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Gemeinsames Training als Vorbereitung zur DEM Ü30

Um erfolgreich bei Meisterschaften zu sein, sollte man trainieren und sich mit vielen unterschiedlichen Partnern messen. Genau diesen Zweck erfüllt die offene Matte, an den Landes- und Bundesstützpunkten ein normaler Bestandteil des Trainings. Für die älteren Judokas ab 30 gibt es das eher seltener. Daher ist es schön, wenn eine solche organisiert wird.  Und bei uns gab es das in der Vergangenheit schon traditionsmäßig einmal im Monat. Am morgigen Samstag finden in Bochum die Deutschen Meisterschaften der Veteranen statt und von unserer Ü30 Truppe gehen, mit Rainer Prüfig, Henning Sudau und Sebastian Hesse, drei Sportler an den Start. Daher wurde nun nach einer längeren Pause gleich zwei dieser Offenen Matte organisiert und es gab zwei super Trainingseinheiten mit vielen unterschiedlichen Partnern. Sogar aus dem entfernten „Zehlendorf“ kamen die Sportler vom BC Randori Berlin, mit Jens Peter Bischof vorbei. Insgesamt 24 Sportler nutzen die Gelegenheit um sich mit verschiedenen Randori Varianten auf das Wettkampfgeschehen vorzubereiten. Wir wünschen allen ein erfolgreiches Händchen bei den Deutschen Meisterschaften und ab kommenden August heißt es wieder einmal im Monat herzlich …

Ein besonderer Erfolg jährt sich zum zwanzigsten Mal.

Am 04.05.2016 schickte unser Trainer Hartmut Ott ein Foto an einen unserer erfolgreichsten Kämpfer, an Christian Meschter. Das Foto zeigte die Urkunde, welche Christian bei seiner Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft am 04.05.1996, also vor genau zwanzig Jahren, erkämpfte. Er war damit der erste Bernauer Judoka, dem es nach der Wende gelang eine Medaille bei Deutschen Meisterschaften zu erkämpfen. Der Hinweis auf den großartigen Vizetitel weckte auch bei Christian Erinnerungen. Seine Antwort fiel wie folgt aus:   Oha. Du bist echt auf Zack!! Hätte ich nie dran gedacht. Vielen Dank. Ich denk echt oft an meine aktive Zeit zurück. Das war alles sooooo geil!!! Ich mag den Zweikampf, die Auseinandersetzung, das Training, die Vorbereitung, die Blessuren, die Anspannung auf der Fahrt, das Kribbeln vorm ersten Kampf, das erlösende Hashime, das Taktieren und geduldige Abwarten auf die Chance und das Rums wenn nach einer schnellen kräftigen Bewegung der Gegner auf der Matte liegt du den Ippon hörst und den Sieg davon trägst. Was für ein geiles Gefühl!! Hach ich würde alles genauso wieder machen, Tolle Zeit. …