Neueste Artikel

Die Gesamtsieger des "42. Silberner Roldand der Stadt Brandenburg" vom JSV Bernau

42. Silberner Roland der Stadt Brandenburg – Sichtungsturnier des BJV e.V.

Zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze gab es für die Bernauer Judokas der männlichen U18 beim „42. Silberner Roland der Stadt Brandenburg“. Mit sehenswerten Techniken und vorzeitigen Siegen sicherte sich das kleine vierköpfige Team die Gesamtwertung vor Kaizen Berlin und dem UJKC Potsdam.

Der Budokan Brandenburg e.V. war am 23./24.09.2017 Gastgeber beim traditionellen Pokal,- und Sichtungsturnier des Brandenburgischen Judoverbandes. Dem mittlerweile schon zum 42.mal ausgetragenen Silbernen Roland stellten sich an zwei Tagen über 500Judoka aus 30 Vereinen.

Vier Judoka der Altersklasse U18 vom JSV Bernau ließen es sich nicht nehmen an diesem hochkarätigen Turnier teilzunehmen. Nach dem Motto: Nicht die Masse -sondern die Klasse der (wenigen) Bernauer Judoka macht’s bzw. wird es richten.

Mit nur vier Startern war anfangs nicht daran zu denken den dritten Platz vom Vorjahr, in der Gesamtwertung, zu verteidigen oder zu verbessern.

Aber es sollte alles anders werden und die Ergebnisse des letzten Jahres in den Schatten stellen.

Den Anfang machte, und das erstmals in der nächsthöheren Gewichtsklasse bis 73kg, Adrian Knospe. Gleich im ersten Kampf gegen Richter aus Neuruppin wählte Adrian die Kurzversion. Von Anfang an zeigte er wer auf der Tatami (Matte) das Kommando hat bzw. den Kampf gewinnen will. Und so war es dann auch die zweite Aktion, eine große Außensichel (O-Soto-Gari) mit anschließender Festhalte die den ersten Sieg für die Bernauer bedeutete. Sehr Sehenswert und zur Freude für Trainer Ott, verlief auch der zweite Kampf gegen den Oranienburger Martel. Adrian setzte die vorab besprochene Marschroute konsequent durch und zauberte einen krachenden, eindrucksvollen Seoi-Nage auf die Matte. Nur im Finale gegen den Berliner Stoll zog Adrian den Kürzeren und musste hierbei auch erkennen, dass ihm bis zu den 73kg noch einige Kilos fehlen.

Nach langer Verletzungspause hat sich auch das Bernauer Leichtgewicht (-55kg) Nic Asmalsky eindrucksvoll zurückgemeldet. Er wollte unbedingt den Silbernen Roland gewinnen, das war sein gestecktes Ziel und das hat er sich auch erfüllt. Nach kurzen Abtasten konnte Nic die alte Verletzung ausblenden und zeigte anschließend in seinen gewonnenen Kämpfen welches Potential in ihm steckt. Er gewann alle Kämpfe vorzeitig und mit unterschiedlichsten Wurf und Haltetechniken.

Genauso variabel präsentierte sich der 90kg schwere Bernauer Hüne Markus Kruspe. Zuletzt mangelte es noch an der Konzentration über die gesamte Kampfzeit, womit sich Markus mit Platz zwei oder drei begnügen musste. Aber der Nimmermüde Markus beweist, dass sich fleißiges Training und viele Wettkämpfe irgendwann auszahlen werden. Nachdem er Kanunnikow (JC 03 Berlin) und Weiß (Kempo Neuruppin) mit zwei Festhalten vorzeitig von der Matte schickte musste auch der Potsdamer Trachternach anerkennen, dass hier und heute nichts zu holen ist. Ein konsequent durchgezogener O-Uchi-Gari (Innensichel), den der Trainer von außen gefordert hat, setzte er bravourös um und somit ging auch die zweite Goldmedaille nach Bernau.

Der Fels in der Brandung und Sieggarant Steve Steinmüller (+90kg) musste sich diesmal mit dem Bronzerang zufriedengeben. Auch wenn er den späteren Turniersieger Gries (Dento Berlin) mit schönem O-Soto-Gari besiegte, war es eine unnötige Niederlage gegen Wengzinski und die Wettkampfkonstellation, die ihm eine bessere Platzierung verwehrte.

