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Landesjugendspiele: Gold für Paulina Katzorke

(Nur)ein Blickwinkel auf die Landesjugendspiele U13/15 am 02.07.16

Der Tag fing für die Kämpfer, Eltern und Trainer schon früh an, da es 06:30 Uhr Richtung Brandenburg an der Havel losging. Alle waren guter (müder) Dinge und sie waren aufgeregt, denn für alle waren es die ersten Jugendspiele in der U13/15. Mit etwas Verspätung fingen die Kämpfe kurz nach 10:00 Uhr an.

In der U13 bis 34 kg männlich starteten 17 Kämpfer, denen sich Tiko Trojak als Erster stellen durfte.
Er war sehr aufgeregt, sodass er seine Trainingsleistung nicht abrufen konnte und mit angezogener Handbremse kämpfte, wodurch ihn sein Gegner vorzeitig mit Harai Goshi (Hüftwurf) werfen konnte und er den Kampf verlor. Leider traute er sich auch in der Hoffnungsrunde nicht seinen Gegner mal kräftig an sich heranzuziehen, wodurch er auch diesen Kampf verlor und ausschied.

Noah Peplinski, bis 34 kg, musste sich zweimal seinen Gegnern im Boden durch einen Juji Gatame (Streckhebel) geschlagen geben, was für die Trainer bedeutet, diese Angriffe wieder verstärkt üben zulassen.

Und noch einen Kämpfer bis 34 kg hatten wir am Start: Ilja Massarskij. Wie ein Wirbelwind fegte er über die Matte und gewann die ersten drei Kämpfe im Stand und im Boden. Danach musste er leider in die Hoffnungsrunde, wo er den Kampf zum Einzug ins kleine Finale verpasste. Da er aber einer der Jüngsten war, wird er sicherlich im nächsten Jahr bei den Landesmeisterschaften wieder vorn dabei sein.

Dann kam Jonathan Becker, bis 37 kg, an die Reihe, welcher 17 Gegner hatte. Er griff konsequent an, warf seinen Gegner mit Tani- Otoshi (Handwurf) und hielt ihn anschließend bis zum Ende des Kampfes in der Festhalte. Auch den zweiten Kampf kämpfte er konzentriert. Er konterte den Uchi- Mata (Innenschenkelwurf) seines Gegners, ging in den Boden und hielt ihn wieder fest. Im dritten Kampf lief er leider mehrmals seinem Gegner auf die Hüfte, wodurch dieser ihn mit Tsuri- Komi- Goshi (Hüftwurf) werfen konnte und Jonathan verlor. Der nächste Kampf in der Hoffnungsrunde endete für Jonathan nach acht Sekunden, nachdem ihn sein Gegner mit einem (leider schönen) Uchi- Mata zu Boden brachte. Damit endete für Jonathan das Turnier als einer von vier siebten Plätzen.

Zwischendurch durften die Trainer zu einer weiteren Matte gehen, um Hannes Katzorke, bis 31 kg, zu betreuen (12 Gegner). Im ersten Kampf zeigte Hannes wenige Angriffe gegen seinen Gegner, sondern lief mehr oder weniger mit diesem mit. Nach dem Kampfende ohne Bewertung ging es in die Verlängerung, in welcher Hannes einen Shido (Bestrafung) für Passivität erhielt und somit den Kampf verlor. Im zweiten Kampf griff er, nach dem Gespräch mit dem Trainer, ordentlich an, ging aber zu Boden und musste sich durch einen Hebel frühzeitig geschlagen geben und war ,trotz Steigerung im Stand, ebenfalls ausgeschieden.

Einen dritten Platz erkämpfte sich Raphael Kirschke in der Gewichtsklasse bis 46 kg. Er dominierte die beiden ersten Kämpfe im Boden, verlor dann und gewann den Kampf um Platz drei verdient.

