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Dan-Serie in Bernau fortgesetzt

 Nach dem Stefan Friedrich am 30.04.2026 den Auftakt für die bestandene Prüfung zum 1. Dan legte, schlossen sich am 20.05.2026 vier weitere Bernauer Sportler dieser Herausforderung an. Nach langer Vorbereitungszeit und mehrere Konsultationstermine, unter Reinhard Arndt und Hartmut Ott, stellten sich Holger Dangeleit (58), Martin Neumann (42), Alex Wittich (31) und Tim Gonschorek (21), unter kritischer Prüfung von Reinhard Arndt, Hartmut Ott und Mirko Wokatz der Herausforderung ihrer ersten Dan-Prüfung.

Alle vier Prüflinge dürfen nun mit Stolz ihren schwarzen Gürtel tragen. Für Martin, Alex und Tim war es der jeweils erste Anlauf für ihre Dan-Prüfung, während es für Holger der dritte war. Denn jedes Mal, wenn Holger fleißig für seinen Dan trainierte und einen Prüfungstermin vereinbarte, hatte das Schicksal andere Pläne für ihn. 1995 wollte Holger den ersten Versuch unternehmen, seine Prüfung für den 1. Dan abzulegen, musste jedoch wegen eines Kreuzbandrisses und wenig später wegen einer Bandscheiben-OP seine Pläne auf Eis legen. Wie das Leben mit Frau und Kindern spielt, hatte Holger erst 2024 die nächste Gelegenheit sein Dan-Training wiederaufzunehmen. Auch hier ließ leider eine Woche vor dem Prüfungstag der nächste Unfall nicht auf sich warten. Ein heftiger Fahrrad-Sturz der zu einem dreifachen Schlüsselbeinbruch führte, macht all das harte Training zunichte. Doch Aufgeben ist keine Option! Holger entschied sich ein Jahr später sein Dan-Training wiederaufzunehmen und aller guten Dinge sind drei. Der dritte Termin. Der dritte Anlauf. Alle Daumen im Verein sind gedrückt und am 20.05.2016 ist es endlich soweit Holger Dangeleit, Martin Neumann, Alex Wittich und Tim Gonschorek bestehen mit soliden und guten Leistungen die Prüfung zum 1. Dan. Der JSV-Bernau ist stolz darauf nun vier weitere Dan-Träger in seinen Reihen begrüßen und aufnehmen zu dürfen.

Offene Kata-Meisterschaft in Altentreptow (MV)

Das unsere Kata-Teams gern auch zu Meisterschaften fahren ist ja bekannt und so ist es nicht verwunderlich das sich ein Team auf den Weg nach Altentreptow gemacht hat. Hier fand am 10. Mai 2025 die offene Landes-Katameisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns statt.

In der Katame no Kata konnten sich André Günther und Lutz Pyrlik gegen Ihre Konkurrenz durchsetzen und sind nun Landes-Kata-Meister von Mecklenburg-Vorpommern.

 Katame no Kate 
   
GoldAndré Günther/Lutz PyrlikJSV Bernau
SilberSteven Greiner/Olaf StorschePSV Berlin
BronzeMaximilian Mayer/Marcel FuchsSKV Müritz

Foto: Veranstalter

31. Gallia Turnier in Österreich

Am 09. Mai fand in Gallneukirchen (AT) das 31. Internationale Gallia Judoturnier statt. Rainer Prüfig von unserer Ü30 Trainingsgruppe nutzte die Chance zur Vorbereitung für weitere diesjährige Highlights, wie die im Juli anstehende Deutsche Meisterschaft in Bochum. Rainer startet in der Klasse Ü60 bis 90 kg, die mit 4 Starter gut besetzt war. Durchweg alles Meister des Judos und erfahrene Kämpfer. Das führte in allen Fällen zu sehr ausgeglichenen und kräftezehrenden Kämpfen, die oft auch im Golden Score entschieden werden mussten.

Gleich im 1. Kampf gegen Werner Vogler vom SV Reutte (AT) ging es in die Verlängerung und nach gut 5 Minuten effektive Kampfzeit, entschied ein geblockter Angriff, der für Rainer mit Waza-ari und dem Sieg endete. Im 2. Kampf ging es gegen (Charly) Karl Moser vom Judozentrum Krems (AT), dem M6 Europameister von 2022. Hier konnte Rainer 2 mal aussichtsreich seinen Uchi-Mata links ansetzen, die jedoch knapp ihr Ziel verfehlten. Durch Tempo und Griffwechsel bot sich dann für Karl Moser die Chance auf einen tief gezogenen Seoi-Nage. Der hat dann gepasst und Rainer musste sich geschlagen geben. Im dritten Kampf ging es gegen den konditionsstarken Christian Reischl vom ASKÖ Luftenberg (AT). Auch hier ging es über die gesamte Kampfzeit, wo am Ende Rainer seine ganze Erfahrung nutzen musste um den frühzeitig erworbenen Waza-ari, den es für eine Ura – nage nach einen geblockten Harai-goshi Angriff gab, über die Zeit zu bringen.