Nicht nur, weil die Bernauer Judoka an diesem Tag so viele und eindrucksvolle Ippons auf die Tatamis zauberten, war es für Trainer Ott auch schön anzusehen mit welcher Technikvielfalt die Jungs die Kämpfe im Stand und Boden gewonnen haben. Lohn und mit vier Kämpfern völlig überraschend gab es am Ende des Tages für das kleine aber starke Bernauer Judo Team, von der amtierenden Havelkönigen 2017, den großen Gesamtpokal für Platz 1 in der Gesamtwertung vor Kaizen Berlin und dem UJKC Potsdam.

Trainingslager im November 2017 mit Otti

Liebe Judoka

Der JSV bietet jedem Sportler ab 14 Jahren vom 17. – 19. November 2017 ein Trainingslagerwochenende an.
Um noch Plätze zu bekommen, ist es notwendig schon frühzeitig verbindlich zu buchen.
Der von uns ausgewählte Ort ist das Sport- und Bildungszentrum Lindow.

Wir planen am Freitag um 16.00 Uhr von Bernau los zu fahren und am Sonntag nach dem Mittagessen wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. Während unseres Aufenthaltes werden wir selbstverständlich einige Trainingseinheiten absolvieren.

Die Kosten für das Wochenende mit Vollpension belaufen sich auf       94,00  Euro

An diesem Wochenende sind wir wieder im Jugendhaus (Mehrbettzimmer) untergebracht. Der Verein plant für jeden teilnehmenden Sportler einen Zuschuss von 44,00 Euro

Euer Beitrag wird 50,00 Euro betragen.

Es stehen max. 30 Plätze zur Verfügung.

Wenn ihr Interesse an dem Trainingslager habt, gebt bitte den unteren Abschnitt bis

spätestens 20. Oktober 2017

ab, damit wir die noch freien Plätze buchen bzw. zurückgeben können. Die Zahlung des Eigenanteils ist ebenfalls bis 20. Oktober 2017   und   ohne Aufforderung an Hr. Troche zu leisten. Ohne Zahlung erfolgt keine Reservierung!! Wird die Zahlung nicht pünktlich geleistet, werden wir die betreffende Person beim Sportzentrum Lindow stornieren, da anderenfalls Kosten entstehen. Zeitnah zum Abfahrtstermin werden weitere Informationen zur Organisation und Ablauf mitgeteilt.

TL_Lindow_Einladung_November 2017

Stefan Niesecke verteidigt Weltmeistertitel

Zur Zeit finden in Los Angeles die World Police and Fire Games statt. Seit dem 07. August kämpfen Angehörige der Polizei, der Zoll und Justizbehörden und der Feuerwehr um die begehrten Medaillen.
Die Athleten aus den unterschiedlichen Nationen treten hierbei in den klassischen olympischen
Disziplinen und in bereichsspezifischen Vergleichswettkämpfen gegeneinander an.

Wie bereits bei den Games 2011, 2013 und 2015 stellte sich Stefan Niesecke auch in diesem Jahr derHerausforderung. Sein erklärtes Ziel war die Verteidigung des Titels aus dem Jahr 2015.
Nach intensiver Vorbereitung war es am 10.08.2017 endlich soweit.
Stefan startete ins Turnier mit einem Sieg gegen einen Kämpfer aus der Mongolei. Dieser musste sich vorzeitig geschlagen geben, da Stefan ihn mit einem O-Soto-Gari auf die Matte beförderte und hierfür vom Kampfrichter einen Ippon erhielt.
Nach dem vorzeitigen Sieg musste Stefan im nächsten Kampf gegen einen russischen Sportler über die gesamte Kampfzeit gehen. Keinem der Kontrahenten gelang es eine Wertung zu erringen. Jedoch erhielt der Russe während des Kampfes drei Strafen, so dass Stefan auch diesen Kampf für sich entscheiden konnte.
Im dritten und letzten Kampf stand Stefan ein Judoka aus Brasilien gegenüber. In einer spannenden  und ausgeglichenen Auseinandersetzung über die gesamte Kampfzeit standen nach Ablauf der regulären Kampfzeit weder bei Stefan noch bei dem Brasilianer Wertungen oder Strafen auf der Anzeigentafel. So wurde die Begegnung im Golden Score weitergeführt. Leider musste sich Stefan hier knapp geschlagen geben.
In der Gesamtbilanz reichte es für Stefan mit zwei großartig gewonnenen Kämpfen dennoch für den Gesamtsieg in seiner Gewichtsklasse.
Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich beendeten Mission Titelverteidigung und ein ganz großes Dankeschön an alle mitgereisten Trainer und Betreuer.