Da wir auch ein Mädchen in der U13 mithatten, durften wir auf einer weiteren Matte jubeln. Paulina Katzorke, bis 30 kg, kämpfte im Pool jede gegen jede (vier Gegnerinnen) und begann ihren Wettkampf etwas hektisch. Nachdem sie ihren Aufruf als „Paulina Kakotzke“ mehrfach überhörte und auch wir Trainer die Matte nicht mitbekommen hatten, lief sie sehr aufgeregt nach dem dritten Aufruf auf die Matte. Dann ging alles sehr schnell. Die Videokamera lief noch nicht mal, da war der Kampf schon nach sieben Sekunden beendet. Paulina fasste ihre Gegnerin an und warf sie mit Ko-Soto-Gake (Fußwurf) auf den Rücken Der zweite Kampf war abwechslungsreicher: erst warf Paulina einen Koshi- Waza (Hüftwurf), dann ging es in die Kesa- Gatame (Schärpenfesthalte), dann in die Mune- Gatame (seitliche Festhalte) und von da in einen Juji-Gatame (Hebel), womit sie den Kampf dann beendete. Im dritten Kampf warf Paulina ihre Gegnerin mit einem Koshi- Waza links, wofür sie einen Wazaari (fast ganzer Punkt) bekam und hielt sie anschließend mit einer Festhalte bis zum Ende des Kampfes fest. Im letzten Kampf griff ihre Gegnerin forsch an, jedoch konnte Paulina die Angriffe abwehren und brachte sie zu Boden. Dort versuchte sie sie umzudrehen, bekam den Arm der Gegnerin zufassen und hebelte diesen mit einem Ude- Garami (Armschlüssel), wodurch die Gegnerin abschlagen musste. Somit wurde Paulina Landesjugendmeisterin der U13 bis 30 kg.

Ich bedanke mich bei den Trainern Björn Lehmann, Enrico Wittwer und Scully Porges für die gute Vorbereitung und bei den Eltern für die gute Betreuung und Laune und wir freuen uns jetzt erst einmal auf das Sommerfest.

Bis zum nächsten Mal.
Jens Katzorke

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Pokal der Optik 2016 in Rathenow

372 Judoka aus fünf Bundesländern kämpften am 18.06.2016 auf vier Tatamis (Matten) in der Rathenower Havellandhalle um den Pokal der Optik 2016. Der JSV Bernau hat 6 Kämpfer der Altersklasse U18 und ihren Trainer auf die Reise nach Rathenow geschickt. Nachdem 4 Sportler der Altersklasse U18 sich tags zuvor noch der Prüfung zum 1. Kyu (Braungurt) gestellt haben und diese auch erfolgreich bestanden haben, nutzen 2 Sportler, Markus Kruspe und Adrian Knospe auch gleich die Chance, mit neuer Graduierung im Wettkampf zu glänzen. Weiterlesen

Trainingswochenende Lindow 20.-22. Mai 2016

Zum wiederholten Mal hat unser Verein ein gemeinschaftliches Trainingswochenende im Sport- und Bildungszentrum Lindow verbracht.

Hoch motiviert und gut gelaunt haben wir uns Freitagnachmittag getroffen und uns auf den Weg zum Gästehaus, welches wir für zwei Nächte bewohnen werden, gemacht. Nach der Ankunft und dem Bezug der Zimmer ging es zum leckeren Abendessen, die Vorfreude auf die kommenden Trainingseinheiten stieg. Weiterlesen

Ein besonderer Erfolg jährt sich zum zwanzigsten Mal.

Am 04.05.2016 schickte unser Trainer Hartmut Ott ein Foto an einen unserer erfolgreichsten Kämpfer, an Christian Meschter.

Das Foto zeigte die Urkunde, welche Christian bei seiner Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 04.05.1996, also vor genau zwanzig Jahren, erkämpfte.

Er war damit der erste Bernauer Judoka, dem es nach der Wende gelang eine Medaille bei Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen.

Der Hinweis auf den großartigen Vizetitel weckte auch bei Christian Erinnerungen.

Seine Antwort fiel wie folgt aus:

 

Oha. Du bist echt auf Zack!! Hätte ich nie dran gedacht.

Vielen Dank.

Ich denk echt oft an meine aktive Zeit zurück. Das war alles sooooo geil!!! Ich mag den Zweikampf, die Auseinandersetzung, das Training, die Vorbereitung, die Blessuren, die Anspannung auf der Fahrt, das Kribbeln vorm ersten Kampf, das erlösende Hashime, das Taktieren und geduldige Abwarten auf die Chance und das Rums wenn nach einer schnellen kräftigen Bewegung der Gegner auf der Matte liegt du den Ippon hörst und den Sieg davon trägst.