Fazit: Es war eine super Vorbereitung für kommende Herausforderungen, da alles abverlangt wurde. Der Kontakt zu befreundeten internationalen und deutschen Judovereinen wurde gepflegt und der JSV Bernau hat sich in der Ü30 Community gezeigt.

Judoka aus Bernau beim Frankfurter Pokal der Stadtwerke

Volle Konzentration, schnelle Würfe und packende Kämpfe: Beim Frankfurter Pokal der Stadtwerke zeigten die jungen Judoka des JSV Bernau aus Schönow und Bernau, dass sie auf dem Tatami zu Hause sind. Mit insgesamt zwei ersten, zwei zweiten und drei dritten Plätzen kehrten die Nachwuchssportlerinnen und -sportler triumphierend zurück.

Besonders beeindruckten Elisa Lindhorst und Jonna Buchleitner, die das Publikum mit kraftvollen Fußwürfen in ihren Gewichtsklassen begeisterten und jeweils ganz oben auf dem Podium landeten. Charlotte Arndt kämpfte sich mit taktischem Geschick auf den zweiten Platz, ebenso wie Chelsea Reuter, die im spannenden Finale nur sehr unglücklich unterlag. Amelie Brück und Nico Rebbin zeigten starke Kämpfe und sicherten sich jeweils den dritten Platz. Amelie konnte diesmal ihre Trainigsstärke, bei diesem Wettkampf nicht abrufen und blieb hinter ihrer Leistung zurück.

Die Erfolge beim Frankfurter Pokal unterstreichen die hervorragende Nachwuchsarbeit des JSV Bernau. Schon jetzt darf man gespannt sein, welche spektakulären Kämpfe die Bernauer Judoka in Zukunft noch liefern werden.

Stefan Friedrich besteht Prüfung zum 1. Dan

Am 30.04.2026 stellte sich Stefan Friedrich vom JSV Bernau e.V. in Bernau der Prüfung zum 1. Dan. Mit einer guten und konzentrierten Leistung zeigte er, dass er sich intensiv auf diesen besonderen Schritt vorbereitet hatte.

Unterstützt wurde er dabei von Simone Glenz als Uke, die ihn zuverlässig durch die Prüfung begleitete. Die Prüfungskommission mit Reinhard Arndt, Mirko Wockatz und René Keil verfolgte die gezeigten Leistungen mit fachkundigem Blick.

Mit dem Bestehen des 1. Dan erreicht Stefan Friedrich einen wichtigen Meilenstein auf seinem Judo-Weg. Dieser Erfolg steht für Einsatz, Ausdauer und die Freude am Judosport.

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen 1. Dan! 🥋👏

Langes Wochenende in Brandenburg

Das 3. Victoria-Pokalturnier lud am 21. und 22.3.2026 unsere Bernauer Judokas nach Brandenburg. An beiden Tagen waren eine Vielzahl unserer Sportler vertreten. Weit über 800 Sportler aus 70 Vereinen, 14 Bundesländern, sowie internationale Gäste aus Schweden, Polen und Tschechien boten ein beeindruckendes Teilnehmerfeld.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mussten einige unserer Sportler viel Ausdauer und Konzentration mitbringen. Der Wettkampf endete am Samstag erst nach 21 Uhr. Solch ein Turnier gerät da selten in Vergessenheit, gab es neben tollem Judo sogar PopCorn für das „Live“-Event und für Niklas Vomfei und Piet Herrling war es ein ganz besonderer Tag, da sie ihren ersten Judowettkampf überhaupt bestritten. Auch wenn hier noch keine Platzierungen zu erwarten waren, konnten beide wichtige Eindrücke sammeln und wertvolle Erfahrungen gewinnen.


In der U11 erzielten unsere Judokas trotz der starken Konkurrenz beachtliche Erfolge. Besonders hervorzuheben ist der 1. Platz von Amelie Brück, die sich souverän durchsetzen konnte. Ebenfalls erfolgreich war Charlotte Arndt, die sich in ihrer Gewichtsklasse einen starken 3. Platz erkämpfte. Lisa Lindhorst erreichte einen hervorragenden 2. Platz. Aaron Dou und Niko Rebbin belegten jeweils den 5. Platz. Aaron musste sich dabei in einem großen Teilnehmerfeld behaupten und absolvierte insgesamt fünf Kämpfe, von denen er drei für sich entscheiden konnte.