 

6. Nord – Cup im Judo (U15/U18)

Die Bernauer Judoka feierten am letzten Wochenende in Berlin, beim letzten Wettkampf vor den Sommerferien einen tollen Halbjahresabschluss.
Beim Gastgebenden Berliner Judoverein KKKarow e.V nutzten 8 Judoka vom JSV Bernau (4 in der Altersklasse U15 und 4 AK U18)die letzte Chance vor den Ferien, ihr im Training erarbeitetes Technikrepertoire anzuwenden. In einem großen Teilnehmerfeld mit 39 Vereinen aus mehreren Bundesländern gelang dies durchaus erfolgreich, wenn auch einige Erwartungen und Wünsche noch verschoben bzw. im Training verbessert werden müssen.

Lucie Rapp (U15) und Steve Steinmüller (U18), dem siebten der Deutschen Einzelmeisterschaften 2017, ist in Berlin so gut wie alles gelungen und so konnten sie nach eindrucksvollen Siegpunkten am Ende des Pokalturniers, das oberste Goldtreppchen auf dem Podest einnehmen. Sichtlich verärgert war Markus Kruspe (U18)nach dem Finalkampf gegen Urban vom TSV Rudow. Klar in Führung liegend hat er durch eine unnötige Aktion die schon greifbare Goldmedaille gegen die Silbermedaille eingebüßt. Ähnlich knapp war auch die Finalniederlage vom U15 Küken Paulina Katzorke gegen Suter vom PSV Frankfurt/Oder. Dennoch hat sie mit dem zweiten Platz und den tollen kämpferischen Leistungen auf den Berliner Tatamis (Matten) ihre sehr guten und fleißigen Trainingseindrücke bestätigt. Knapp an der Silbermedaille vorbei geschrammt, nach sehr sehenswerten Kämpfen, ist Jonathan Becker (U15). Nie aufgebend, auch gegen höhergraduierte Gegner, hat er seine Trainer das eine oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht, sei es mit einer Niederlage – einem Lucky Punch – Sekunden vor Schluss oder auch einem völlig Überaschenden Sieg gegen den späteren Turniersieger Klein vom PSV Berlin, mit einem lupenreinen Innenschenkelwurf (Uchi Mata). Komplettiert wurde das gute Abschneiden und Auftreten der Bernauer Judoka mit den Bronzemedaillen von Adrian Knospe (U18), Hannes Katzorke (U15) und Toni Raderkopp (U18).

Das es am Ende der Siegerehrung, hinter dem Judo Club Kano – Berlin, noch zum zweiten Platz in der Tagesmannschaftswertung der U15/U18 reichte, erfreute nicht nur die zahlreich mitangereisten Eltern, sondern auch die Trainer Hartmut Ott, Björn Lehmann und Enrico Wittwer.

Sommerfest in Ruhlsdorf

Als krönender Schuljahresabschluss des Judotrainings fand das diesjährige Sommerfest des JSV Bernau am 08.07.17 im Feriendorf Dorado in Ruhlsdorf statt. Erwartet wurden die aktiven Judokas aller Altersklassen der Standorte Bernau, Zepernick und Schönow im vorbereiteten Veranstaltungssaal mit angrenzender Sommerterrasse.

Gut gelaunt fanden sich zum frühen Nachmittag die ersten Judoschützlinge mit Ihren Eltern und Geschwistern ein, so auch die „Alten Hasen“ und Trainer, um das zurückliegende Halbjahr vor den Sommerferien bei Kaffee und Kuchen gemeinsam ausklingen zu lassen.

Einleitende kurze Worte wurden dabei vom Vereinsvorsitzenden Heiko Posselt an alle Anwesenden gerichtet und mit besten Wünschen für einen unterhaltsamen Nachmittag das Kuchenbuffet eröffnet. Zum Verdruss einiger Sportfreunde wurde vom Schatzmeister dabei darauf hingewiesen, dass jeder per E-Mail vorab informiert wurde, Besteck und Geschirr selbst mitzubringen. Leider haben nicht alle diese E-Mail erhalten oder wie wir, das Zeug einfach zu Hause vergessen. Zum Glück konnte die angrenzende Küche freundlicherweise mit Tellern und Besteck aushelfen.

Das Wetter wollte uns auch an diesem Tag einen Gefallen tun und das Wolken- und Sonnenspiel hielt lange an, sodass wir uns bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen auf der Terrasse auch mit anderen „Judoeltern“ sehr gut, nicht nur über Judo und Sport, unterhalten konnten.

