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Landesfinale Jugend trainiert für Olympia in Potsdam

In diesem Jahr gibt es im Judo eine neue Wettkampfklasse und hier in der Wettkampfklasse IV treten die 4.-6. Klassen der Grundschulen gegeneinander an. Am 21.02.23 fand das diesjährige Landesfinale Jugend trainiert für Olympia in Potsdam statt.

Die Grundschule Zepernick wollte sich es nicht entgehen lassen und gleich bei der ersten Veranstaltung in der neuen Wettkampfklasse dabei sein. Schließlich gehen doch der ein oder andere unserer Judokas in Zepernick zur Schule.

Kurzerhand wurde, in enger Absprache mit der Schulleitung und Herrn Rosenbaum, seitens der Schule und unsere, Trainer René Keil eine buntgemischte Jungen-Mannschaft auf die Beine gestellt, welche die Grundschule Zepernick beim Landesfinale vertreten sollte.

Unsere Mannschaft, bestehend aus 7 Judokas der Grundschule Zepernick, machte sich in Begleitung von Herrn Rosenbaum und Herrn Keil, am Dienstagmorgen auf dem Weg nach Potsdam, um ihre Schule würdig zu vertreten. Bereits bei der Abfahrt war deutlich zu merken, dass die Mannschaft bis in die Haarspitzen motiviert war und jeder bereit war sein Bestes zu geben. Aber auch ihre Aufregung konnten die Jungs nicht verbergen, schließlich war es für alle sieben Kämpfer, das erste Mal, dass sie an einem Mannschaftsturnier, als Mannschaft teilnahmen.

„Mannschaftsturniere sind immer etwas wie eine Wundertüte, man weiß nie was einem erwartet. Gerade wenn man eine so buntgemischte Mannschaft wie unsere auf die Matte stellt. Auf der einen Seite stehen Kämpfer wie Jérôme Reuter, Johann Badzio und Lennox Keßler, die in vielen Wettkämpfen bereits ihr Können unter Beweis stellten und auf der anderen Seite Kämpfer, wie Luis Schreyer, Carlo Burczyk, Leander Heinecke und Justus Wotschke, die gerade erst am Anfang stehen. Wichtig ist für uns, dass die Jungs Spaß haben, dabei zeigen was sie können und am Ende werden wir sehen was dabei rausgekommen ist.“ so Trainer René Keil.    

In Potsdam angekommen ging es für das Team der Grundschule Zepernick erstmal auf die Waage. Folgende Gewichtsklassen galt es zu besetzen: -32kg; -37kg; -42kg; -48 und +48kg. Diese Hürde meisterten unsere 7 Kämper mit Bravour und es stand nun dem ersten Duell nichts mehr im Wege.

Der erste Gegner war die Grundschule „Heinrich Zille“ aus Stahnsdorf. Für Zepernick ging als erstes Luis Schreyer, welcher an diesem Tag seinen zweiten Wettkampf überhaupt bestritt, auf die Matte. Da Stahnsdorf die Gewichtsklasse bis 32kg nicht besetzen konnte ging der erste Kampf kampflos an Luis und die GS Zepernick mit 1:0 in Führung. Als nächstes folgten Lennox, Jérôme und Johann. Alle drei gingen absolut entschlossen auf die Matte und ließen in ihren Kämpfen keinen Zweifel aufkommen, dass sie die nächsten drei Punkte für die Grundschule Zepernick holen wollten. Dieses gelang auch allen dreien überzeugend. Das Trio benötigte für ihre drei Kämpfe insgesamt gerade mal 30 Sekunden, um die Grundschule Zepernick uneinholbar mit 4:0 in Führung zubringen. Den letzten Kampf in der Begegnung bestritt Leander. Mit gerade mal 43kg Körpergewicht bekam es Leander in der Gewichtsklasse +48kg mit einem absoluten Brocken zutun. Nicht nur, dass Leanders Gegner deutlich mehr Erfahrung beim Judo hatte, brachte er auch locker 20 kg mehr als Leander auf die Waage. Davon ließ er sich aber nicht abschrecken und wuchs deutlich über sich hinaus und lieferte sich lange Zeit mit seinem Gegner einen Kampf auf Augenhöhe, ehe sich der Stahnsdorfer kurz vor Ablauf der Kampfzeit mit einem vollen Punkt durchsetzen konnte. Am Ende gewann die Grundschule Zepernick ihren Auftaktkampf gegen die Grundschule Heinrich Zille Stahnsdorf mit 4:1 und die ersten 2 Punkte waren eingefahren.

Im nächsten Mannschaftskampf traf die Grundschule Zepernick auf die Zeppelin Grundschule Potsdam. Es sollte der schwerste Kampf des Tages für die Mannschaft aus Zepernick werden.

In Randsportarten wie Judo steckt bei den Schulmannschaften meistens ein Sportverein der Region dahinter, bei dem die Kinder trainieren. Sowie wie wir bei der Grundschule Zepernick mit dem Standort Zepernick. Hinter der Zeppelin Grundschule Potsdam steht kein geringerer Sportverein als der UJKC Potsdam, einer der besten Judo-Sportvereine in Deutschland, wenn nicht sogar der Beste. Dementsprechend war allen Beteiligten klar das wird eine ganz schwierige Aufgabe für die Jungs.