Was für ein geiles Gefühl!!

Hach ich würde alles genauso wieder machen, Tolle Zeit.

,,Tolle gemeinsame Zeit‘‘

 

 

Einladung zum Sommerfest 2016

Liebe Mitglieder, liebe Eltern,

das Ende des Schuljahres ist nicht mehr fern, und wir möchten gemeinsam mit Euch am

9. Juli 2016

das Sommerfest des JSV Bernau e.V. feiern. Dazu laden wir Euch recht herzlich ein.

Unser Sommerfest wird in diesem Jahr im Wildpark Schorfheide, Prenzlauer Straße 16 in 16244 Schorfheide OT Groß Schönebeck stattfinden, und wir würden uns sehr freuen, Euch begrüßen zu dürfen. Los geht es für alle Mitglieder um 14.00 Uhr im Wildpark Schorfheide. Bitte die Anfahrtszeit von rd. 40 min. einplanen, da wir gern pünktlich starten möchten.

Vereinsmitglieder bringen bitte neben lockerer Freizeitkleidung gute Laune, Spaß und einen großen Hunger mit. Für die Mitglieder trägt der Verein die Kosten.

Für die Begleitung von zwei Angehörigen erheben wir einen Unkostenbeitrag von 10,00 € je Erwachsenen und 5,00 € je Kind. Dieser deckt u.a. die Kosten für den Eintritt, den Transfer und die Verpflegung ab. Wollt Ihr darüber hinaus noch jemanden mitbringen, ist für jede weitere Person ein Unkostenbeitrag von 15,00 € (Kinder 5,00 €) zu zahlen. Für Speisen und Getränke wird in ausreichendem Maße gesorgt. Sollte jemand einen Extrawunsch haben, bitten wir um rechtzeitige Mitteilung an die Verantwortlichen.

Pünktlich um 14.00 Uhr starten zwei Führungen durch den Wildpark mit anschließender Wolfsfütterung (Dauer ca. 2 Std.). Anschließend ist Zeit für den Abenteuerspielplatz, den Streichelzoo oder einfach nur das gemütliche Beisammensein beim Grillen.

Wer nicht selbst die Möglichkeit hat mit dem eigenen Pkw (gern auch Fahrgemeinschaften) dort hinzufahren, dem bietet der Verein einen Transfer von der Judohalle in Bernau und wieder dorthin zurück an. Hierfür ist es unbedingt notwendig uns die Anzahl der Personen mitzuteilen, die den Transfer gern in Anspruch nehmen möchten. Die Rückfahrt planen wir ebenfalls zu zwei verschiedenen Zeiten, wenn Bedarf besteht. Bekommen wir keine Rückmeldung zum Transfer, gehen wir davon aus, dass Ihr selbst anreist.

Damit wir den 09. Juli 2016 planen und für Euch optimal vorbereiten können, bitten wir um Rückmeldung bis spätestens 22. Mai 2016. Benutzt dazu den unteren Abschnitt und gebt ihn bei den Trainern ab. Spätere Rückmeldungen können unter Umständen nicht mehr berücksichtigt werden, da wir in diesem Fall auf Drittleistungen angewiesen sind. Meldet Ihr Euch nicht zurück, gilt dies als Nichtteilnahme.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und verbleiben

Mit sportlichen Grüßen

Vorstand des JSV Bernau e.V.

Einladung Sommerfest 2016

Die „Kleinen“ ganz groß, U9 und U11 starten beim Jägers-Anfängerturnier

Beim 10. Jägers-Anfängerturnier am 23.04. in Berlin räumten die jüngsten der Bernauer Judoka ab. Für die meisten Jungen und Mädchen der Altersklassen U9 und U11 war dies dabei der erste Wettkampf.