Frank Opitz, René Keil und Jan Leonhardt haben für die unternehmungslustigen Judokas einen Stationsbetrieb vorbereitet, der „sportliche Höchstleistungen“ und „außerordentliche Geschicklichkeit“ in jeder Disziplin von allen Mitmachern abverlangte. Es hat allen Spaß gemacht und als Belohnung gab es eine Überraschung für alle teilnehmenden Sportler.

Ein kurzer Spaziergang zur sehr schön angelegten Badestelle mit weißem Kiesstand verleitete einige Sportfreunde durchaus noch im Wasser Spaß zu haben. Andere spielten noch Volleyball, Tischtennis oder Minigolf.

Nach so vielen Aktivitäten war der Hunger dann auch am Abend wieder groß, sodass die freiwillig ernannten Grillmeister ihre Sache gut gemacht haben und uns leckeres Fleisch und Thüringer Würste serviert haben. Im Saal wurden die Beilagen wie Gemüse-, Kartoffel- und Nudelsalat bereitgestellt, sodass es ein klassisches Sommerpartyessen wurde.

Überrascht wurden wir dann doch über den schlagartig beginnenden Regenguss, der für diesen Sommer wohl sehr typisch erscheint, jedoch keinem die gute Laune verdorben hat.

Es war rundum ein gelungener schöner Sommernachmittag im Rahmen des JSV Bernau und es lässt erwarten, dass jeder seinen Spaß daran hatte. Schön ist dabei festzustellen, dass sich bei den Kindern und Jugendlichen Sportfreundschaften auch außerhalb der Schule bilden, denn Sport verbindet !!!

Vielen Dank an die fleißigen Vor- und Nachbereiter der Veranstaltung, die mit großem Engagement zum Gelingen der Party beigetragen haben, denn jeder der einmal eine eigene Sommergartenparty ausgestattet hat weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. Auch vielen Dank für die fleißigen Judo-Kuchenbäckermuttis und –papas.

… und auf eine schöne Sommerparty in 2018!

2. Kampftag in der Judo-Landesliga 2017

Der 2.Kampftag begann für die Teamkapitäne Martin Scholz und Frank Friedrich wirklich nicht erfreulich, denn auch dieses Mal mussten sie, kurzfristig und aus unterschiedlichsten Gründen, auf wichtige Leistungsträger verzichten. So zog dann eine etwas kleinere Judo – Formation des JSV Bernau in die Lausitz, nach Spremberg, wo nach den Landesligakämpfen die 1. Bundesligabegegnung zwischen Asahi Spremberg und UJKC Potsdam für ein weiteres Highlight an diesem Tag sorgte.

Mit einem Sieg, zwei Niederlagen und Platz 6 nach dem 1. Kampftag, hatten sich die Bernauer Judoka vorgenommen, den einen oder anderen Sieg und wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Was an diesem Tag, gegen den mehrfachen Landesligasieger KSC – Strausberg, der 2. Mannschaft von KSC –Asahi Spremberg und HSV Cottbus kein Zuckerschlecken werden sollte. So war es dann auch gleich der 1. Kampf gegen Spremberg II, wo die Bernauer in der +90kg Gewichtsklasse, wegen der Ausfälle den ersten Punkt abgeben musste. Der zweite Kampf fing ebenfalls nicht sonderlich gut an, denn Theo Herz (-73kg) ließ sich mit dem ersten Angriff gleich überrumpeln und werfen. Da es aber kein voller Punkt war, wurde diese Aktion die Schlüsselszene und Weckruf für die darauffolgenden Begegnungen. Besser eingestellt und anders agierend folgte Theo anschließend den Anweisungen seines Trainers und gewann letztendlich diesen Kampf eindrucksvoll mit Uchi-Mata (Innenschenkelwurf). Fortan wurde keine Begegnung mehr abgegeben und die Bernauer Judoka, Paul Roll (66kg) Martin Scholz (81kg) Khalid Arman(90kg) siegten am Ende mit 4:1 gegen KSC Asahi Spremberg II.

