlichkeit: Faires Kämpfen ohne Hintergedanken.
Ernsthaftigkeit: Konzentration und positiver Trainingseifer.
Respekt: Zuvorkommenheit gegenüber Lehrern und Älteren.
Bescheidenheit: Nicht in den Vordergrund spielen, Erfolge nicht übertreiben.
Wertschätzung: Anerkennung der Leistung anderer.
Mut: Herausforderungen annehmen, auch bei Übermacht.
Selbstbeherrschung: Disziplin, Pünktlichkeit, Beherrschung in fairen und unfairen Situationen.
Freundschaft: Zusammenhalt innerhalb der Judo-Community.
Andere Traditionen kommen noch dazu, eine davon ist für unseren Verein der traditionelle Silvesterlauf im Bernauer Stadtpark am 31.12. jedes Jahres. Pünktlich um sportlich ins nächste Jahr zu starten, waren wir mit über 30 Läufern, bestehend aus Judokas und Fitnesssportlern mit von der Partie.
Bei Schneefall, mit guter Laune sowie Freude auf Pfannkuchen und wärmende Getränke, absolvierten alle die Laufrunden und genossen die gemeinsame Zeit kurz vor dem Jahreswechsel.
Alle sind sich einig auch im nächsten Jahr wird die Tradition weiter gelebt und auch neue Läufer sind gern gesehen.
Nach dem ersten gemeinsamen Trainingslager der Judoka und des Fitnessteams des JSV Bernau im Dezember 2023 sagte Trainer Hartmut „Otti“ Ott, dass er das wegen des hohen Vorbereitungsaufwandes nicht noch einmal machen wird. Und dennoch fand vom 12. bis 14. Dezember 2025 bereits das dritte gemeinsame Trainingslager beider Sportgruppen statt.Otti lebt eben für den Sport und vor allem für den Verein.
Dieses Mal waren 35 Teilnehmer am Start, davon 22 Judoka und 13 Fitnesssportler.Den jüngsten Teilnehmer Johann und den ältesten Teilnehmer Uli trennen ganze 63 Jahre Altersunterschied. Auch dieses Sportwochenende war wieder ein sehr intensives aber schönes. Otti hatte sich eine Vielzahl an Übungen für uns ausgedacht, sowohl bekannte als auch neue. Es gab gemeinsame Trainingseinheiten von beiden Sportgruppen, aber auch voneinander getrennte. Während die Judoka mit Otti auf der Tatami trainierten, wurde die Fitnessgruppe im Kraftraum von Stefan Setz angeleitet. Sein Motto lautete: “ Lieber ein bisschen mehr als zuviel“ 😃
Die Vor- und Nachbereitungen für dieses Trainingslager haben laut Otti insgesamt ca. 5 bis 6 Wochen in Anspruch genommen. Das bekommen wir Sportler gar nicht so mit. Deshalb finde ich persönlich es wichtig, auf diesem Wege noch einmal ein riesen Dankeschön an Otti auszusprechen.
„Lieber Otti, ohne deinen unermüdlichen Einsatz wären sowohl die wöchentlichen Trainings als auch die Trainingslager nicht möglich. Dein Training ist nie langweilig, du lässt dir immer wieder Neues für uns einfallen, du erträgst es tapfer, wenn wir mal etwas mehr währenddessen quatschen, als es sein sollte und du hast immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Kurz gesagt, du bist ein toller Trainer, der für den Sport brennt, aber trotzdem sehr tolerant ist. Auch wenn du nächstes Jahr in Rente gehst, hoffen wir, dass du dir mit dem sportlichen Ruhestand noch viel Zeit lässt.
Einmal im Jahr tummeln sich hunderte Judokas auf unserer Tatami in Bernau, so auch am 29.11.2025 in der U11, U13, U15 und U18 beim 2. Bernauer Pokalturnier. Bereits kurz nach 7 ist die Küchencrew um Familie Rackowitz da und kocht den ersten Kaffee, denn brauchen nicht nur die Gäste, sondern auch die Helfer ganz dringend. Dann werden die Brötchen und alles andere vorbereitet. Während dessen sind die Techniker um Vorstand Heiko schon dabei die ersten Gewichte der Waage, in die Listen zu tragen und zu kontrollieren ob alles funktioniert. Die Tischbesetzungen testen ebenfalls die Technik. Alles läuft alles passt. Kameraeinstellung für die Siegerehrungen eingestellt, die letzten Absprachen getroffen.
