Am Samstag, den 22. März 2025, wurde die Hauptstadt zum Treffpunkt für Kata-Begeisterte. Der Judo-Verband Berlin e.V. richtete die offenen Berliner Kata- und Unified Kata-Meisterschaften sowie den Kata-Jugendpokal aus. Gastgeber war der Sportclub Charis e.V., der gemeinsam mit seinem Förderverein bereits zum achten Mal in Folge nicht nur für hervorragende sportliche Rahmenbedingungen, sondern auch für eine herzliche und einladende Atmosphäre sorgte.
Insgesamt 44 aktive Judoka aus Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gingen an den Start. Neben dem sportlichen Wettbewerb bot die Veranstaltung den Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, Leistungen zur Modul-Anerkennung im Rahmen der Dan-Graduierung zu erbringen – ein zusätzlicher Anreiz für ambitionierte Athletinnen und Athleten.
Der Förderverein des SC Charis e.V. kümmerte sich mit großem Engagement um das leibliche Wohl aller Gäste, Aktiven und Wertungsrichterinnen und -richter und trug damit wesentlich zum positiven Gesamterlebnis der Veranstaltung bei.
Ein besonderes Highlight: In der Katame no Kata erkämpften sich André Günther und Lutz Pyrlik vom JSV Bernau den zweiten Platz und wurden damit Berliner Vizemeister – herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung!
Die letzten beiden Wochenenden standen beim Fitness-Team des JSV Bernau wieder ganz im Zeichen des Sports. So ließen sich vom 16.05. – 18.05.2025 fünfundzwanzig Sportsfreunde mal wieder freiwillig von Trainer Hartmut „Otti“ Ott im Trainingslager in der Sport- und Bildungsstätte in Lindow „quälen“. Zwei ganz eifrige haben, trotz Regens, eine dreistündige Anreise mit dem Fahrrad auf sich genommen und dann noch eine dreiviertel Stunde Otti beim Mattenaufbau geholfen.
Danke dafür, Christian und Jörg.
Auf dem Trainingsplan standen dieses Mal Bauch-Beine-Po-Training, 2 Stunden Kraftcircuit im Kraftraum, Parcours mit 5 Stationen a 10 Minuten, Bauch-Rücken-Training, sowie schwimmen und Badminton. Einige haben auch am Frühsport teilgenommen, den anderen war dieser zu früh. 😀
Natürlich kam auch der Spaß außerhalb des Sports nicht zu kurz. So vergnügten sich manche Sportler am Samstag Abend in der hauseigenen kleinen Disco des Sport- und Bildungszentrums Lindow.
Eine Woche später machten sich 12 Leute der Fitnessgruppe (die „OttiFUNten“) auf nach Kallinchen zum Xletix-Event. Die Mehrheit der „OttiFUNten“ waren Wiederholungstäter, es waren aber auch drei Neulinge dabei. Bei bestem Wetter (entgegen aller vorherigen Prognosen) ging es für die „OttiFUNten“ auf die 6 km lange Fun-Strecke, durch Schlamm und Dreck, über 15 Hindernisse hinweg und hindurch, immer frei nach dem Motto „Ein Team, ein Ziel!“
Zwei der Teilnehmerinnen haben sich sogar der Adventure Strecke mit 12 km und 25 Hindernissen angenommen und diese mit Bravour gemeistert.
Starke Leistung, Caro und Andra! 💪
Es hat allen „OttiFUNten“ so gut gefallen, dass auch schon wieder über eine Teamanmeldung im nächsten Jahr gesprochen wurde.
Im Judo gibt es nicht nur die eine Wettkampfform, sondern mehrere, dass klassische Kämpfen ist meist die gewählte Form der jungen Judoka. Wenn man dann älter wird kommt bei vielen dann auch die zweite Art dazu, die Kata und hier haben wir im JSV Bernau mehrere Teams die sich auch an Turnieren beteiligen. Es gibt hierbei verschiedene Kata in denen man sich messen kann und es geht immer um die genaueste Präsentation bzw. Demonstration der Techniken.
