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,,Und dann schauten wir mal – Teil 2 …‘‘

Gesagt getan könnte man meinen, denn die Prognose, dass beide Landesmeister der Altersklasse U18 vom JSV Bernau den Sprung zur Deutschen Meisterschaft schaffen könnten, hat sich Bewahrheitet.

Auch wenn Paulina Katzorke (-46 kg) nicht (gleich) an das Niveau der Landesmeisterschaften anknüpfen konnte und auch gleich den ersten Kampf gegen die spätere Nordostdeutsche Meisterin Kathrin Krause (Berlin)verlor, so hat sie anschließend in den nächsten Begegnungen wieder gezeigt, welche Qualität sie im Stand und Bodenkampf schon jetzt im jüngsten Jahrgang der Altersklasse U18 hat. Im kleinen Finale um die Bronzemedaille, die die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften bedeutete, besiegte sie mit einem sehr gut herausgearbeiteten Armhebel Marie Kaiser vom Judoverein IPPON Kirchhain/Finsterwalde. Diese Fahrkarte konnte die zweite Bernauer Starterin in der Gewichtsklasse bis 46 Kg, Celina Stelter in diesem Jahr noch nicht buchen. Auch wenn sie sich zu den Landesmeisterschaften gesteigert hat, musste sie im kleinen Finale Charlotte Hoffmann vom Judoverein IPPON Kirchhain/Finsterwalde den Vortritt lassen und sich mit dem undankbaren fünften Platz begnügen.

Wieder sehr souverän präsentierte sich der Landesmeister Maximilian Grumblat in der Gewichtsklasse über 90Kg. Gleich im ersten Kampf gegen Lazaros Karakazidis aus Berlin hat er gezeigt, dass er es Jetzt und Heute ernst meint und unbedingt zu den Deutschen Meisterschaften will. Und so hat es auch kein langes taktieren im 1.Kampf gegeben, Max hat seine Fassart durchgesetzt und gleich erfolgreich mit einer vor,-Rückkombination erfolgreich abgeschlossen. Im Halbfinale gegen Romeo Amoah vom Budo-Verein Lauchhammer, der im letzten Jahr schon Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften war, ließ sich Max anfangs auf den hektischen Kampfstil seines Gegners ein. Nachdem ein gefährlicher Konter von Amoah zu einer Schrecksekunde bei Max und den Trainern führte, so war der kurze Wachmacher jetzt der entscheidende Impuls zum Angriff. Max übernahm fortan das Kommando auf der Matte und setzte zum Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) an, für den er auch einen halben Punkt bekam (Wazari). Schnell kombiniert setzte er sofort im Boden nach und nahm seinen Kontrahenten in die Festhalte, wo es für den Kämpfer aus Lauchhammer kein Entrinnen mehr gab. Der Sieg bedeutete nicht nur den Finaleinzug, sondern auch die sichere Qualifikation zur DEM. Das i-Tüpfelchen für Max wäre jetzt der Titel des Nordostdeutschen Meisters gewesen, aber das war an diesem Tag (noch) nicht der Fall gewesen, denn Vincent Cordes aus Berlin, der fünfte der letzten Deutschen Meisterschaft hatte an diesem Tag etwas dagegen.

Vom gestarteten Quartett fehlte jetzt nur noch Hannes Katzorke. Der letzte Bernauer Starter hatte ebenfalls stark gekämpft, aber das Glück war an diesem Tag leider nicht auf seiner Seite gewesen und somit lieb letztendlich Platz sieben auf der Habenseite.

Somit haben es, mit dem Nordostdeutschen Vizemeister Max und der drittplatzierten Paulina zwei Bernauer Judoka geschafft, sich für die Deutschen Einzelmeisterschaft in Leipzig, am 29.02./01.03.2020 zu qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch!

Trainer und Sportler haben sich gefreut, dass der Sportwart vom JSV Bernau Marco Patzwall, nebst Partnerin sich die Zeit genommen, unterstützt und mit angefeuert haben.

Landeseinzelmeisterschaften U18

120 Judoka aus 30 Vereinen stellten sich am Samstag, den 25.01.2020, den Landeseinzelmeisterschaften der Altersklasse U18 ml./wl. in Strausberg.

Jeder möchte natürlich den Titel des Landesmeisters für sich innehaben, aber Ziel war, sich unter die besten vier in der Gewichtsklasse zu kämpfen, um sich auch für die Nordostdeutsche Meisterschaft in 14 Tagen zu qualifizieren.