Die Mädchen begannen zunächst mit einem kleinen Wehrmutstropfen – Shirin Stellter und Emily Hoffmann kämpften beide in der Gewichtsklasse -30 kg und mussten nach jeweils einem gewonnenen und einem verlorenen Kampf, Platz 3 unter sich ausmachen. Sehr knapp konnte Emily das Vereins-Derby für sich entscheiden, Shirin erhielt den hart umkämpften 5. Platz.

Elisa Elsholz (-28 kg) und Laura Ehring (-36 kg) brauchten etwas länger, um sich in den Wettkampf einzufinden, konnten aber mit jedem Kampf ihre Leistungen steigern. Elisa gelang es noch Platz 3 zu erkämpfen. Laura schaffte es auf Platz 7.

Senkrechtstarterin war Lindsay Hoffmann an diesem Tag, die bis 33 kg nach 3 spannenden Kämpfen die Goldmedaille entgegennehmen durfte. Besonders schön war ihr sehr sauberer Seoi-otoshi (Schulterwurf) im ersten Kampf.

Nach dieser starken Vorlage mussten die Jungen nun einiges nachlegen, was ihnen auch gelang.

Es begann Tommy Knöchel, der jüngste in dieser Bernauer Runde. Bis 28 kg stand er nach einem gewonnenen und einem verlorenen Kampf im kleinen Finale. Dieses gewann er schnell mit einem sehr schönen O-goshi (Hüftwurf) und erhielt somit Platz 3.

Paul Richter und Fares Ayyoub erkämpften sich Platz 2 und 3 in der Gewichtsklasse + 40 kg. Fares entschied den ersten Kampf für sich, verlor danach jedoch unglücklich. Mit vollem Willens- und Krafteinsatz führte er die folgenden Kämpfe aber wieder. Paul machte es Fares nach, gewann die beiden ersten Kämpfe, verlor dann knapp. Doch ließ er sich nicht einschüchtern und stand letztlich im Finale.

Fritz Schönfeld (-26 kg) und Thaddeus Glas (-24 kg) erreichten ebenfalls das Finale, konnten ihre volle Leistung jedoch nicht abrufen. Schuld war auch die Aufregung. Beide zeigten trotzdem, was sie im Training gelernt hatten und begeisterten mit verschiedenen Technikansätzen.

Auch Maximilian Dominick (-30 kg) hatte im ersten Kampf mit der Aufregung zu kämpfen. Doch lernte er daraus, besiegte die Aufregung und seine nächsten beiden Gegner, wobei er vor allem seine Stärke im Boden bewies. Glücklich konnte er Silber entgegennehmen.

Letztlich gab es bei den Jungen noch einmal Gold. Malte Kasten (-40 kg) tat es Lindsay gleich und gewann alle Kämpfe vorzeitig mit Ippon (voller Punkt). Das Finale entschied er durch einen Haltegriff, aus dem er seinen Gegner trotz starker Gegenwehr nicht mehr raus ließ, für sich.

Nach einem langen Tag konnten somit die „Kleinen“ der Bernauer Kämpfer glücklich und stolz über ihre gezeigten Leistungen im ersten Wettkampf nach Hause fahren.

 

Starker Auftritt der Herren Ü 30 bei den Deutschen Meisterschaften

In Berlin fanden am 16.04.2016 die 12. Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer über 30 Jahre statt. Dieser Wettkampf der Senioren wird seit 2005 durch den Deutschen Judobund ausgerichtet und fand dieses Jahr unter Leitung des Berliner Judovereins KiK Berlin im Sportforum statt.  An den Start gingen 437 Judoka aus 18 Landesverbändenden um den Titel „ Deutscher Meister“ zu erkämpfen.

Neuer deutscher Meister bei den über 30 jährigen ist Michael Sachs, aus Bernau.

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Michael Sachs erkämpfte sich den Titel „Deutscher Meister 2016″ in der Altersklasse der über 50 jährigen.