So waren Andre Günther, Lutz Pyrlik und Frank Opitz, als Vorbereitung auf die kommenden Landeskatameisterschaften in Bernau, in Oyten kurz vor Bremen.
Die drei starteten mit unterschiedlichen Kata im gut gefüllten Teilnehmerfeld. Die Paare kamen aus den Bundesländern Niedersachsen, Berlin und Brandenburg.
Andre Günther und Lutz Pyrlik starteten in der Katame-No-Kata und Andre Günther und Frank Opitz in der Kime-No-Kata. Nach einem langen Tag und den ein oder anderen Blick auf andere Paare, was haben die besser gemacht bzw. wo können wir uns verbessern. Standen dennoch zwei Podiumsplätze auf der Habenseite unserer Judokas. In der Kime-No-Kata belegten Sie den 2. Platz und in der Katame-No-Kata den 3. Platz.
Das gibt Selbstvertrauen für die kommende Landeskatameisterschaft vor heimischen Publikum.
Wichtige langfristige Termine der nächsten Monate haben wir hier für euch zusammengefasst. Bitte beachtet, gerade für die Trainingslager, dass eine rechtzeitige Anmeldung für unsere Planung wichtig ist.
Jeder kennt das ja, am Ende des Jahres sucht man nach den Highlights, den schönen Momenten die man erlebt hat. Dinge die einem in diesem Jahr Erfolgreich, Glücklich oder Zufrieden gemacht haben und jeder hat hier sein eigenes Erlebnis.
Doch was sind, waren die Highlights für uns als Verein? Sicher die vielen Medaillen bei den einzelnen Turnieren oder auch das erfolgreiche Ausrichten des Ersten Bernauer Pokalturniers. Hier auch nochmals ein großes Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer. Oder es sind die Trainingslager, mit den gemeinsamen Abenden.
Ein sehr besonderes Highlight fand im Oktober statt, denn da kam der Nationalmannschaftsathlet Martin Setz zurück nach Bernau. Hier lernte er bei Otti das Judo und ging dann nach Potsdam. Er hat Olympia in Paris knapp verpasst und dennoch für sich eine sehr starke Leistungssteigerung gezeigt. „Zu Hause“ zeigte er zusammen mit Trainer Ott nun ein paar seiner Techniken. Besonders der Seoi-nage, einer seiner Spezialtechniken bereits aus den Kindertagen. Wie werfe ich Ihn, in verschiedenen Situationen, gerade wenn der Gegner mal nicht das macht was ich möchte. Oder auch wie bekomm ich meine Fassart durch.
Zum Schluss gab es dann noch Randoris, um das Erlernte auch gleich zu üben gefolgt von einer Fragerunde und natürlich ganz vielen Autogrammen und dem ein oder anderem Foto.
Für viele ein Highlight und damit wünschen wir euch allen einen guten Rutsch in neu Jahr 2025.
Bereits am Freitag dem 22.11.2024 tummelten sich die vielen Helfer in der Erich-Wünsch-Sporthalle, um das 1. Bernauer Pokalturnier vorzubereiten und die Nacht war für einige sehr kurz.
Bereits gegen 7:30 Uhr standen am Samstag dann die ersten Gäste vor der Tür. Unser stresserprobtes Bistroteam war da schon lange beim vorbereiten der Snacks und der Kaffee stand bereit.
Aber auch an der Anmeldung und an den Waagen wurde es langsam hektisch. Insgesamt 389 Sportler aus 46 Vereinen freuten sich an diesem Tag auf spannende und sicher auch anstrengende Kämpfe.
Fast pünktlich um 10 Uhr ging es los und die Bernauer Judokas zeigten beim Heimturnier ihr Bestes. Nach über 500 Kämpfen standen die Sieger fest und unsere Judokas errangen 11x Gold, 14x Silber und 23x Bronze.