Aus Bernauer Sicht, sind Sportler und Trainer mit gemischten Gefühlen zu den Meisterschaften gefahren. Einerseits wollte der Landesmeister des letzten Jahres Maximilian Grumblatt seinen Titel verteidigen und andererseits war abzuwarten, wie sich die jüngsten Bernauer Teilnehmer, Paulina Katzorke und Celina Stellter, sich in der Altersklasse U18 erstmals schlagen würden.

Den Anfang machten auch genau die beiden Youngsters im internen Bernauer Vereinsduell in der Gewichtsklasse bis 44kg, den Paulina siegreich für sich entschied. Diesen erfolgreichen Auftakt nutzte Paulina und ließ weitere zwei eindrucksvolle Siege gegen Hoffmann und Kaiser von Ippon Finsterwalde folgen. Sehr zur Freude des Trainers setzte Paulina im Kampf Dinge um, die kurz zu vorher im Training besprochen und geübt wurden. Für Celina lief es nicht an diesem Tag nicht ganz so optimal, denn die Aufregung und Anspannung konnte sie im Turnierverlauf nie komplett ablegen. Wenn ihr das Gelingen sollte, dann ist beim nächsten Mal die eine oder andere Überraschung möglich. Sie konnte sich am Ende des Tages über die Bronzemedaille freuen.

Hannes Katzorke (-46kg) erging es fast genauso, auch er war in den ersten Begegnungen Opfer seiner Nervosität, sodass er erst einmal Lehrgeld zahlen musste und den ersten Kämpfe verlor. Aber im entscheidenden Kampf gegen Wendland vom PSV Frankfurt/Oder, gegen den er im letzten Jahr noch knapp verloren hatte, konnte er mit einem schönen O-Uchi-Gari (Innensichel) den Kampf siegreich für sich entscheiden und den dritten Platz belegen.

Sehr souverän in seinen drei Kämpfen, gegen Amoah (Lauchhammer), Baranowska und Stange (RSV Eintracht), präsentierte sich der alte und neue Landesmeister Maximilian Grumblatt in der Gewichtsklasse über 90kg. In all seinen Begegnungen konnte er seinen Griff gut durchsetzen und eindrucksvoll für seine Techniken anwenden. Wenn es nicht gleich zum direkten Punkt (Ippon) reichte, so erkannte Max gedankenschnell die Situation am Boden und hielt seine Kontrahenten im Haltegriff bis zum Sieg fest.

Vier Bernauer Teilnehmer, zwei Landesmeister und zwei Bronzemedaillen, das war ein tolles und nicht zu erwartendes, aber ein sehr schönes Ergebnis am Ende des Tages für die kleine Bernauer Judo Delegation gewesen.

Start ins Wettkampfjahr

Am Wochenende stellten sich die jüngsten Kämpfer des „JSV Bernau e.V.“ zum ersten Wettkampf des Jahres der Konkurrenz, in einem Turnier der Altersklassen U 9 und U11.

 

Im ersten Wettkampf des Jahres 2020 mussten sich einige Sportlerinnen und Sportler in einen neuen Altersklasse antreten. Manche Judoka traten überhaupt zum ersten mal in einem Wettkampf an.

 

Am Morgen fanden sich ca. 200 Judoka der Altersklasse U 11 aus ganz Brandenburg und Berlin ein, um die Medaillen zu kämpfen. Zum Ende des Turniers konnten Kira Fischer, Serafine Mühlenbeck, Fritz Naumann, Alois Hägeholz vom Bernauer Judoverein, den 1. Platz erkämpfen.

Besondere Leistungen zeigten hier Kira Fischer, Alois Hägeholz und Fritz Naumann, welche alle ihre Kämpfe mit einem Ippon (vollen Punkt) gewannen. Nach einen verpatzten ersten Kampf errangen die Sportler Quentin Keßler und Moritz Kalz jeweils einen 2.Platz.

Die Judoka Janowski, Höver, Neumann, Pfeil, Barthel und Wernicke errangen noch jeweils 3. Plätze. Für Lea Wernicke und Mika Pfeil waren es die ersten Wettkampferfahren. In den nächsten Wettkämpfen kann hier, bei entsprechenden Trainingsfleiß, noch bessere Leistungen erwartet werden.

Zum Ende des Wettkampfes konnten die Trainer, Andreas Fischer und Frank Opitz mit ihren Judoka vier 1. Plätze, zwei 2. Plätze und fünf 3.Plätze erreichen.