Der Start gegen den Ligakrösus und Dauerrivale Strausberg war eine Parallele der Auftaktbegegnung gegen Spremberg. Auch hier ging der erste Punkt knapp und unglücklich nach Strausberg. Und auch hier musste Theo, aussichtslos in der Festhalte liegend, gegen Tim Paulat alle Kräfte mobilisieren um sich aus der Halte zu befreien. Die Pointe war, dass er sich seinerseits befreite und gleich in der darauffolgenden Aktion seinen Gegner selbst ,,bis zum Sieg‘‘ festhalten konnte. War Theo gegen Spremberg noch Man oft the Match, so wurde er nach der Begegnung von Trainer Ott zum ,,Man oft he Day‘‘ gekürt. Mit dem überraschenden Sieg war wieder der Bann gebrochen und anschließend haben Hendrik Voigtländer, Paul Roll und Paul Weber – Markert den Sack zugemacht und die Begegnung verdient mit 4:1 gewonnen.

Die letzte Begegnung gegen den HSV Cottbus war nichts für schwache Nerven, aber ein Augenschmaus für alle Beteiligten. In diesem Fight haben die Bernauer leider mit 2:3 den Kürzeren gezogen und knapp verloren. Alle Kämpfe waren eng und bis zum Schluss auf Messers Schneide. Cool und abgezockt hat Hendrik Voigtländer seinen Kampf in der Gewichtsklasse -81kg gestaltet. Wie er einen Rückstand aufholte, eine für alle kuriose und strittige Entscheidung gegen sich weg steckte und im Golden Score (Verlängerung bei Gleichstand) seinen Gegner festgehalten hat war beeindruckend. Wen wundert’s, den zweiten und letzten Sieg für den JSV Bernau holte ,,Man oft he Day Theo‘‘, mit einem gelungenem O-Uchi-Gari (Innensichel) für das Ersatzgeschwächte Bernauer Judo-Team.

Die Tabelle nach dem 2. Kampftag:
1. JC90 Frankfurt/Oder – 10:0
2. KG PSV Frankfurt/Oder / RSV Eintracht – 8:2
3. SV Motor Babelsberg – 6:4
4. KSC Strausberg – 6:4
5. HSV Cottbus – 6:4
6. JSV Bernau – 6:6
7. JC Bad Belzig 93 – 4:6
8. KSC Asahi Spremberg II – 2:10
9. JV Ludwigsfelde – 0:12

Nach den spannenden Kämpfen in der Landesliga folgten die Bernauer Judoka der Einladung des Gastgebers und verfolgten anschließend das Brandenburger Derby in der 1. Judo – Bundesliga zwischen dem KSC Asahi Spremberg, mit den drei Bernauern Max Zimmermann (-60kg), Michel Daue (-66kg) und Stefan Niesecke (-100kg), der sich an diesem sich Tag allerdings noch auf der Hochzeitsreise befand, gegen den UJKC Potsdam. Dazu wäre noch ein weiterer Bernauer Starter auf den Spremberger Tatamis zu sehen gewesen, aber Martin Setz, der in der 1. Bundesliga für den UJKC Potsdam an den Start geht, war an diesem Tag erfolgreich (7.Platz))beim European Cup in Slowenien am Start. Nach Hin, -und Rückkampf hat Spremberg knapp mit 6:8 gegen Potsdam verloren, da halfen auch die zwei Siege von Max Zimmermann gegen Paul Schwisow (Potsdam) nichts. Michel Daue der in den vorherigen Einsätzen seine Punkte gemacht hat und schöne Kämpfe gegen starke Kämpfer gewonnen hat, musste an diesem Tag eine Niederlage gegen Bennet Pröhl einstecken. In der Tabelle festigte der UJKC Potsdam den zweiten Platz in Tabelle. Die Spremberger, mit den drei Bernauer Judoka müssen nun am letzten Kampftag gegen Bottrop wichtige Punkte und Siege einfahren und auf die parallel stattfindenden Begegnungen schauen, um noch den 4. Platz, der für die Playoffs notwendig ist, zu erreichen.

Senior European Judo Cup Celje – 17.06.2017

Martin Setz gewinnt drei Kämpfe in Celje gegen:

RYBINAS, Regimantas Lithuania (LTU)
AHEJ, Zan Slovenia (SLO)
MEULENSTEEN, Tom Netherlands (NED)

(2 Niederlagen) RUIZ, Jeffrey Puerto Rico (PUR) und RAICU, Alexandru Romania (ROU)

Martin hat nach eineinhalb Jahren Verletzung bei seinem ersten internationalen Wettkampf wieder sehenswerte Kämpfe und Ippons geboten und damit gezeigt, dass in der Zukunft wieder mit ihm zu rechnen ist. Der European Cup war mit 30 Nationen sehr gut besetzt. Bei seinem Comeback hat sich Martin eindrucksvoll zurück gemeldet und bei 44 Teilnehmern einen tollen 7.Platz in der Gewichtsklasse -73 kg geholt.