Hier sind die Platzierten:
U11 (m)
1. Platz
Gero
Althof
2. Platz
Dimitrios
Syropoulos
3. Platz
Janne
Bartocha
Gustav
Birlem
Mevio
Ludwigs
Oskar
Saupe
Viktor
Saupe
Timo
Giese
U11 (w)
1. Platz
Chelsea
Reuter
Lotta
Kalz
Anna
Stolze
2. Platz
Hanna
Pudert
3. Platz
Elsa
Reichwaldt
Elisa
Lindhorst
U13 (m)
1. Platz
Konstantin
Schläfke
Raphael
Kulagin
2. Platz
Sokrates
Chopsonidis
Ilias
Chopsonidis
Maxim
Titov
Lennox
Keßler
Johann
Badzio
3. Platz
Ole
Laarz
Georgiy
Vasylenko
Linus
Krägenbring
Mika
Rebbin
Felix
Giese
Vincent
Eich
U13 (w)
1. Platz
Chelsea
Reuter
Marie
Perrot
Charlotte
Dominick
2. Platz
Lili
Sobotta
3. Platz
Emma
Gräser
Nele
Aldus
Lara
Smyk
Anna
Nötzel
Lea
Raderkopp
Lena
Kulagin
U15 (m)
1. Platz
Paul
Neumann
2. Platz
Konstantin
Schläfke
Maxim
Titov
Moritz
Kalz
Quentin
Keßler
3. Platz
Rafael
Kulagin
Linus
Janowski
U15 (w)
1. Platz
Kira
Fischer
2. Platz
Hanna
Baumgart
U18 (m)
2. Platz
Paul
Reuß
U18 (w)
3. Platz
Clara
Lange
In der Mannschaftswertung konnten wir auch einige Pokale zu Hause behalten.
Pokalwertungen:
U11
Platz Verein Punkte 1. Judo Club Eberswalde 71 2. JSV Bernau 62 3. JC „Samura“ Oranienburg 59 4. Oranienburger Judo Club 42 5. SG Rot Weiss Neuenhagen 40
U13
Platz Verein Punkte 1. JSV Bernau 101 2. JC „Samura“ Oranienburg 72 3. Judo Club Eberswalde 38 4. JV´63 Neu Zittau 33 5. SC Lotus Berlin 32
U15
Platz Verein Punkte 1. JSV Bernau 45 2. JC „Samura“ Oranienburg 40 3. SV Motor Babelsberg 31 4. Judo Club Eberswalde 25 5. TSV Reichenberg/Boxdorf 24
Im Anschluss fand noch die offene Landesmeisterschaft der Veteranen statt. Auch waren alle Helfer noch mit dabei und gegen 20:00 Uhr waren auch dort alle Medaillen verteilt.
An der Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle die da waren und tatkräftig unterstützt haben.
Am Nikolaustag machten sich insgesamt knapp 40 Sportlerinnen und Sportler auf die Reise nach Lindow ins zweite gemeinsame Trainingslager der Judoka und der Fitnessgruppe des JSV Bernau.
Leider gab es dieses Jahr kein Winterwonderland, sondern nur den Nebel von Lindow, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.
Die erste Trainingseinheit am Freitagabend gab schon mal einen Vorgeschmack auf das Trainingswochenende, denn es ging, genau wie im letzten Jahr, gleich für beide Gruppen mit dem HIIT (Hochintensives Intervalltraining) los.
Und der Tradition des letzten Jahres folgend, ging es am Samstag für alle mit dem Treppenhauslauf in den Trainingstag. Nach dem Frühstück absolvierte die Fitnessgruppe ihr Training im Kraftraum unter der Anleitung von Thomas Troche, während dessen die Judokas mit Cheftrainer Hartmut „Otti“ Ott in der Halle auf der Tatami (Judomatte) trainierten.
Nach dem verdienten Mittagessen gab es wieder eine gemeinsame Trainingseinheit für beide Gruppen, bei der Partnerübungen angesagt waren. Als letzte Trainingseinheit vor dem Abendessen ging es für die Fitnessgruppe in die Halle in einen Parcours und die Judokas durften sich im Kraftraum verausgaben.