Die Trainer bedanken sich bei allen mitgereisten Eltern und Geschwister für die tolle Unterstützung.

 

Nachdem die Sportler der U 11 ihren Wettkampf beendeten, stellten sich die kleinsten Judoka in der Altersklasse U 9 im Wettkampf.

Für den Bernauer Verein starteten hier Hania Aouane, Lena und Raphael Kulagin.

Während Raphael die Erwartungen nicht erfüllen konnte konnte, zeigten Lena und Hania gute Kämpfe und belegten  nach anfänglicher Zurückhaltung,  einen zweiten und einen 3.Platz.

Erfolgreicher Start in 2020

Einen erfolgreichen Start ins neue Wettkampfsjahr 2020 vollzogen am 11. und 12. Januar die Judoka des JSV Bernau.

Die Altersklassen U12 und U10 starteten bei den Internationalen Open 2020 bei KiK Berlin. Angereist waren nicht nur Sportler aus Berlin, Brandenburg, Sachsen Anhalt, Mecklenburg Vorpommern und Nordrhein Westfalen sondern auch Kämpfer aus Schweden und Dänemark.

Den Anfang machte am 11. 01. die Altersklasse U12. Nach dem Altersklassenwechsel waren alle gespannt wie sie sich auf der Tatami behaupten und sich in Szene setzen können.

Anastasia Wischnakow hatte nicht ihren besten Tag erwischt, konnte sich aber am Ende noch über die Bronzemedaille freuen. Fiona Krägenbring kämpfte sich mit 2 tollen Ippon-Siegen bis in das Finale ihrer Gewichtsklasse. Dort reichte es diesmal leider nicht zum Sieg und so gewann sie eine tolle Silbermedaille. Besser machten es an diesem Tage Clara Lange und Anthony Bartelt, beide konnten all ihre Kämpfe sicher und überlegen gewinnen und sicherten sich somit verdient die Goldmedaillen in ihren Gewichtsklassen.

Am Sonntag griffen dann die jüngsten Kämpfer (U10) ins Wettkampfgeschehen ein – und das ebenso erfolgreich.

Kira Fischer zeigte wieder all ihren Kampfgeist und konnte durch 2 vorzeitige Siege überzeugen. Paul Neumann ließ ebenso nichts anbrennen und konnte alle seine Kämpfe gewinnen. Kira und Paul gewannen souverän und sicher ihre Goldmedaille.

Linus Janowski und Aaron Gräfe kämpften beherzt und versuchten ihre erlernten Techniken einzusetzen. Beide konnten sich dann sehr über die erkämpften Bronzemedaillen freuen.

Mit 4 Gold -, 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen war es für die Nachwuchskämpfer des JSV Bernau ein Einstand nach Maß, der so einige Hoffnungen für das weitere Wettkampfjahr 2020 wachsen lässt.

Einladung zum TL der Fitnessgruppe im Juni 2020

Liebe Sportler der Fitnessgruppe

Der JSV bietet jedem Sportler der Fitnessgruppe vom 19. – 21. Juni 2020 ein Trainingslagerwochenende an.
Um noch Plätze zu bekommen, ist es notwendig schon frühzeitig verbindlich zu buchen.
Der von uns ausgewählte Ort ist das Sport- und Bildungszentrum Lindow.

Wir planen am Freitag um 16.00 Uhr von Bernau los zu fahren und am Sonntag nach dem Mittagessen wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. Während unseres Aufenthaltes werden wir selbstverständlich diverse Trainingseinheiten absolvieren.

Die Kosten für das Wochenende mit Vollpension belaufen sich auf       116,00  Euro

An diesem Wochenende sind wir im Gästehaus untergebracht. Der Verein plant für jeden teilnehmenden Sportler einen Zuschuss von 56,00 Euro, welcher noch unter der Zustimmung des Vorstandes steht.

Euer Beitrag wird dann 60,00 Euro betragen.

Insgesamt stehen max. 25 Plätze zur Verfügung.

Wenn ihr Interesse an dem Trainingslager habt, leistet bitte die Zahlung des Eigenanteils ohne Aufforderung bis

spätestens 29. Mai 2020

 Die Zahlung kann per Überweisung auf das Vereinskonto des JSV Bernau e.V. (DE37 1705 2000 0940 0220 44) oder in bar an Hr. Troche oder Hr. Ott geleistet werden. Bitte als Verwendungszweck das Trainingslager angeben.