Martin Setz - Results

Randoriturnier vom 24.06.17

Am gestrigen Tag trafen sich 17 Sportler zwischen sieben und dreizehn Jahren, um an unserem Randoriturnier für Wettkampfanfänger teilzunehmen. Durch ein kleines Kommunikationsproblem blieben leider zwei Gruppen zu Hause, als sich die kleinen Sportler mit Spielen und anderen schweißtreibenden Sachen erwärmten.
Danach ging es mit den Randoris los, d.h. die Kinder kämpfen zwei Minuten hintereinander ohne Kampfrichter im Stand in gewichtsnahen Gruppen. Draußen sitzen die Bewerter und verteilen Punkte für Vielfältigkeit, Mut, Effektivität der Würfe und Kampfstil. Es wurde in drei Gruppen mit sechs bzw. fünf Sportlern in fünf Runden jeder gegen jeden gekämpft.
Für einige Kinder war es das erste Mal, dass sie mit Kämpfer aus einer anderen Trainingsgruppe sich messen konnten. Das tat dem Kampfgeist aber keinen Abbruch, sondern stachelte alle an, sich von ihrer besten Seite zeigen zu können. So waren auch Kinder aus der  Schul AG Rollenhagen GS, GS an der Hasenheide und Evangelische GS am Start.  Dies gelangte zum Ende hin nicht mehr jedem, da zwei Minuten durchkämpfen mit nur fünf Minuten Pause recht anstrengend sein kann.
Nach zwei Stunden ab Erwärmung wurden die Punkte zusammengezählt und Urkunden zusammen mit etwas Süßem zum Energieauftanken an alle Kämpfer verteilt.
Der Randoritag hat den meisten sicherlich Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Mal.
Ich möchte mich bei allen Helfern bedanken, besonders bei Kristina Krappich, die immer ihr Herzblut in die Vorbereitung und Durchführung einbringt.

Stefan Niesecke hat sich getraut!

Unser Stefan Niesecke hat sich nun doch getraut und am Freitag, dem 02.06.17 im kleinen Rahmen, quasi seiner Familie und engsten Freunden (Hannes, Dirk, Henning) seine Mareike geheiratet.

Die Judofamilie vom JSV Bernau, wo Stefan trainiert und auch als Trainer tätig ist, hat für die erste Überraschung direkt nach der Trauung gesorgt und das junge Brautpaar durchs Judospalier geleitet. Danach wurde dem Brautpaar von der Bernauer Polizei (Frank Opitz) für 100 Tage die Handschellen angelegt. Keine Ahnung wie lange sie die Ketten am Freitag getragen haben, denn den Schlüssel hatte Henning anschließend in seinem Gewahrsam.

Die Feuerwehr kam, wie so oft 😉 etwas zu spät. Mit dem Handicap ,,Handschellen‘‘ musste das Brautpaar danach durchs Spalier der Berliner Feuerwehr, wo der Sägebock mit dickem Ast auf sie wartete. Das Sägen in Handschellen erwies sich anfangs etwas schwierig, aber für einen Judoka sollte auch das kein Problem sein.

Das am Ende die Feuerwehr die Kettensäge rausholte und Stefan übergeben hat, kann ja unter uns bleiben 😉

Landesmeisterschaften U 13 – Mit zitternden Knien

Was es bedeutet an einem Samstag im Mai um 5.30 Uhr aufzustehen, um in einer weit entfernten muffigen Provinzsporthalle einen Judowettkampf zu absolvieren, kannte ich noch aus meiner Kinder und Jugendzeit. Auf der Fahrt mit den Judoka der U13 und ihrem Trainer Thomas Troche zur Landesmeisterschaft erinnerte ich mich an die einprägsamen Jahre beim Dynamo Bernau. Thomas Troche und ich konnten dabei als Kinder der 80er Jahre gut lachen über die einst erschwerten Anreisen nach Brandenburg, Pasewalk oder Fürstenwalde, im Winter frierend eingehüllt in muffig riechenden Filzdecken und stundenlang tuckernd über marode Autobahnen mit dem alten Bernauer W50-Polizeimannschafts-LKW. Wir konnten diese Strapazen nur mit fröhlichem Liedgut und der Hoffnung auf eine Medaille sowie ein gutes Mittagessen überstehen.
… Was für eine Zeit …. Weiterlesen