Nach dem Abendbrot war eigentlich Neigungssport angesagt, aber nach diesem intensiven Trainingstag gab es nur noch passiven Sport in Form von Fußballschauen und einige haben den Tag entspannt in der Sauna ausklingen lassen.
Am letzten Tag hatten so manche Leute Probleme beim Anziehen ihrer Socken, was für die Intensität des Trainings der letzten beiden Tage sprach. Dennoch hat ca. die Hälfte der Trainingslagerteilnehmer auch am Sonntag dem Frühsport beigewohnt.
Zur letzten Trainingseinheit des Wochenendes war die Gruppe dann fast wieder vollzählig und hat sich durch den sogenannten Olympiakreis „gequält“.
Anschließend wurden natürlich noch gemeinsam die Matten wieder an ihren Platz geräumt.
Auch wenn es sehr anstrengend war, hat das Trainingslager allen Sportlerinnen und Sportlern gefallen und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie im nächsten Jahr „Wiederholungstäter“ werden. 😀
Trainer Otti kam bei der Anzahl an Teilnehmern bei der Vorbereitung sicherlich hart an seine Grenzen. Aber wie immer hat er, gemeinsam mit anderen fleißigen Helfern, auch dieses Trainingslager mit Erfolg und Spaß gemeistert.
Vielen Dank an alle Durchführenden und Organisatoren.
Im letzten Jahr reifte der Plan die ursprünglich im Jahr 2009 ins Leben gerufene Landesligamannschaft wiederzubeleben. Teamkapitän Enrico Wittwer machte es sich zur Aufgabe, die Sportler hierfür zu motivieren und ein gutes Team aufzustellen. Die ersten gemeinsame Trainings waren noch sehr verhalten, aber die Beteiligung und Intensität steigerte sich mit jeder weiteren Trainingseinheit, immer mehr Kämpfer fanden den Weg zurück zum Judo und in die Mannschaft.
Als Motto für den ersten Kampftag gab es: „Ankommen, Zusammenhalten und den Teamgedanken in den Vordergrund rücken – einfach Judo genießen“ und das Ziel den Gegnern natürlich auch den ein oder anderen Punkt abzunehmen.
So ging es am 29.06.2024 nach Frankfurt/Oder, Ausrichter war die KG PSV Frankfurt/Oder / RSV Eintracht. Einen kleinen Dämpfer gab es zum Start, die Gewichtsklasse -66 kg konnte nicht besetzt werden und somit stand es zu jeder Begegnung meist bereits 0:1. Insgesamt 5 Mannschaftskämpfe standen auf dem herausfordernden Programm.
Als Erstes wartete das „Team Lausitz“ auf den JSV Bernau. Die Punkte holten der fest ins Team integrierte Berliner Gaststarter vom KK Karow Max Günther (-90kg) und Mannschaftskapitän Enrico Wittwer (+90kg), während Nachwuchskämpfer Tim Gonschorek (-81kg) und Wiedereinsteiger Aris Chopsonidis (-73kg) gute Leistungen zeigten, aber ihre Kämpfe noch nicht für sich entscheiden konnten. Durch die nicht besetzte Klasse (-66kg) ging die Begegnung knapp mit 2:3 (20:30) an das Team Lausitz.
Der letztjährige Vizemeister, die Kampfgemeinschaft SV Motor Babelsberg / JV Königs-Wusterhausen, war der nächste Gegner und es folgte ein seltenes Ergebnis. Beide Mannschaften hatten die -66kg Klasse nicht besetzt und Toni Raderkopp (-81kg) musste sich Paul Krüsmann geschlagen geben. Max Günther (-90kg) konnte gegen Peter Schlacht ausgleichen. Beherzten Einsatz zeigte Xaviér Chouquet (-73kg), er konnte sich aber leider noch nicht durchsetzen. Beim stand 1:2 kam nun das Schwergewicht, Unentschieden oder Niederlage, beides war möglich. Die Begegnung Enrico Wittwer gegen Jörg Frischmann bot genug Spannung, beide waren auch bei den Deutschen Veteranen Meisterschaften erfolgreiche Medaillengewinner. Nach Ende der Kampfzeit hieß es Unentschieden, also folgte das GoldenScore. Eine Festhalte sorgte für den Sieg und den Ersten Punkt für den JSV Bernau. Unentschieden gegen die KG SV Motor Babelsberg / JV Königs Wusterhausen.