Dieses Mal gingen Luis, Carlo, Jérôme und Johann für Zepernick auf die Matte. Leander bekam im Schwergewicht, nach seinem harten ersten Kampf eine Pause, um Fit für die weiteren Begegnungen zu sein.
Mit der Motivation aus dem überraschenden 4:1 über Stahnsdorf im Rücken, gingen die vier Kämpfer auf die Matte und wollten auch jetzt Siegen. Alle vier gingen beherzt auf die Matte und lieferten ihren Gegnern beachtenswerte Kämpfe und brachten ihre Gegner stellenweise an den Rand einer Niederlage. Trotz aller Motivation und absoluten Kampfgeist, setzte sich die Zeppelin Grundschule mit 5:0 gegen die Grundschule Zepernick durch und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.

Nach der, im Ergebnis, deutlichen Niederlage gegen Potsdam wollten die Jungs nun unbedingt ihren letzten Mannschaftskampf gegen die Goethe Grundschule Hohenleipisch-Plessa gewinnen und sich so den zweiten Platz sichern und die Chance auf Platz 1 waren. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Mannschaftsaufstellung erneut etwas verändert. Dabei geht ein großes Lob an Justus, der auf seinen Kampf im Sinne der Mannschaft verzichtete und Lennox den Vortritt in der Gewichtsklasse bis 37kg überließ. „Wir wollen als Mannschaft gewinnen und da ist es besser, wenn Lennox kämpft“ so Justus. Solche Kämpfer (Ersatzkämpfer) sind für eine Mannschaft unverzichtbar und vor allem, wenn sie das Ziel der Mannschaft über die eigenen Belange stellen.

Dem entsprechend ging die Mannschaft wieder mit Luis, Lennox, Jérôme, Johann und Leander auf die Matte. Erneut machte Luis den Auftakt und lieferte gegen seinen deutlich erfahrenen Kämpfer aus Lauchhammer einen super Kampf ab und musste sich nach der vollen Kampfzeit von 3 Minuten lediglich durch Kampfrichterentscheid geschlagen geben. Nun folgte wieder das Trio Lennox, Jérôme und Johann. Wie schon im Kampf gegen Stahnsdorf ließen sie in ihren Kämpfen keine Zweifel an ihrer Entschlossenheit und willen den Kampf zugewinnen aufkommen. Alle drei Kämpfe glichen sich wie ein Ei dem anderen. Zunächst gelang es allen dreien ihren Gegner sehr schnell mit ihren Spezialtechniken zuwerfen, was aber erstmal nur für einen Waza-ari reichte. Lennox gelang es im Anschluss seinen Gegner im Boden mit einer Festhalte zu bezwingen. Jerome und Johann gelang es im Kampfverlauf ihre Gegner erneut zu werfen und dafür den zweiten Waza-ari zu erzielen, um die Duelle mit Ippon vorzeitig für sich zu entscheiden. Durch die drei Siege stand die Grundschule Zepernick, bereits vor dem letzten Einzelkampf als Sieger fest. Dort ging für Zepernick Leander auf die Matte und wie im ersten Duell bekam er es mit einem deutlich schwereren Gegner zu tun. Leander ging erneut beherzt in den Kampf und schaffte es sogar seinen Gegner auf die Seite zu werfen und erhielt dafür einen Waza-ari. Im Laufe des Kampfes gelang es seinem Gegner ihn in eine Festhalte zu nehmen, aus der er sich auf Grund des hohen Gewichtsunterschiedes nicht mehr befreien konnte.
Am Ende gewinnt die Grundschule Zepernick gegen die Goethe Grundschule Hohenleipisch-Plessa mit 3:2.

Jetzt hieß es den Kampf zwischen den Grundschulen Stahnsdorf und Potsdam abzuwarten. Die Letztendliche Platzierung hing vom Ausgang dieser Begegnung ab. Aber auch hier wurden die Potsdamer ihrer Favoritenrolle gerecht und bezwangen Stahnsdorf deutlich. Jetzt stand es endgültig fest.

Die Grundschule Zepernick sicherte sich den Vize-Landesmeister-Titel der Grundschulen im Land Brandenburg.

hintere Reihe v. L. Leander Heinicke, Johann Badzio, Justus Wotschke, Jérôme Reuter
vordere Reihe v. L. Carlo Burczyk, Lennox Keßler, Luis Schreyer

Die Freude über den hervorragenden 2.Platz ließ sich bei der Mannschaft nicht mehr verbergen und so feierte die Mannschaft ausgelassen ihren verdienten Erfolg.      


Text: René Keil
Fotos: René Keil

Marathon in der Halle



Greifswald scheint eine schöne Stadt zu sein. Unsere Sportler Paulina Katzorke (U21) und Nikola-Fares Ayyoub (U18) verbrachten zusammen mit Trainer Hartmut Ott den ganzen 04.02.2023 dort. Bereits um 6 Uhr in der früh ging es auf die Reise und erst gegen 21 Uhr waren Sie wieder zu Hause.