Auch die Kämpfer der U13 zeigten engagierte Leistungen und behaupteten sich in einem sehr anspruchsvollen Teilnehmerfeld, auch wenn es hier nicht für alle zu auf die Podestplätze reichte. Chelsea Reuter belegte zum Beispiel den Dritten Platz. Dennoch bewiesen sie großen Kampfgeist und sammelten wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau.

Es folgten am Sonntag dann noch die U18 und die Männer und Frauen. Hier starteten Kira Fischer und Clara, sowohl in der U18 als auch bei den Frauen. Bei den Männern ging Sebastian Hesse nach seiner langen Verletzungspause wieder auf die Tatami. Die Mädels konnten neue Erfahrungen gerade gegen die Älteren Sportler sammeln. Am Ende gelang den Dreien mehr als ein ganzer Medaillensatz.


Kira mit dem 1. Platz in der U18 und dem 3. Platz bei den Frauen. Clara ebenfalls mit einem 2. Platz und Sebastian zeigte sich gut aufgelegt und konnte sich über den 1. Platz freuen. Dazu gab es in der U18 sogar noch in der Teamwertung den 3. Platz, also insgesamt war das Turnier für den JSV Bernau ein voller Erfolg: Neben den erzielten Platzierungen stand vor allem die Weiterentwicklung der jungen Athleten im Vordergrund. Die Teilnahme an einem so stark besetzten Turnier bildet eine wertvolle Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.

„Alt genug für die Rente,…

… jung genug, um sie zu genießen.“

Am vergangenen Freitag haben 32 Sortlerinnen und Sportler unseres Vereins Trainer Hartmut Ott nach dem Training überrascht. Er hatte diesen Monat Geburtstag und ist in den verdienten Ruhestand gegangen. Zwei willkommene Anlässe, um ihm eine Freude zu bereiten, DANKE zu sagen und unsere Wertschätzung ihm gegenüber auszudrücken. Otti war schon etwas verwundert, weil ungewöhnlich viele Leute beim Freitagstraining erschienen sind und musste es deshalb sogar spontan umstellen.

Kurz vorm Ende des Trainings kam dann das jüngste Vereinsmitglied mit dem Geschenk von uns allen und überreichte es seinem größten Vorbild. Otti war sichtlich überrascht. Das Motto der Glückwunschkarte, „Alt genug für die Rente, jung genug, um sie zu genießen“, trifft definitiv auf Otti zu und dabei wünschen wir ihm alle ganz viel Spaß.


Text und Bilder: Manja Kotek 

Ehrung beim Landes-Kata-Lehrgang in Bernau

Am gestrigen Tag fand in Bernau der Landes-Kata-Lehrgang statt und nicht nur die Teilnehmer erlebten zu Beginn eine besondere Überraschung. Nachdem Lehrgangsleiter Dirk Krüger und Martin Reißmann die Judoka begrüßt hatten, gab es für unseren Heiko Posselt eine besondere Ehre. Als langjähriger Trainer und sein Engagement wurde er ausgezeichnet.

Seit vielen Jahren betreut er als Trainer unter anderem eine Schul-Arbeitsgemeinschaft, in der er Kinder und Jugendliche an den Judosport heranführt.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Bereich Kata. In dieser traditionellen Form des Judo nahm er mehrfach erfolgreich an Landes- und Deutschen Meisterschaften teil.

Seine umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet nutzte er unter anderem dazu, mehrere Judoka auf ihre eigene Dan-Prüfung vorzubereiten. So konnten zahlreiche Sportler von seinem Wissen profitieren und ihre Prüfung erfolgreich bestehen.

Sein bislang größter sportlicher Erfolg ist der dritte Platz bei der Internationalen Deutschen Kata-Meisterschaft (IDKM) 2018 in der Kime-no-Kata.

Im Rahmen des Lehrgangs zeichnete der Vorsitzende der Ehrenkommission des Brandenburgischen Judo-Bundes, Martin Reißmann (6. Dan), Heiko Posselt für seine langjährige und engagierte Arbeit im Judosport mit dem 2. Dan aus. Die Teilnehmer des Lehrgangs gratulierten herzlich zu dieser verdienten Ehrung.

Hochkarätiger Katalehrgang mit Iura Sensei in Berlin

Am 8. März 2026 – dem Internationalen Frauentag – nahmen Hendrik Krause (4. Dan) und Frank Opitz (3. Dan) vom JSV Bernau an einem hochkarätigen Katalehrgang mit Iura Sensei (8. Dan Kodokan, Trainer am Kodokan) in Berlin teil.