Schon kurz danach wartete der Titelverteidiger KG PSV Frankfurt (Oder) / RSV Eintracht 1949 Teltow auf die Bernauer Männer. Hier musste anerkannt werden, dass die Brandenburgische Judolandesliga keine reine Freizeitliga ist, sondern auch bei vielen sehr erfahrenen und kampfstarken Athleten beliebt ist. So konnte trotz großem Kampfgeist und den zwischenzeitlichen Führungen von Aris Chopsonidis (-73kg) und Paul Weber-Markert (+90kg) leider keiner der Kämpfe gewonnen werden. Im Endergebnis dann 0:5 (0:50) aus Bernauer Sicht.
Gegen die lautstarke Truppe vom KSC Asahi Spremberg lief es leider ähnlich – die Begegnung endete ebenfalls mit 0:5 (0:50). Alles für ein besseres Ergebnis, aber diesmal leider ohne Erfolg taten Toni Raderkopp (-81kg), Martin Neumann (-90kg), Xaviér Chouquet (-73kg) und Markus Kruspe (+90kg), der seinen Kampf leicht verletzt abgeben musste.
Ein Duellsieg war an diesem Tag noch möglich, gegen die Mannschaft vom Budoverein Lauchhammer. Kapitän Enrico motivierte das Team noch einmal und schwor es ein. Mit Erfolg die ersten drei Begegnungen konnten gewonnen werden. In der buchstäblich letzten Sekunde machte Xaviér Chouquet (-73kg) den Sack zu. Da schmerzte die Niederlage von Paul Weber-Markert (+90kg) nicht mehr so sehr. Mit 3:2 (30:20) gewann der JSV gegen den Budoverein Lauchhammer.
Die Tabelle ist insgesamt eng beieinander und der JSV Bernau liegt auf Platz 4. Am 16. November geht es in Lauchhammer dann im Ligafinale um die Medaillen. Wenn die Bernauer Mannschaft es schafft, alle ihre Kräfte und Reserven für diesen Tag zu mobilisieren, wird das Motto des ersten Kampftages sicherlich um „Jeder gewonnene Kampf zählt“ erweitert. Ein höherer Tabellenplatz und eine damit einhergehende Überraschung könnten dann möglich sein.
Zwischen der sehr erfolgreichen Bezirkseinzelmeisterschaft und den Landesjugendspielen (Landesmeisterschaft) verging nicht viel Zeit. Die Trainer Dirk Schlicht, Michelle Graf, Frank Opitz und Andreas Fischer suchten daher nach guten Möglichkeiten unsere Sportler auf das Turnier vorzubereiten.
Die U11 fuhr mit Trainer Dirk zu den Freunden des JC Eberswalde und trainierte dort mit den gleichaltrigen Kindern, für eine optimale Vorbereitung. Belohnt wurden die Mühen mit einem sehr starken Vizemeistertitel von Jason Schramm. Er musste sich in der +46 kg Klasse nur Tony Nguyen vom Prenzlauer JSV geschlagen geben. In der mit 14 Startern vollbesetzten -34 kg Klasse freute sich Gero Althoff über die Bronzemedaille. Einen guten 5. Platz konnte sich Linus Rüther (-46 kg) erkämpfen.