Michael, der seine ersten Schritte im Judo vor über 45 Jahren in Bernau erlernte, hatte verletzungsbedingt eine lange Pause beim Judosport. Im Alter von über 50 fand Michael den Weg zu seinem alten Verein, den jetzigen „JSV Bernau“. Nachdem er sich in den letzten Jahren mit der Ablegung des 1.Dan (Meistergrad) befasste folgte nun die Konzentration auf die aktuellen Wettkämpfe. Nach 40 Jahren Wettkampfpause startete Michael das erste Mal bei den Seniorenmeisterschaften in Berlin. Michael musste sich in 4 Kämpfen gegen 11 Gegner behaupten. Nachdem er in seinem ersten Kampf die eigene Aufregung besiegte gewann er mit leichten Vorteil gegen Wiggelinghoff aus Jena. In den folgenden Kämpfen steigerte sich Michael immer weiter, nutzte all seine technischen Fähigkeiten und gewann die drei folgenden Kämpfe alle Vorzeitig mit Ippon (voller Punkt). Lange Zeit hielt er dabei die Bestzeit für den kürzesten Kampf. Michael genügten 8 Sekunden um seinen Gegner zu besiegen.

In der gleichen Gewichtsklasse startete auch Uwe Sommer für den JSV Bernau. Uwe musste dreimal auf die Matte. Nachdem er im ersten Kampf gegen Swierkot von der Sportschule Kustusch unterlag, musste er sich über die Hoffnungsrunde kämpfen. Im folgenden Kampf lag Uwe mit einer Wertung vorne, hatte aber das Pech auf seiner Seite. Der Hauptkampfrichter erkannte seine Wertung nicht an und sie wurde ihm gestrichen. Uwe belegte am Ende den 5. Platz.

Die Sportfreunde Hesse und Kube kämpften in ihren Gewichtsklassen jeder gegen jeden und hatten dadurch drei Kämpfe zu bestreiten. Beide Judoka verloren jeweils einen Kampf und belegten den 2. Platz. Somit sind beide Deutsche Vizemeister.

Abgerundet wurde das Bernauer Erfolgserlebnis durch Rainer Prüfig welcher einen dritten Platz für den Bernauer Verein errang.

Ein großes Dankeschön der Trainer Rene Keil, Frank Opitz und Hendrik Krause an alle mitgereisten Fans und Trainer des JSV Bernau.

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Henrike Mühl erfolgreich beim Internationalen Lemtec-CUP in Bottrop.

Am Samstag den 09.04.2016 fand in Bottrop der 14. Internationale Lemtec-Cup statt.

In der weiblichen Altersklasse U16 trat Henrike Mühl in der Gewichtsklasse bis 63 kg an.

Bei diesem international besetzten Sichtungsturnier des DJB für die Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 musste sich Henrike mit 27 Kämpferinnen in ihrer Gewichtsklasse messen.

Dies gelang der beim UJKC Potsdam trainierenden Sportlerin des JSV Bernau außerordentlich gut. Sie konnte alle Vorrundenkämpfe vorzeitig mit Ippon für sich entscheiden. Henrike zeigte saubere Wurftechniken und auch im Bodenkampf bewies sie mit jeweils einer erfolgreichen Hebel- und Würgetechnik ihr Können.

Es folgte das Finale gegen Friederike Stolze aus Sachsen-Anhalt. Hier musste sich Henrike nach einer starken kämpferischen Leistung knapp geschlagen geben.

Dennoch überwog die Freude über die erkämpfte Silbermedaille.

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Bundestrainer Detlef Ultsch leitet unser Training

Am letzten Mittwoch hatte die Trainingsgruppe der über 30 Jährigen ein besonderes Training. Kein geringerer als der zweimalige Weltmeister und aktuelle Bundestrainer der männlichen Judokas, Detlef Ultsch, leitete das Training. Frank Kube hatte diesen Termin mit ihm vereinbart und zur Freude aller hatte es nun geklappt. Detlef Ultsch, der nicht weit weg von Bernau wohnt und mit einigen unserer älteren Sportler in seiner aktiven Zeit gemeinsam trainiert und Wettkämpfe bestritten hat, übernahm nach der Vorstellung sofort das Training. Es waren aber nicht nur unsere älteren Judokas anwesend, sondern auch etliche junge Sportler und auch Gäste vom JC Eberswalde und Prenzlauer JSV wollten sich diese Chance nicht entgehen lassen.