Doch wie immer, irgendwas ist immer. Da kommt plötzlich die Nachricht. Stau auf der A10, mit Vollsperrung und Gäste sind mittendrin. Also doch etwas später der Start. Zu Beginn mit einer Ehrung unseres Trainers Andreas Fischer, er erhält völlig unerwartet vom Brandenburgischen Judoverband vertreten durch Reinhard Arndt und mit der Laudatio von unserem Otti den 2. Dan verliehen.
Bescheiden wie er ist, eröffnet er kurzerhand das Turnier, um die Sportler nicht weiter warten zu lassen. Der Rest des Tages hört man die Ansagen der Mattensprecher und die Kommandos der zahlreichen Kampfrichter. Auch Ihnen ein Dank, den ohne Sie läuft ein Wettkampf gar nicht.
Mit knapp 400 Sportlern aus 40 Vereinen und mit unseren Polnischen Gästen vom Kodokan Szczecin auch mit internationalem Flair, ist die Halle gut gefüllt und bei den über 500 Kämpfen auch für jeden etwas dabei.
Die Bilder von einigen Kämpfen und der Siegerehrung findet ihr in der Galerie, auch hier einen Dank an die kurzfristig eingesprungene Kamerafrau. Einige tolle Schnappschüsse sind dabei.
Am Abend wurde dann die Halle wieder für den Normalbetrieb hergerichtet und hier nochmals ein Dank an alle Helfer, egal ob als Sanitäter, Tischbesetzung, Aufbauer, Abbauer oder als Betreuer und Trainer, ohne Euren Einsatz gelingt der Wettkampf nicht.
DANKE
Für unsere Sportler gab es natürlich auch ein Happy End. Insgesamt konnten sich unsere Judokas über 12 Goldene, 14 Silberne und 17 Bronze Medaillen freuen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2026.
Hier unsere Platzierten:
1. Platz
U11 (m)
Fynn
Ulrich
U11 (w)
Derya
Uluer
Chelsea
Reuter
U13 (m)
Sokrates
Chopsonidis
Maxim
Titov
Vincent
Eich
Johann
Bazio
Anna
Stolze
U13 (w)
Chelsea
Reuter
Hanna
Pudert
U15 (m)
Maxim
Titov
U18 (w)
Kira
Fischer
2. Platz
U11 (m)
Till
Althoff
Dimitrios
Syropoulos
John
Stephan
U11 (w)
Amelie
Brück
Jonna
Buchleitner
U13 (m)
Gero
Althoff
Ole
Laarz
Ilias
Chopsonidis
U13 (w)
Emma
Gräser
Isabella
Straschewski
U15 (m)
Konstantin
Schläfke
Paul
Neumann
U15 (w)
Kira
Fischer
U18 (m)
Paul
Neumann
3. Platz
U11 (m)
Janne
Bartocha
Mevio
Ludwigs
Ozdowy
Gniewomir
Leo
Schröter
Niko
Rebbin
Viktor
Saupe
U11 (w)
Emilia
Pudert
Elsa
Reichwaldt
Elisa
Lindhorst
U13 (m)
Maximilian
Limbäcker
Julius
Schäfer
Carlo
Burczyk
U13 (w)
Lara
Smyk
Lotta
Kalz
U15 (m)
Mika
Rebbin
Johann
Bazio
U18 (m)
Moritz
Kalz
Die Pokalwertung sieht wie folgt aus: Mannschaftswertung U11 Platz Verein Punkte 1. Platz PSV Olympia Judo 93 2. Platz JSV Bernau 73 3. Platz Kaizen Berlin 66 4. Platz Judo-Club ´03 Berlin 57 5. Platz Oranienburger Judo-Club 42
Mannschaftswertung U13 Platz Verein Punkte 1. Platz JSV Bernau 89 2. Platz PSV Olympia Judo 73 3. Platz SSG Humboldt zu Berlin 47 4. Platz JudoClub Eberswalde 35 5. Platz Kodokan Szczecin 35
Mannschaftswertung U15 Platz Verein Punkte 1. Platz SSG Humboldt zu Berlin 50 2. Platz JudoClub Eberswalde 35 3. Platz Kaizen Berlin 29 4. Platz JSV Bernau 28 5. Platz BC Samura Berlin 21
Mannschaftswertung U18 Platz Verein Punkte 1. Platz JudoClub Eberswalde 40 2. Platz Judo-Club ´03 Berlin 30 3. Platz PSC Bautzen 26 4. Platz JC90 Frankfurt/Oder 21 5. Platz SV Berlin 2000 19
Im Hintergrund, im stillen Kellerlein wurde heimlich an einem Plan getüftelt und nun in die Tat umgesetzt. Unser Trainer Andreas Fischer wurde bei der Begrüßung zu unserem Bernauer Pokalturnier völlig überrumpelt.