Ob in der Zeit auch ein Stadtbummel drin war, haben Sie leider nicht verraten. Den Großteil der Zeit verbrachten Sie in der Mehrzweck Halle im Schönewalde-Center. Anlass waren die Nordostdeutschen Meisterschaften in der U18 und U21. Für die beiden Sportler ging es um die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften, die demnächst in Leipzig (U18) oder Frankfurt/Oder (U21) folgen.

Gestärkt durch den 3. Platz bei der Landesmeisterschaft wollte Fares (-90 kg) nun auch den nächsten Schritt machen. Eine dicke Erkältung sorgte aber nicht für die beste Vorbereitung und beeinträchtigte Ihn auch noch am Wettkampftag. Mit zwei Niederlage gelang ihm am Ende ein 9. Platz. Mit sich war er nicht ganz zufrieden. Trainer Ott meinte: „Es war definitiv mehr drin heute. Gesundheit geht am Ende immer vor und er hat in seinen Duellen nicht aufgegeben und alles versucht. Nächstes Jahr läuft es besser.“


Der Nachmittag lief für Paulina Katzorke in der -48 kg Klasse der U21 besser. Als jüngster Jahrgang setzte sie sich gegen Chiara Tietz vom SKV Müritz durch. Sie ließ sich von Anfang an den Kampf nicht aus der Hand nehmen und machte mehrere gute Uchi-mata Angriffe. Den Ippon bekam sie dann für eine Vor-Rück-Kombination mit Uchi-mata und O-uchi-gari. Verdient holte Sie sich damit am Ende eines langen Tages die Goldmedaille und das begehrte Ticket für die Deutschen Meisterschaften.

Diese findet am 04. und 05.03.2023 in Frankfurt/Oder statt. Ein Fanclub ist natürlich gern gesehen, der Weg ist ja nicht weit 😉.

Wir wünschen Ihr viel Erfolg und vielleicht reiht sie sich in die Liste der Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften im Verein ein.

Erstes Ticket des Jahres gelöst

Während in der eigenen Halle ein gemeinsames Training absolviert wurde, fuhr Trainer Hartmut Ott mit Fares Ayyoub in der U18 zum ersten Höhepunkt des Jahres. Die Landesmeisterschaften fanden in Strausberg statt und es ging um die Qualifikation für die Nordostdeutschen Meisterschaften.

Bereits der erste Kampf gegen Arne Kurz vom RSV Eintracht war ein wahrer Kraftakt. Sprichwörtlich Fix und Foxi gab er im GoldenScore eine Kullerwertung ab, so kommentierte Trainer Ott das Duell. Zwei Shidos konnte er Kurz abnehmen, ehe dann die Kraft nicht mehr reichte.

Es folgte mit Carl Radowsky vom UJKC Potsdam der spätere Landesmeister, lange eine ausgeglichene Begegnung und Fares gab keine Wertung ab. Kurz vor Schluß konnte er eine Festhalte nicht mehr verhindern und verlor erneut.


Mit etwas Wut, über die Flüchtigkeitsfehler, im Bauch ging es in den letzten Kampf. Lukas Lendel ebenfalls von der RSV Eintracht hatte keine Chance. Klar und mit zwei schnellen Waza-ari holte sich Fares den Sieg und damit die Bronzemedaille.

Dies bedeutete auch automatisch das Ticket zur Nordostdeutschenmeisterschaft am 04.02.2023 in Greifswald.

Wir wünschen Ihm dort viel Erfolg und vielleicht klappt es ja mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Wiederholung nicht ausgeschlossen – Gemeinsames Training

Was macht man, um sich besser kennen zulernen? Richtig, man trifft sich und genau das war am vergangenen Wochenende das Ziel.


Unsere Sportler der Altersklassen U13 bis U21 aus allen Standorten sollten sich Kennenlernen. Insgesamt waren vier Trainingsgruppen, jeweils zwei aus Bernau und zwei aus Zepernick, sieben Trainer und natürlich die Hauptpersonen unsere 23 Sportler in der Halle in Bernau.


Mit viel Spaß und Freude sorgte Andreas Fischer, als Verantwortlicher für ein kurzweiliges Programm. Neben der Vorbereitung auf die kommende Wettkampfsaison, durch Stand- und Bodenrandori, wurde auch als Technikeinheit der Ippon-seoi-nage ausführlich geübt.


Jeder nutzte die Chance sich mal mit anderen Gegnern zu messen und dabei als Verein zusammenzuwachsen. Scheu ablegen und auch Altersklassenwechsel sollen so erleichtert werden und das nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei den Trainern.

Denn wir alle sind der Verein und gemeinsam erringen wir die Erfolge.

Eine Wiederholung aller ein bis zwei Monate ist geplant.

Es wird Bunter im neuen Jahr

Pünktlich zum neuen Jahr wird es wieder Bunter auf unserer Tatami. Viele unserer Judokas nutzten traditionell vor Weihnachten die Chance, sich mit einer neuen Gürtelfarbe selbst zu beschenken. Am Samstag dem 17. Dezember 2022 fand in Bernau die Kyu-Prüfung statt und insgesamt 37 Demonstrationen gab es für die Prüfer Hartmut Ott und Jens Katzorke zu begutachten.