Als BEM Meisterin ging auch Lotta Kalz in der -36 kg Klasse an den Start, trotz guter Ansätze konnte Sie sich nicht bis zu den Medaillenplätzen vorkämpfen. Die ebenfalls als BEM Meisterin startende Chelsea Reuter (-30 kg) hatte den sonnigsten Tag der Altersklasse U11. Souverän kämpfte sie sich ins Finale und traf dort, wie bei der BEM, auf Hanna Tran von der Budo-Welt Fredersdorf-Vogelsdorf. Ein anstrengender Kampf, der am Ende im Hantai endete. Chelsea hat dabei die Nase vorn bekam den verdienten Sieg zugesprochen und damit den erhofften Landesmeistertitel.
Draußen und in der Halle stiegen die Temperaturen auf über 30°C und auch ein späteres Gewitter sorgte nicht wirklich für eine Abkühlung als am Nachmittag die U13 auf die Matte ging. Zur Vorbereitung fuhren 25 Judokas mit Trainer Andreas von der U11 – U15 ins Trainingslager nach Ruhlsdorf und auch diese zusätzlichen Trainingseinheiten ware Goldrichtig. Am Ende des Tages standen ein weiterer Titel, drei Bronzemedaillen und drei 5. Plätzen auf der Habenseite des JSV Bernau.
Bis ins Finale dominierte Maxim Titov (-43 kg) klar seine Duelle und besiegte auf dem Weg, den BEM-Meister Leonard Fremd vom 1. Spremberger Gesundheits-Sportverein Sakura. Es stand kein unbekannter im Finale und gegen Lean Witt vom Hennigsdorfer JV konnte er bisher noch nie gewinnen. Doch nicht so, an diesem Tag – der Hennigsdorfer lag bereits nach wenigen Sekunden auf dem Rücken und Maxim konnte sich über den Landesmeistertitel freuen.
Fünf Kämpfe hatte Konstantin Schläfke (-34 kg) zu absolvieren, im Halbfinale verlor er knapp. Holte sich hochverdient und souverän dann die Bronzemedaille, vier Ippons hatte er heute errungen. Im Schwergewicht +55 kg erkämpfte sich Rafael Kulagin mit einem gekonnten Griffwechsel auf die Linke Seite und dem anschließenden Wurf, mit Ippon ebenfalls die Bronzemedaille.
Der Dritte im Bunde war Johann Bazio (-46 kg), auch er musste sich nur einmal geschlagen geben und belegte am Ende einen verdienten 3. Platz.
Zwei Siege mit klaren Ippons und schon stand Ilias Chopsonidis (-40 kg) im Halbfinale, gegen die Konkurrenz aus der BEM West konnte er sich noch nicht durchsetzen und verlor seine beiden folgenden Kämpfe. Dennoch erreichte er einen beachtlichen 5. Platz.
Sokrates Chopsonidis (-31 kg) musste leider verletzungsbedingt den Wettkampf vorzeitig beenden. Er wurde trotzdem 5. und wir wünschen ihm gute Besserung.
Einen schweren Tag erwischte Lennox Keßler (-43 kg) der erste Kampf gegen Justus Simma vom JC “Samura“ Oranienburg. Erst die Führung für einen Tomoe-nage und dann kurz vor Schluß eine strittige Szene. Die Kampfrichter ringen mit sich drei Minuten lang und dann doch die Wertung für den Gegner. Den anschließenden Hantai (Kampfrichterentscheid) verliert Lennox. Kampf zwei dann Ippon nach 20 Sekunden und einen Schritt näher an den Kampf um Platz 3. Es folgt Kilian Poppe vom UJKC Potsdam, nach knapp der Hälfte geht der Potsdamer in Führung. Dannach verhindert er nur den Kampf und wird leider nicht bestraft, somit stark gekämpft, alles gegeben und Platz 9 für Lennox.
Jeder der Bernauer stellte sich der Aufgabe und gab sein Bestes, für Lena Kulagin (5. Platz), Lea Raderkopp (7. Platz), Charlotte Dominik (7. Platz), Lara Isabelle Smyk und Ole Laarz reichte es noch nicht für das Podium.
Ein Dank auch an Kira Fischer die die Trainer organisatorisch, sowie bei der weiblichen Waage unterstütze.