Unter der Laudatio von Hartmut Ott und Reinhard Arndt (Mitglied des Ehrenrats des BJV) wurde ihm der 2. Dan verlieren, für seine Leistungen und Engagement. Dabei die größte Freude und die entsprechenden Tränen gab es, als seine Tochter Kira, ihm persönlich den neuen Schwarzen Gürtel überreichte. Für Beide ein Moment den Sie nicht so schnell vergessen werden.
Andreas ist als Trainer aus unserem Verein nicht mehr weg zu denken und er hat bereits einigen unserer Sportler den Weg zu den Sportschulen geebnet. Als ehemaliger Leistungssportler mit Ursprung in Frankfurt/Oder und vielen Erfahrungen aus der Nationalmannschaft, Nationalen und Internationalen Turnieren, sowie der 1. und 2. Bundesliga kam er mit seiner Tochter Kira 2019 zu unserem Verein. Sie sollte etwas in seine Fußstapfen treten, doch schnell wurde klar, dass „nur“ Papa am Mattenrand wird nix. Zu tief die Leidenschaft für unseren Sport und somit bekamen wir einen engagierten und hingebungsvollen Trainer mit dazu.
Die U13 und U15 kann dabei sehr von seinen Erfahrungen profitieren und auch beim Randori zeigt er den jungen Wettkämpfern regelmäßig, dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört – ganz im Gegenteil: Wer mit ihm auf der Matte steht, bekommt ein klare Vorstellung davon was technische Präzision und Erfahrung ausmachen können.
Ebenso steckt er viel Herzblut in die Organisation der Trainingslager und gemeinsamen Freizeitaktivitäten für seine Sportler.
Wir als JSV Bernau ist sehr dankbar, dass Andreas den Weg zu uns gefunden und diese wichtige Trainerrolle übernommen hat. Woche für Woche steht er drei- bis viermal auf der Matte und investiert auch an den Wochenenden viel Zeit – sei es bei Wettkämpfen, Lehrgängen oder anderen Judoveranstaltungen.
Vielen Dank dafür lieber Andreas.
Die Verantwortlichen der Überraschung und der Verein.
Unser Bernauer Kata-Team ist in diesem Jahr ja schon bei einigen Wettkämpfen gewesen und am letzten Wochenende waren Sie bei der offenen Thüringischen Landes-Kata-Meisterschaft in Friedrichsroda.
Ein gut besuchtes und gemischtes Teilnehmerfeld von 20 Paaren startete in insgesamt 6 verschiedenen Katas. In der Hälfte davon waren auch die Bernauer vertreten, so stellten Sie sich in der Katame-No-Kata, Kime-No-Kata und Kodokan Goshin-jutsu-Kata den anderen Paaren.
Jeder der drei (Lutz Pyrlik, Andre Günther, Frank Opitz) war sowohl Uke als auch Tori und dementsprechend anstrengend der Tag. Am Ende zahlten sich diese Anstrengungen aber aus und folgende Ergebnisse konnten erzielt werden:
1. Platz Katame-No-Kata 1. Platz Kodokan-Goshin-Jutsu-Kata 2. Platz Kime-No-Kata
Zusammenfassend kann man sagen: klare Siegerpose in der Katame-No-Kata und starken Sieg in der Kodokan Goshin-jutsu-Kata, vor dem Team des UJKC Potsdam. Knapp mit drei Punkten den Sieg in der Kime-No-Kata, gegen die Gastgeber und Kata-Referenten des Landes Thüringen verpasst.
Ganz starke Leistung und herzlichen Glückwunsch an die drei Bernauer Starter Lutz Pyrlik, Andre Günther und Frank Opitz. Teamgeist, Einsatz und Unterstützung waren die Grundlage für die Medaillen.