Die Trainer der Altersklassen U11 bis U15 Michele Graf, Dirk Schlicht, Andreas Fischer und Simone Rosenplenter hatten ihre Schützlinge in den letzten Wochen äußerst akribisch auf diesen Tag vorbereitet. Für 6 junge Judoka war die Prüfung zum 8. Kyu, dem weiß-gelben Gürtel, sogar die erste Gürtelprüfung überhaupt. „Klappt auch alles?“, „Hab ich an alles gedacht?“, „Ach, wie ging nochmal der Wurf?“ diese und andere Fragen konnte man förmlich, neben der sichtlichen Nervosität, in den Gesichtern der Prüflinge ablesen.

Zusätzlich beobachten auch viele Eltern, Großeltern und Geschwister das Treiben in der Halle und verfolgten die Ausführungen Ihrer Lieben. Die Zuschauerbänke im Bernauer Dojo waren gut gefüllt. Neben den Bereichen Falltechnik, Grundformen der Würfe, sowie Anwendungsaufgaben im Stand und im Boden, hatten die Prüflinge und Prüfer bei den Randoris viel Spaß. Denn diese bilden bei jeder Kyu Prüfung den krönenden Abschluss.

Das intensive Training hatte sich gelohnt, die Prüfer überbrachten am Ende die frohe Botschaft, dass alle Ihre Prüfung bestanden haben. Besonders erwähnenswert sind die Prüfungsleistungen von Felix Giese, Marie Perrot, Konstantin Schläfke, Maxim Titov und Jerome Reuter. Diese fünf Sportler zeigten an diesem Tag die schönsten Falltechniken, Würfe und Haltegriffe.

Spätestens nach den Weihnachtsferien werden also viele neue leuchtende Gürtelfarben an den Kimonos zu finden sein und es bleibt zu hoffen, dass es auch im neuen Jahr wieder zahlreiche Trainings- und Wettkampferfolge unserer Sportler gibt.

Neue Farben dürfen nun folgende Sportler tragen:

8. Kyu Weiß-Gelb
Josephine Volkmann
Jeremy Schumacher

Gustav Aidem
Lea Bruchmann

Chelsea Reuter
Loihoowa Luckumay

7. Kyu Gelb
Konstantin Schläfke
Maxim Titay
Lea Raderkopp
Sokrates Chopsonides
Nele Aldus
Linus Krägenbring
Florian Salein
Täve Gotzek
Felix Giese
Anna Nötzel
Ilias Chapsonides

6. Kyu GelbOrange
Jerome Reuter
Anthony Bartelt
Falk Frech
Mali Gotzek
Mika Rebbin
Marie Perrot

5. Kyu Orange
Moritz Kalz
Benjamin Haller
Kira Fischer

Paul Neumann
Merle Wagner
Linus Janowski

Alois Hägeholz

4. Kyu OrangeGrün
Fritz Naumann
Joshua Kirschke
Quentin Keßler

3. Kyu Grün
Lennox Zimmermann

Fiona Krägenbring
Clara Lange
Anastasia Wischnakow

Wurf um Wurf ans Ziel

Im Leben gibt es viele Ziele und für jeden Judoka ist es einmal Meister zu werden. Eine gewisse Vorbereitung ist hierfür notwendig und es ist schön, wenn man die Experten im eigenen Verein hat. Fast ein Jahr ist nun vergangen seit Sascha Rebbin und André Günther den Entschluss fassten sich dieser Prüfung zustellen. Spaß an unserem Sport haben beide schon Jahrzehnte, doch der letzte Schritt fehlte noch. Scherzhaft sagten Sie zur Begrüßung öfters „Wir stehen gern um die Ecke.“

Alles wurde dem Ziel untergeordnet und Sascha verzichtete auch auf die Meisterschaften der Ü30, nur nicht verletzen hieß die Devise. Corona gabs trotzdem auf dem Weg. Gerade in den letzten Wochen nutzen sie die Möglichkeit, sich mit unseren Kata-Meisterschaftsteilnehmern Heiko Posselt und René Keil auszutauschen. Zusätzlich zu der Kata entschieden sie sich eine Spezialtechnik in der Prüfung zu zeigen. So gab es hier bei Sascha den Uchi-mata und bei André den Harai-goshi aus verschiedensten Situationen zu sehen.  

Trainer Frank Opitz war der dritte Helfer im Gespann und neben den Beiden, bereiteten sich auch andere Sportler auf ihren Meister vor. So nahmen am vergangenen Freitag auch Clemens Pfütz und Bernd Schüler vom JC Eberswalde an der Prüfung teil.

Alle vier nutzen intensiv den Mittwoch, wo auch Rainer Arndt vom JC Samura Oranienburg in den letzten Wochen zur Konsultation vorbeikam. Der Feinschliff war damit gesichert. Eine durchgehend solide Leistung von Allen, so kommentierte René Keil der auch in der Prüfungskommission zusammen mit Rainer Arndt und Mirco Wockatz (KSC Strausberg) saß, das Ergebnis.