TL_Lindow_Einladung_Juni 2020

Einladung TL im Mai 2020 mit Otti

 Liebe Judoka

Der JSV bietet jedem Sportler ab 16 Jahren vom 08. – 10. Mai 2020 ein Trainingslagerwochenende an.
Um noch Plätze zu bekommen, ist es notwendig schon frühzeitig verbindlich zu buchen.
Der von uns ausgewählte Ort ist das Sport- und Bildungszentrum Lindow.

Wir planen am Freitag um 16.00 Uhr von Bernau los zu fahren und am Sonntag nach dem Mittagessen wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. Während unseres Aufenthaltes werden wir selbstverständlich diverse Trainingseinheiten absolvieren.

Die Kosten für das Wochenende mit Vollpension belaufen sich auf       116,00  Euro

An diesem Wochenende sind wir im Gästehaus untergebracht. Der Verein plant für jeden teilnehmenden Sportler einen Zuschuss von 76,00 Euro, welcher noch unter der Zustimmung des Vorstandes steht.

Euer Beitrag wird dann 40,00 Euro betragen.

Insgesamt stehen max. 25 Plätze zur Verfügung.

Wenn ihr Interesse an dem Trainingslager habt, leistet bitte die Zahlung des Eigenanteils ohne Aufforderung bis

spätestens 17. April 2020

 Die Zahlung kann per Überweisung auf das Vereinskonto des JSV Bernau e.V. (DE37 1705 2000 0940 0220 44) oder in bar an Hr. Troche oder Hr. Ott geleistet werden. Bitte als Verwendungszweck das Trainingslager angeben. Ohne Zahlung erfolgt keine Reservierung!!

TL_Lindow_Einladung_Mai 2020

27. Kreispokal-Weihnachtsturnier 2019

Die Judoka der Altersklasse U18 wollten sich am 3. Advent, beim wirklich allerletzten Turnier des Jahres, beim Judoverein Königs Wusterhausen / Zernsdorf e.V. selbst das erste Vor-Weihnachtsgeschenk erkämpfen.

Die sehr junge Bernauer Judogarde der AK U18 hat sich bei dem im Wettkampfkalender fest etablierten Pokalturnier sehr teuer und gut verkauft.

Auch wenn der eine oder andere feststellen musste, dass man in der AK U18 doch etwas mehr Physis/Puste braucht und sich von Anfang an und bis zum Ende des Kampfes konzentrieren muss, so war es am Ende des Tages, bei 7 Sportlern und sieben Medaillen eine sehr gute Weihnachtsausbeute.

Maximilian Grumblat war zwar der einzige Bernauer an diesem Tage, der den obersten Podestplatz einnehmen durfte, aber auch die anderen Platzierungen haben sich die Bernauer hart erkämpfen müssen. Beispielsweise konnte, in der Gewichtsklasse bis 73kg, Rafael Kirschke einmal mehr zeigen, dass er nicht nur im JuJutsu erfolgreich ist, sondern sich auch das regelmäßige Judotraining ausgezahlt hat. Eindrucksvoll und zur Freude des Trainer, war u.a. gleich im ersten Kampf die Kombination Rechts Links und der Abschluss mit dem Seoi-Nage (Schulterwurf), gegen den weit höher Graduierten Wolff vom BSV-Wanzleben.

  • 1.Platz Maximilian Grumblat + 90 kg
  • 2.Platz Rafael Kirschke -73 kg
  • 2.Platz Hannes Katzorke -46 kg
  • 3.Platz Noah Peplinski -46 kg
  • 3.Platz Anton Grellmann -55 kg
  • 3.Platz Eric Graf -60 kg

3. Advent – Bronze, Silber und Gold für unsere U15 in Königs Wusterhausen

Nieselregen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sollten Anlass genug sein dem trüben 3. Advent etwas Gutes abgewinnen zu wollen, zumal einige unserer U15 Judoka am Freitag die Prüfung zum 2.Kyu erfolgreich bestanden haben und nun hoch motiviert und stolz ihren blauen Gürtel tragen dürfen!

Pünktlich und gut gelaunt trafen unsere Bernauer Kämpfer mit Ihrem Trainer Björn Lehmann zum Jahresabschlussturnier der U15 in Königs Wusterhausen ein. Vom Veranstalter gut organisiert und geordnet konnte das Wiegen schnell abgeschlossen werden, sodass die Kämpfe pünktlich um 10.00 Uhr auf insgesamt 4 Matten beginnen konnten. Es wurde nach den offiziellen Gewichtsklassen des DJB 2019 gekämpft.