So wurde es relativ eng auf unserer Matte, als für ca. 40 Sportler das Training mit  einer Lauferwärmung begann,  an welche sich Partnerübungen mit Bahnen laufen anschlossen. Weiter ging es mit einem Techniktraining. Hier legte der Bundestrainer auf besonders saubere Ausführung Wert und zeigte, wie sich sich einzelne Techniken, beispielsweise Seoi-nage oder auch O-Soto-gari, aus verschiedenen Situationen werfen lassen. Dies war für alle auch der interessanteste Teil des Trainings. Im folgenden Randori ging es um die Anwendung des zuvor Erlernten.

Nach der zweistündigen Einheit bedankte sich Frank Kube stellvertretend für alle mit einem Vereins- T-shirt und einem Blumenstrauß bei Detlef Ultsch. Den Dank gab der Bundestrainer zurück und versprach dieses Training zu wiederholen, wenn es sein Terminkalender zulässt. Die anwesenden Judokas nahmen dieses Versprechen sehr gerne an und freuen sich auf die Wiederholung. Auch hinterher war noch Zeit für Fragen und dem ein oder anderen Plausch mit Detlef Ultsch.

Zusammenfassend hatte alle viel Spaß und konnten etwas aus dem Training mitnehmen. So stehen für einige der über 30-jährigen ja demnächst die Deutschen Meisterschaften an. Eine bessere Vorbereitung darauf kann es ja nicht geben

 

Spreewaldpokal Lübben 20.3.2016

Der Judoverein ,,Kuzushi‘‘ e.V. Lübben war am 19. und 20. März Gastgeber des Spreewaldpokal-Turnier 2016 in der Wettiner Straße in Lübben.

Der Einladung gefolgt sind 24 Vereine aus 5 Bundesländern, u. a. auch der JSV – Bernau e.V. mit einer kleinen Auswahl der Altersklasse U15 (2 Sportler) und AK U18 (4 Sportler)

Dem Ausrichter ist es gelungen auf den 4 Matten einen reibungslosen und attraktiven Wettkampf zu gestalten, was auch die äußeren Rahmenbedingungen, wie Organisation und Bewirtung mit einbezog.

Auch die Bernauer Judoka, die erstmals an diesem Spreewaldpokal teilgenommen haben, sind mit sehr positiven Eindrücken und Ergebnissen wieder in den Barnim heimgekehrt.

Sehr eindrucksvoll und kämpferisch souverän gestaltete Lucie Rapp (bis 57kg)ihre drei gewonnenen Kämpfe. Nicht nur ihre Standtechniken, die zu vorzeitigen Siegen führten, sondern auch der konsequente Übergang Stand-Boden waren die Garanten für die Goldmedaille.

Aber auch die Bernauer Jungs bewiesen, dass in der Zukunft mit ihnen zu rechnen ist und sie bald das Landesligateam tatkräftig unterstützen könnten. Einen weiteren 1.Platz holte Markus Kruspe, der zuletzt bei den Nordostdeutschen Meisterschaften noch den 5.Platz belegte, in der Gewichtsklasse -90kg. Markus setzte seine Gegner von Anfang an unter Druck und konnte so den Kampf bestimmen und auch auf die Konter seiner Gegner sehr gut reagieren. Im Finale gegen Schuster vom BC Radeberg hat Markus sehr gut in den Techniken kombiniert und diesen Kampf vorzeitig für sich und die Goldmedaille entschieden.

Daniel Smotrin, der noch viel mehr kann und unnötiger Weise meist an sich selbst scheitert, belohnte sich und die mitgereisten Trainer Roll und Ott am Ende des Tages mit einer Goldmedaille bis 81kg. Nun heißt es für Daniel, den Schwung und Erfolg vom Spreewaldpokal positiv mit in die nächsten Trainingseinheiten und Wettkämpfe einfließen zu lassen.

Erfreulich waren auch die weitere Platzierungen der noch Wettkampfunerfahrenen Bernauer Kämpfer Anton Gellmann, 3.Platz bis 46kg, 3Platz Joelle Atorf -63kg und der 5.Platz für Erik Wiesner -66kg.

Letztendlich ist kein Bernauer leer ausgegangen, denn auch die Trainer konnten überraschender Weise noch einen kleinen Pokal für den 5.Platz in der Gesamtwertung entgegennehmen…