Sichtlich erleichtert und Freudestrahlend nahmen sie Ihre Schwarzen Gürtel entgegen. Ein Sekt zum Anstoß gab es auch und die Glückwünsche vom Vereinsvorsitzenden Heiko Posselt, der die Ausführungen der Techniken beobachtet hatte, ließen nicht lange auf sich warten.

Am Ende wurde „Der Weg zur Mensch-Werdung“ erfolgreich absolviert. Trainer Frank Opitz tituliert damit immer die Vorbereitungen zur Dan Prüfung.

Das „um die Ecke stehen“ ist nun für unsere Beiden Bernauer auch vorbei.

Mal sehen, ob nach der Prüfung auch vor der Prüfung ist und die Beiden vielleicht gleich den 2. Dan angehen.


An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

Die nächste Vereinsprüfung für die Kyu-grade findet am kommenden Wochenende am 17.12.2022 in Bernau statt.


Fotos: Roxana Günther

Volle Hütte und tolle Leistungen

Mit so viel Andrang war zu Beginn der Meldefrist nicht zurechnen. Bis zum vorletzten Tag waren erst 180 Sportler gemeldet worden und der Vorstand überlegte auch die Absage des 7. Skoda-Cup. Doch es sollte anders kommen. Der letzte Tag ließ unseren Heiko keine Ruhe, eine Meldung nach der anderen trudelte per Mail und über die Registrierungsseite rein, insgesamt knappe 550 Sportler. Rekord und die Ereignisse fingen an sich zu überschlagen. Eine eilig einberufene Besprechung des Kernteams musste her. Wie können wir diese Menge schaffen und so wurde kurzfristig die Mattenanzahl von 4 auf 6 erhöht und jede helfende Hand genommen die wir kriegen konnten.

Die volle Hütte lohnte sich, mehr als 450 Judokas aus 37 Vereinen in den Altersklassen der U11, U13, U15 und U19 reisten in unsere beschauliche Stadt. Vor allem aus Berlin und Brandenburg, aber auch aus Naumburg oder Stettin (Polen). Das Besondere bei unserem Turnier ist, dass nicht in den üblichen Gewichtsklassen gekämpft wird, sondern in gewichtsnahen Gruppen mit je vier Judokas. Gerade für die Jüngsten eine schöne Sache, da am Ende jeder mit einer Medaille nach Hause fährt.

An dieser Stelle schon einmal einen herzlichen Dank an unseren Hauptsponsor das „Auto(h)aus Europa Bernau“. Er sponsort für die Sieger der Pokalwertung je Altersklasse ein Preisgeld von 60 Euro für die Vereinskasse.

Das Teilnehmerfeld bestand sowohl aus Anfängern, als auch Profis. Von unserem Verein waren insgesamt 52 Judokas aus allen Zweigstellen (Bernau, Zepernick und Schönow) am Start. Etliche von Ihnen hatten den ersten Wettkampf überhaupt und so konnte man die Nervosität in den Gesichtern sehen. Die Trainer versuchten sie drauf vorzubereiten. Loihoowa Luckumay war einer davon. Erst seit kurzem macht der Weißgurt Judo und konnte dennoch zwei seiner drei Kämpfe gegen deutlich höher graduierte gewinnen und seine erste Silbermedaille in Empfang nehmen.

Nach einer längeren Verletzungspause ging es für Clara Lange ebenfalls in den ersten Wettkampf und sie hatte einen stark besetzten Pool. Die Trainer waren gerade von Ihrer Leistung gegen Amelie Jank vom Hennigsdorfer JV, die teilweise mit Ihrer Mutter in der Ü30 Trainingsgruppe in Bernau mittrainiert begeistert. Erst im GoldenScore ging Ihr sprichwörtlich die Luft aus und sie verlor. Gegen Angelina Goncharuk vom Judo Club Kano Berlin zeigte Sie im Anschluss nochmal was sie drauf hat und gewann mit einer Festhalte. Am Ende bekam sie die Bronzemedaille.

Bei den Jungs machte Jerome Derek Reuter auf sich aufmerksam. In diesem Jahr war er bei jedem Wettkampf dabei und nun beim Heimturnier wollte er zeigen was er kann. So schickte er seinen Gegner Markus Eschrich von der Judoschule Falkensee nach nicht einmal 30 Sekunden mit einem sauberen Uchi-mata auf die Matte. Mit einem weiteren Sieg und einer Niederlage gab es am Ende die verdiente Silbermedaille.

Einige weitere werden in den nächsten Tagen noch mit erwähnt.

Insgesamt holten die Bernauer Sieben Mal Gold, zwölf Mal Silber und dreiunddreißig Mal Bronze. In der Pokalwertung konnten Sie in der U11 ebenfalls gewinnen. Traditionsgemäß gaben Sie aber sowohl diesen Platz als auch die Siegprämie vom „Auto(h)aus Europa Bernau“ an den Zweitplatzierten SFK ShidoSha Berlin ab. In der U13 kam noch ein zweiter Platz in der Pokalwertung hinzu.