Der Lehrgang wurde von Astrid Machulik, der Dan- und Kata-Beauftragten des Judo-Verbandes Berlin (JVB), organisiert. Mit großem Engagement gelingt es ihr immer wieder, hochkarätige Referenten in die Hauptstadt zu holen und damit Judoka aus der Region wertvolle Möglichkeiten zur Weiterbildung zu bieten.

Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand die Katame-no-Kata, eine der klassischen Kata des Judo, die sich mit den Prinzipien der Bodenarbeit beschäftigt. Mit großer Präzision und seiner langjährigen Erfahrung erklärte Iura Sensei die einzelnen Techniken Schritt für Schritt. Dabei legte er besonderen Wert auf Details, korrektes Timing sowie das harmonische Zusammenspiel von Tori und Uke. Darüber hinaus erläuterte er auch die Hintergründe und die grundlegenden Ideen der einzelnen Techniken.

Hendrik Krause nutzte den Lehrgang gezielt zur Vorbereitung auf seine anstehende Prüfung zum 5. Dan. Für Frank Opitz stand vor allem die persönliche Weiterbildung und die Vertiefung seines Verständnisses der Kata im Mittelpunkt.

Der Lehrgang war lang und intensiv, zugleich jedoch äußerst lehrreich und lohnenswert. Unter der fachkundigen Anleitung von Iura Sensei konnten die Teilnehmenden ihre Techniken präzisieren, Abläufe verbessern und wichtige Details der Kata vertiefen. Neben dem technischen Training spielte auch der Austausch zwischen Judoka aus verschiedenen Vereinen eine wichtige Rolle.

Die Veranstaltung war geprägt von einer konzentrierten und zugleich sehr angenehmen Trainingsatmosphäre. Alle Teilnehmenden profitierten von den wertvollen Hinweisen des Referenten und konnten zahlreiche neue Impulse für ihr weiteres Training mitnehmen.

Ein herzlicher Dank gilt Astrid Machulik für die Organisation dieses gelungenen Lehrgangs sowie dem Referenten und allen Teilnehmenden, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

Traditionen

Vieles im Leben besteht aus Traditionen, sei es Weihnachten, Geburtstage, Anstoßen oder sonstige Sachen. Das Internet definiert es so:  „Traditionen sind überlieferte Werte, Bräuche und Verhaltensweisen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und Identität stiften, wie z.B. das Anstoßen beim Trinken oder das Feiern bestimmter Feste mit speziellen Ritualen. Sie verbinden Vergangenheit und Gegenwart, können kulturell, religiös oder familiär sein und sind oft regional geprägt (z. B. Maultaschen in Schwaben). Obwohl sie sich verändern, bilden sie einen wichtigen Teil der Kultur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Auch in unserem Judo-Sport gibt es viele Traditionen, die gelebt und geehrt werden. Die Begrüßung, Bewegungen und vor allem die Werte:

  • Höflichkeit: Respektvoller Umgang, Verbeugung vor dem Partner.
  • Hilfsbereitschaft: Gegenseitiges Unterstützen beim Lernen, guter Uke sein.
  • Ehrlichkeit: Faires Kämpfen ohne Hintergedanken.
  • Ernsthaftigkeit: Konzentration und positiver Trainingseifer.
  • Respekt: Zuvorkommenheit gegenüber Lehrern und Älteren.
  • Bescheidenheit: Nicht in den Vordergrund spielen, Erfolge nicht übertreiben.
  • Wertschätzung: Anerkennung der Leistung anderer.
  • Mut: Herausforderungen annehmen, auch bei Übermacht.
  • Selbstbeherrschung: Disziplin, Pünktlichkeit, Beherrschung in fairen und unfairen Situationen.
  • Freundschaft: Zusammenhalt innerhalb der Judo-Community.

Andere Traditionen kommen noch dazu, eine davon ist für unseren Verein der traditionelle Silvesterlauf im Bernauer Stadtpark am 31.12. jedes Jahres. Pünktlich um sportlich ins nächste Jahr zu starten, waren wir mit über 30 Läufern, bestehend aus Judokas und Fitnesssportlern mit von der Partie.

Bei Schneefall, mit guter Laune sowie Freude auf Pfannkuchen und wärmende Getränke, absolvierten alle die Laufrunden und genossen die gemeinsame Zeit kurz vor dem Jahreswechsel.

Alle sind sich einig auch im nächsten Jahr wird die Tradition weiter gelebt und auch neue Läufer sind gern gesehen.