Auf eine schöne gemeinsame Urlaubszeit!
Es sind Ferien und alle sind im Urlaub. Wie macht man als Trainer die Sommerferien, also zu einem unvergesslichen Highlight? Sie schließen sich mit ihrem Partnerverein zusammen, um ihre vereinsübergreifende Freundschaft zu vertiefen und fahren gemeinsam ins Ferienlager. Für den JC Eberswalde und JSV Bernau, ging es für eine Woche ins Ökozentrum Magdeburg. Eine wunderbare Anlage mitten in der Stadt, die einem das Gefühl vermittelt, sich direkt in der Natur zu befinden. Dort gibt es weite Streuobstwiesen, einen Grill- und Lagerfeuerplatz, einen Pizzaofen und Picknick-Tische für das gemeinsame Abendessen und Beisammensitzen. Was natürlich auch nicht gefehlt hat, waren die tierischen Freundschaften, die zu den Hühnern, Hasen und vor allem den Schafen und Ziegen geschlossen wurden.
Am Sonntag, den 26.07.2026 ging es für beide Vereine los. Mit drei Transits, fünf Erwachsenen und zehn Teenagern und Kindern auf nach Magdeburg. Vor Ort angekommen, gab es nicht viel zu diskutieren, alle Mädels in ein Zimmer und die Jungs in ein Zelt. Und die Trainer? Die können zusehen, wie sie unterkommen. Nach dem auch dies geklärt wurde und die Zimmer beziehungsweise Zelte eingerichtet waren, ging es als erstes zu den Schafen. Es wurde gefüttert, viel gekuschelt und noch mehr gelacht. Doch nach einer späten Ankunft, neigt sich der erste Tag schon dem Ende. Gemeinsam Abendessen und den ersten Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Für ein Ferienlager sind Grundregeln wichtig. Gemeinsames Frühstück, Abendessen und die Ausflüge sind nicht optional, ansonsten können alle dem nachgehen, was ihr Herz begehrt. Also startet der erste Tag 8:30 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Danach gab es mehrere Angebote zur Auswahl, einige haben Fußball gespielt, es wurde getöpfert und wieder andere haben ein neues sportliches Talent, für das Bogenschießen entdeckt. Beim Bogenschießen gab es nicht nur Zielscheiben, sondern auch Figuren, auf die man schießen konnte. Und wem das nicht schwer genug war wurden Äpfel platziert, die man runterschießen konnte. Nach knapp anderthalb Stunden und einigen Flüchen, wurde endlich der Apfel von unseren neuen Bogenschützen getroffen. Nach dem Mittag ging es in den Kletterpark. Nach dem Anlegen der Klettergurte und der Einweisung ging es für Groß und Klein endlich ans Klettern. Die zwei Nicht-Kletterer haben sich die Zeit, beim Taschen hüten und Fotos machen vertrieben. Drei Stunden können ganz schön lang werden. Alle die irgendwann keine Lust mehr hatten oder nicht mehr konnten, haben den dazugehörigen Erlebnispark, mit Rutschen, Hüpfburgen und vielem mehr unsicher gemacht. Zurück im Ökozentrum gab es selbstgemachtes Abendessen, denn eine Stärkung für das Abendprogramm durfte nicht fehlen. Sonst gibt es keine Chance den gemeinsamen Spieleabend zu überstehen. Auch hier kann jeder seinen Interessen den Vorzug geben, denn vom Lügenkönig, schummeln bei Risiko, Skip-Bo und Henna-Malerei ist für jeden etwas dabei.