Unsere Judoka Paulina Katzorke, Celina Stelter, Mathis Lange, Ilja Massarskij, Jonathan Becker, Tim Burmeister und Fares Ayyoub waren wie immer kampfmotiviert aber auch sehr aufgeregt und wollten heute wieder ihre Leistungen zeigen.

Schnell standen die ersten Paarungen mit Bernauer Beteiligung auf der Matte und wie allzu oft stand die Nervosität so manchem Kämpfer im Wege. Die Routine und Cleverness konnte sich bei einigen unserer Sportler erst im Laufe des Turniers einstellen, sodass zum Beginn bereits gut angehende Kämpfe leider unnötig verloren gingen. Der erste Bernauer Sieg wurde durch Tim für Bernau nach Hause gebracht, worüber alle sehr erfreut waren. Langsam wurden weitere Siege eingefahren und es entwickelte sich ein guter Lauf mit technisch sehr ansehnlichen Kämpfen. Am Ende des Kampftages stellte sich für Bernau folgendes Ergebnis dar:

 

Paulina Katzorke – Gold und Silber

Jonathan Becker – Gold

Celina Stelter, Ilja Massarskij, Mathis Lange, Fares Ayyoub und Tim Burmeister jeweils Bronze

 

Niemand musste ohne eine Medaille nach Hause fahren und alle haben wieder wertvolle Wettkampferfahrung mitgenommen.

Mit großer Dankbarkeit bleibt anzumerken, dass der U15 Trainer Björn nun seine mitgereisten Judoka (Jahrgang 2005) ein letztes Mal zu einem Turnier begleitet hat und im Januar 2020 in die Hände des U18 Trainers Otti übergibt. Zurückblicken können wir dabei auf sehr interessante Turniere in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg, die auch wir als judobegeisterte Eltern begleiten durften und wahrlich immer Spaß dabei hatten, mal abgesehen von den starken Blutdruckschwankungen und der heiseren AnfeuerkehleJ.

Dank an den Trainer und weiterhin noch für viele Jahre gutes Gelingen bei der Judojugendarbeit!

Goldener Abschluss

Zum Ende des Jahres zog es die Judoka der Altersklasse U11 des JSV Bernau am 07.12.2019 nach Schwedt an der Oder, um sich beim 5. Nicolausturnier noch mal zu zeigen. Beim letzten Turnier des Jahres 2019 wurden nur im Ne-waza (Bodenkampf) die Besten ermittelt. Die jungen Nachwuchskämpfer des JSV Bernau zeigten all ihre Stärken und erlernten Techniken und setzten diese sehr erfolgreich ein.

Kira Fischer als jüngste und leichteste in ihrer Altersklasse konnte wieder durch großen Kampfgeist überzeugen. Nach einer Niederlage und einer kämpferischen Steigerung konnte sie sich noch bis auf den 3. Platz vorkämpfen. Ebenfalls gute 3. Plätze erreichten Alois Hägeholz, der trotz einer Handverletzung antrat, Fabian Raum und Michael Leer.

Nach jeweils 2 Siegen standen Fiona Krägenbring, Seraphine Mühlenbeck und Moritz Kalz, sowie nach 3 Siegen Ramon Jacob in den Finals ihrer Gewichtsklassen. Hier mussten sie sich dann leider geschagen geben und erkämpften sich somit jeweils die Silbermedaille.

Clara Lange (2 Siege), Anastasia Wischnakow (3 Siege), Fritz Naumann (4 Siege), Lenox Zimmermann (3 Siege) und Merle Wagner (2 Siege) krönten das tolle Abschneiden der Bernauer U11 mit dem Gewinn der Goldmedaillen in ihren Gewichtsklassen.

Die große Überraschung war Merle Wagner, die bei ihrem 1. Wettkampf 2 Kämpfe gewinnen damit den 1. Platz erkämpfen konnte.

Anzumerken bliebe noch, dass Clara Lange ihren 7. Turniersieg im Wettkampfjahr 2019 einfahren konnte und Anastasia Wischnakow zum Jahresende hin zu alter Form und Stärke gefunden hat. Das Trainerteam der U11 wünscht allen Sportlern und Eltern frohe und besinnliche Festtage.