Ein Riesen Dank an ALLE die geholfen haben, ganz besonders der Crew am Imbiss Krake, Katja, Ingo, Emily, Anna, Marie, Lisa, Jonny, Jana und Josi die nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste sorgten, sondern auch mit den liebevoll gemachten Obsttüten den Mattensprechern die Vitamine für den langen Tag gaben.

Nach knapp neun Stunden Judo Pur war gegen 19 Uhr dann der letzte Kampf gekämpft und die letzte Siegerehrung gemacht. Für viel war es eine gelungene Veranstaltung und viele freuen sich darauf im nächsten Jahr wieder zu kommen. Aber auch die wenige Kritik wird von uns ernst genommen und wird verbessert werden. Erfahrungen haben wir ausreichend sammeln können.

Aber nun kommen wir zu den Hauptakteuren an diesem Wochenende unsere Sportler.

Als erstes die Pokalwertungen:

U11

Platz Verein Punkte
1 JSV Bernau e.V. 133
2 SFK ShidoSha 88
3 SSG Humboldt zu Berlin e.V. 65
4 UJKC Potsdam 62
5 Judo – Club Kano Berlin 51

U13

Platz Verein Punkte
1. Polizei S.V. Berlin 59
2. JSV Bernau e.V. 58
3. SFK ShidoSha 58
4. SSG Humboldt zu Berlin e.V. 45
5. USC Magdeburg 43

U15

Platz Verein Punkte
1. Judo – Club Kano Berlin 40
2. UJKC Potsdam 39
3. JC „Samura“ Oranienburg 37
4. SFK ShidoSha 37
5. Polizei S.V. Berlin 28

U19

Platz Verein Punkte
1. USC Magdeburg 31
2. Polizei S.V. Berlin 29
3. Judo Club Eberswalde 23
4. AC Berlin 20
5. Kampf- und Kraftsport Karow e.V. 19

Und dann natürlich unsere Platzierten

Akl.VornameNachnamePlatz
U11 (m)FlorianSalein1
U11 (m)LennoxKeßler1
U11 (m)JohannBadzio1
U11 (w)LisaGottschling1
U11 (w)Marie TheresePerrot1
U13 (m)Ramon EtienneJacob1
U13 (w)KiraFischer1
U11 (m)IliasChopsonides2
U11 (m)LinusKrägenbring2
U11 (m)MaximTitov2
U11 (m)Loihoowa RichardLukumay2
U11 (w)NeleAldus2
U11 (w)HaniaAouane2
U11 (w)CharlotteDominick2
U13 (m)NathanBoduch2
U13 (m)Jerome DerekReuter2
U13 (m)PaulNeumann2
U13 (m)LinusJanowski2
U15 (w)AnastasiaWischnakow2
U11 (m)MatteoLangnickel3
U11 (m)MevioLudwig3
U11 (m)Täve AloisGotzek3
U11 (m)SokratesChopsonides3
U11 (m)GeroAlthoff3
U11 (m)WielandGipp3
U11 (m)MoritzHaase3
U11 (m)Carlo EmilBurczyk3
U11 (m)IkerRichter Mjias3
U11 (m)LeonHans3
U11 (m)NicoHartmann3
U11 (m)MikaRebbin3
U11 (m)FelixGiese3
U11 (w)KarlottaPolster3
U11 (w)EllaSchamal3
U11 (w)EmelieOlbrich3
U11 (w)AnnaNötzel3
U11 (w)LeaRaderkopp3
U11 (w)RajanaAouane3
U11 (w)KlaraMay3
U11 (w)EmmaTroche3
U13 (m)JustusWotschke3
U13 (m)Quentin LinusKeßler3
U13 (m)DavidSchendel3
U13 (m)MoritzKalz3
U13 (m)AnthonyBartelt3
U13 (w)CamillaRichter Mjias3
U13 (w)ClaraSellhast3
U13 (w)HannaBaumgart3
U15 (w)ClaraLange3
U19 (m)PaulReuß3
U19 (m)HannesKatzorke3
U19 (m)TimBurmeister3

Die kompletten Wettkampflisten findet ihr hier:

https://www.jsv-bernau.de/jsv/wp-content/uploads/post/7546/Ergebnisse.pdf

Hier findet ihr die Fotos zur Siegerehrung und vom Wettkampftag.

https://www.jsv-bernau.de/jsv/galerie/nggallery/2022/7-skoda-cup

Einen großen Dank an der Stelle nochmals an Rike, die zum ersten Mal das Fotomachen übernahm und auch wenn nicht jedes Bild ein Schnapschuss ist, sind einige Bilder doch ein Highlight. Wann hat man schon einmal einen Heiligenschein über dem Kopf. 😉

Hier schon einmal eine weitere Berichterstattung auf Bernau-Live: https://bernau-live.de/nachrichten/sport/grossartige-ergebnisse-beim-7-skoda-cup-des-jsv-bernau

Trainingswochenende der Ü30 in Lindow

Am Nachmittag des 23.9.2022 machten sich 12 Judoka der Ü30 auf den Weg nach Lindow, um dort ein Trainingswochenende zu verbringen. Der Abend folgte ganz dem Motto: same procedure as every time: eine Runde Fußball nach dem Aufbau der Matte als Auftakt in ein wunderbares Wochenende. Leider gab es hier direkt den ersten Ausfall zu beklagen; auch das leider same as every time. Gute Besserung an dieser Stelle!

Der Samstag startete mit einer kraftvollen Erwärmung, um dann in eine Selbstverteidigungseinheit mit Stefan überzugehen. Mit wechselnden Partnern konnten Abläufe geübt und im besten Fall automatisiert werden. Das jeweils neue Einstellen auf Größe und Statur des Gegenübers, stellte den ein oder anderen vor Herausforderungen. Anschließend wurde die Einheit durch einen judospezifischen Technikteil abgerundet. Ein gelungener Start. Nachmittags konnten die Wasserratten ihr Können unter Beweis stellen. Es galt mit Schwimmbrettern in verschiedensten Positionen die Übungen über Wasser zu absolvieren. Zu erwähnen sind hierbei die faszinierenden zoologischen Kenntnisse einiger Teilnehmer: Dass man Delfine und Pinguine miteinander verwechseln kann, ist einzigartig. Wohlverdient trafen wir uns anschließend zu Kaffee und Kuchen. Wer wollte, konnte abends den Trainingstag mit einem Saunagang vollenden, bevor der gemütliche Teil begann. Gemeinsames Beisammensitzen, ob in der Sportlerbar oder im Aufenthaltsraum, durfte natürlich nicht fehlen. Es wurde erzählt, diskutiert, gescherzt und gelacht.

Der Sonntag startete nach dem Frühstück im Kraftraum. Begeistert trainierten wir gezielt Muskelgruppen, um schon aufgewärmt in die etwas andere Art des Trainings zu starten. Die Feinmotorik wurde durch verschiedenste Übungen mit einem Luftballon geschult. Und ja: Das klingt einfacher, als es tatsächlich ist. Der größte Spaß war auch in der Ü30 das Platzen des Luftballons durch Fallschule. Mit feinem Muskelkater machten wir uns nach dem Mittag wieder auf den Weg nach Hause. Fazit: ein rundum gelungenes Trainingswochenende mit unterschiedlichsten Trainingsreizen und wunderbaren gemeinsamen Stunden. Besonderer Dank gilt unserem Trainer Ralf für die großartige Vorbereitung, Organisation und Motivation. Dieses Wochenende mit dir konnten wir uns nicht entgehen lassen. Lieben Dank auch an die weiteren Helferlein Krake und Stefan. Wiederholung unbedingt erwünscht!

Meistertitel ging nach Bernau

Die Judoschule Herrmann richtete am 02.07.2022 die Landesjugendspiele der U13 in Brandenburg aus. Mit dabei unsere Qualifizierten Moritz Kalz, Quentin Keßler, Kira Fischer und Ramon Jakob. Sie hatten sich bei der Bezirksmeisterschaft in Lauchhammer einen Startplatz ergattert und wollten die dort gezeigten Leistungen auch hier mit einer Medaille bestätigen. Der Landesmeistertitel war natürlich der Traum von allen Vier.

Moritz Kalz (-40 kg) begann sichtlich nervös und aufgeregt seinen ersten Kampf gegen Leo Balasanyan vom SV Motor Babelsberg. Mit einem O-Uchi-Gari Angriff holte er sich den vorzeitigen Ippon und damit den Sieg. Als nächstes folgte Ben Arri vom RSV Eintracht. Die gute Vorbereitung von Moritz sorgte für einen ausgeglichenen Kampf gegen den höher graduierten Gegner. Am Ende entschieden erst die Kampfrichter über Sieg oder Niederlage. Ben Arri hatte hier knapp die Nase vorn. Somit ging es im dritten Kampf nun um den Einzug ins Halbfinale. Dieser gelang Moritz mit einer Festhalte gegen Marc Kloy vom Kuzushi Lübben. Als Pool Zweiter bekam er aus dem anderen Pool den Pool Ersten Nils Hippchen vom UJKC Potsdam als Gegner. Der spätere Landesmeister setzte sich mit einem O-Soto-Gari durch und Moritz wurde damit Bronzemedaillengewinner.

Moritz Kalz holt Bronze

Als nächstes begannen die Kämpfe der -46 kg Klasse. Hier startete Ramon Jacob. Im Vorausscheid hatte er sich mit der Silbermedaille qualifiziert. Motiviert trat er gegen seinen ersten Gegner, den späteren Landesmeister Matteo Stahl vom UJKC Potsdam an. Leider verletzte er sich in diesem Duell und konnte keine weiteren Kämpfe mehr bestreiten. Wir wünschen ihm alles Gute und dass er schnell wieder gesund ins Training einsteigen kann.