Weihnachtsfeier im „Jägerhaus“

Am Samstag den 30.11.2019 fuhr die Anfänger Gruppe des JSV Bernau e.V. in die Schorfheide nach Groß-Schönebeck ins „Jägerhaus“, um dort ihre Weihnachtsfeier zu veranstalten. Diese findet dort seit einigen Jahren statt und ist bei den Kindern immer sehr beliebt. Das „Jägerhaus“ ist eine Waldschule, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sowohl Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen, durch Teamarbeit die Gruppe zusammenzuschweißen und der Natur näher zu bringen.

Trotz der kalten Temperaturen waren die ersten Aktivitäten alle draußen und begannen mit einem Tier-Rätsel, wo die Kinder aus einer vorgelesenen Beschreibung die Tiere des Waldes erraten sollten. Darauf  aufbauend wurden kurze Zeit später die ersten Spiele gespielt. Um den Kindern die Natur und die Eigenschaften der Tiere näher zu bringen, haben sie als erstes „Blinde Kuh“ mal etwas anders gespielt. Sodass sich alle Kinder im Kreis aufgestellt haben und immer ein paar Kinder in die Mitte des Kreises mussten und eines als „Fledermaus“ eine Augenbinde aufbekommen hat. Die anderen Kinder im Kreis, sollten „Piepsgeräuasche“ machen, um das vorher besprochenen Schallsystem nachzuahmen, damit die „Fledermaus“ ihre „Käfer“ fangen kann. Als nächstes wurden die koordinativen Fähigkeiten und die Zusammenarbeit der Kinder auf die Probe gestellt. Denn jetzt mussten sich alle mit Halb-Röhren in einer Reihe aufstellen und ihre Teilstücke so aneinander halten, dass ein Ball, ohne herunter zufallen, durch die Halb-Röhren kullern konnte und so bis in einen Eimer transportiert werden sollte. Es wurden auch aktuelle kritische Problemthemen mit den Kindern besprochen. So zum Beispiel das Problem, dass die wieder angesiedelten Wölfe, lieber Schaffe fressen, weil diese nicht weglaufen und stehen bleiben, anstatt sich mühevoll im Wald einen Hirsch zu jagen. Natürlich wurde auch das wieder mit einen Spiel umgesetzt. In diesem Fall mit dem Speil „Verstecken“, wo ein Kind der „Wolf“ ist und die anderen die „Schafe“ sind, die sich verstecken. Natürlich dürfen die „Schafe“ nicht weglaufen, wenn der „Wolf“ sie gefunden hat. Danach wurde noch „Fangen“ gespielt, hier auch selbstverständlich wieder auf den Wald und die Natur bezogen mit den Fängern als „Marder“ die die „Mäuse“ fangen wollen. Bei dem kalten Wetter ging es danach erstmal rein ins Warme einen Becher Tee trinken und sich aufwärmen. Natürlich wurde hier auch wieder den Kindern die Natur erklärt und näher gebracht. Jetzt wurde mit Naturmaterialien, wie Kiefernzapfen, Birken scheiben, Eicheln und vielem mehr, passend zur Adventszeit ein Adventsgesteck mit Teelicht, gebastelt. Hierbei war den Kindern freie Wahl gelassen wie sie dieses gestalten und herrichten wollten, somit war ihrer Kreativität voll und ganz freien Lauf gelassen worden. Nach so viel Bewegung und Bastelarbeiten hatten alle einen Bärenhunger. Aber auch dafür war auf liebevolle Art alles organisiert und vorbereitet worden. In der Grillhütte waren frisch gegrillte Würstchen vorbereitet und warmer Tee durfte auch nicht fehlen. Danach durften alle Kinder über der Glut ihr eigenes Stockbrot zubereiten. Nachdem der große Hunger gestillt worden war, ging es wieder raus und die Kinder sollten ein Ei mit allen Naturmaterialien verpacken, die sie in der Umgebung finden konnten und dann wurde das Ei aus größerer Höhe fallen lassen und durfte dabei nicht kaputt gehen. Danach durften die Kinder frei spielen bis sie kurz darauf von ihren Eltern wieder abgeholt wurden.

Wir senden ein ganz herzliches Dankeschön an die netten und einfallsreichen Veranstalterinnen. Die Zeit im „Jägerhaus“ verging für alle wie im Flug. Die Kinder haben sehr viel gelernt, gespielt und Spaß gehabt. Die Weihnachtsfeier war ein voller Erfolg und wurde von allen im nächsten Jahr wieder gewünscht.