Bei den U13 Mädels gab es eine Starterin. Kira Fischer kämpfte in der Gewichtsklasse bis 33 kg. Trainer und Papa Andreas Fischer hoffte nach den guten Kämpfen in Lauchhammer, dass Kira auch auf dem Treppchen landen könnte. Zumal die Gegner dieselben und die letzten Begegnungen noch gut im Gedächtnis waren. Die Vorbereitung auf die einzelnen Duelle lief somit gut und mit viel Einsatz begann der erste Kampf gegen Tabea Wiedenhaupt vom PSV Cottbus 90. Ein ausgeglichener Kampf, beide Sportler versuchten ihre Techniken durchzusetzen. Eine kurze Festhalte von Kira, die zwar zu keiner Wertung führte, sorgte für den entscheidenden Vorteil bei den Kampfrichtern. Im Kampfrichterentscheid ging sie als Siegerin hervor. Gegen Anny Schmidt vom JC90 Frankfurt/Oder konnte sie mit einem O-Soto-Gari einen Ippon werfen. Nun folgte, wie auch schon in Lauchhammer, der Kampf gegen Maria Goess vom PSV Cottbus 90. Hatte sie zwei Wochen zuvor noch knapp verloren, so wollte Kira dieses Mal unbedingt gewinnen. Denn die Siegerin des Duells würde die begehrte Goldmedaille bekommen. In der Anfangszeit konnte sie den Kampf klar dominieren, doch bei einem Wurfansatz verletzte sie sich leicht. Die Zurufe von den Trainingspartnern und den Trainern motivierten sie noch einmal. Kira biss die Zähne zusammen und konnte mit einem schönen O-Soto-Gari einen Ippon erzielen. Die Freude über den Meistertitel war nicht nur bei ihr deutlich zu sehen, auch Papa Andreas war überglücklich.

Meistertitel für Kira Fischer

Ein Starter fehlt noch, nämlich Quentin Keßler in der -37 kg Klasse. Auch er wollte an seinen 2. Platz aus dem Vorausscheid in Lauchhammer anknüpfen. Doch Lenny-Finn Bünger vom Rathenower JC und Joel Junge vom JC Samura Oranienburg waren an diesem Tag zu stark und er verlor diese Begegnungen. Als dritten Gegner hatte er Dwayn Krüger vom PSV Frankfurt/Oder. Er warf ihn und konnte mit einem Waza-ari in Führung gehen. Mit Engagement verteidigte er diese, ehe kurz vor Schluss Dwayn sich mit einem Harai-Goshi und einer anschließenden Festhalte den Sieg erkämpfte. Als Poolvierter beendete Quentin das Turnier.

Der JSV Bernau freut sich über einen Meistertitel und eine Bronzemedaille.

Martin Setz – Deutscher Meister 2022

Mit seinem Titelgewinn besiegelt der Judoka Martin Setz am Sonntag Mittag seine Leistungen aus den vergangen Wochen und Monaten bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart.

Souverän setzte sich Martin gegen seine Kontrahenten in der Gewichtsklasse -66 kg durch. Den Auftakt machte er gegen Maximilian Struckmeier aus NRW, nach nicht mal einer Minute Kampfzeit gelang Setz die erste Wertung – Wazari, nach drei Minuten war dann endgültig Schluss. Mit einem wunderschönen Schulterwurf -Morote Seoi Nage, beendete er den Kampf mit einem zweiten Wazari und damit Punkt -Ippon!

Weiter ging es in Runde 2 gegen Julian Mann. Nach 1 Minute und 30 Sekunden fand der Kampf schnell ein Ende, wieder konnte Martin mit zwei tiefen Morote Seoi Nage sich 2 Wazari-Wertungen sichern.

Im Viertelfinale ging es dann gegen Nicolas Kunze aus Niedersachsen auf die Tatami, auch hier zeigte Setz einmal mehr, wer der eindeutig stärkere Kämpfer auf der Matte ist!
Wie in Runde 2 war auch hier nach knapp 1 Minute und 30 Sekunden der Kampf zu Ende.

Halbfinalgegner David Ickes aus Schleswig-Holstein startete ehrgeizig in den Kampf. Immerhin ging es in diesem Kampf, um den Einzug ins Finale. Doch auch hier lies sich Martin trotz Unterbrechungspause nach einer kleineren Verletzung bei Ickes nicht aus der Fassung bringen und beherrschte weiterhin das Kampfgeschehen. Immer wieder startete er den Angriff bis die offizielle Kampfzeit von 4 Minuten vorbei war. Damit ging es in den Golden Score für beide Athleten.
Doch nach nicht mal 8 Sekunden in der Verlängerung warf Setz mit einem wunderschönen einseitigen Morote Seoi Nage – Ippon!!

Damit stand der Einzug ins Finale fest, dort sollte Martin Setz auf seinen Gegner Lukas Klemm (Baden-Württemberg) treffen.
Zum letzten Kampf des Tages lief Martin hochmotiviert auf, doch Klemm erschien nicht. Somit wurde Setz kampflos zum Sieger und damit neuem Deutschen Meister in der Gewichtsklasse -66kg ernannt!

Nun ist er nicht mehr nur Deutscher Meister in den Altersklassen der Kadetten und Junioren, sondern konnte sich ebenfalls auch im Männerbereich den verdienten Titel sichern.

Herzlich Glückwunsch an dieser Stelle wünschen dir, lieber Martin, deine gesamte Familie, Freunde!!

und natürlich die ,,Bernauer Judofamilie“ !!

Gastautorin: Jenny Singer