Für Tag zwei haben wir ein Tagesausflug in den Harz geplant. Nach dem Frühstück wurden die Sachen gepackt und dann ging es los. Zwei Transits, zwei Stunden Fahrt und ein Musikgeschmack, der nicht weiter auseinanderliegen könnte. In dem einen Auto wurde moderne Pop-Musik gehört, während in dem anderen die Ärzte und 70er Jahre Klassiker gespielt wurden. Vor Ort angekommen wurde sich in die Wander-Outfits geworfen, denn das Tagesziel war klar der Brocken. Wanderprofi Fischi hat eine Route geplant, mit der sogar die Wandermuffel zufrieden waren. Knappe 9km und 2,5 Stunden später hatten alle den Gipfel erreicht, wo erst einmal eine kurze Rast,-und Mittagspause eingelegt wurde. Ein Gruppenfoto als Beweis darf natürlich nicht fehlen, bevor es wieder an den Abstieg ging. Für den Rückweg hat sich die Gruppe in zwei geteilt. Ein Teil, der einen unkomplizierten Rückweg bevorzugt und ein Teil, der zum Abschluss einen anspruchsvolleren Weg einschlagen wollte. Nach 7km und 2 Stunden haben sich alle an den Autos wiedergetroffen und sich gemeinsam auf den Rückweg gemacht. Das Highlight des Tages hat im Camp schon auf uns gewartet. Der Pizza-Abend. Jeder kann sich seine eigene Pizza belegen und im Pizza-Ofen zubereiten. Nach dem Abendessen wurde der Abend im Gemeinschaftsraum wieder mit Spielen verbracht. Es wurde im Monopoly geschummelt, bei Halligalli eskaliert, Rommé und Mau-Mau gespielt.
An Tag drei wurden 35°C angesagt. Was kann man bei solchen Temperaturen überhaupt machen? Richtig, den Tag am Wasser verbringen. Weil jedoch an den See zu fahren, viel zu langweilig wäre hatten wir als Event Floßbauen geplant. Um gleichzeitig das Team-Building zu verbessern wurden die Teams abgezählt und fünf 3er Teams gebildet. Für jedes Team standen zwölf Bretter, fünf Luftkissen, beliebig viele Seile und eine Stunde Zeit zur Verfügung. Was kann da schon schiefgehen? Es wurde viel gelacht, verschiedenste Strategien angewandt und diverse Sabotageversuche abgewehrt. Und dann kam der Moment der Wahrheit. Die Flöße konnten endlich zu Wasser gelassen werden. Alle Flöße haben Stand gehalten und sämtliche Kenterversuche überstanden. Bei dem warmen Wetter durfte ein Besuch in der Eisdiele natürlich nicht fehlen. Zurück im Ökozentrum gab es nur eine kurze Verschnaufpause, um sich für ein gemeinsames Judo-Training beim FSV Magdeburg frisch zu machen. Zum Kennenlernen gab es als erstes eine spielerische Erwärmung, gefolgt von einem Technik-Teil im Stand. Da Randoris nicht fehlen dürfen, kamen diese im Anschluss; erst einige Runden im Stand und zum Abschluss noch einige lockere Runden im Boden. Nach einem sehr erfolgreichen Training gab es eine gemeinsame Erfrischung und Plauderrunde mit dem FSV Magdeburg. Zurück auf unserem Gelände folgte die übliche Abendroutine. Erst Abendessen und für alle die im Anschluss Interesse hatten, der gemeinsame Spieleabend. Hier wurden Rommé, Skip-Bo und Activity gespielt.
Der nächste Tag sollte nicht weniger warm werden, als der vorherige. Bei angesagten 40°C ging es wieder ans Wasser und weil das tägliche Sportprogramm nicht fehlen durfte, stand eine Kanutour auf dem Plan. Also ging es an die Bode. Nach der Aufteilung in zweier und dreier Gruppen wurden alle Kanus nacheinander zu Wasser gelassen. Zur großen Freude aller durften sich die Teams selber finden. Im Anschluss ging es 6km über die Bode, bei wunderschöner Landschaft und ruhigem Gewässer, bis zu einem Zeltplatz. Unterwegs mussten diverse Herausforderungen gemeistert werden. Von einfachen, wie Brücken passieren oder an schnelleren Stellen des Flusses im Kanu zu bleiben, gab es jedoch auch schwierigere zu meistern. Diese zeigten sich bei einigen darin die Kanus richtig zu lenken oder in Bäumen hängen zu bleiben. Nach der Tour, durfte bei dem sommerlichen Wetter eine kurze Abkühlung im Fluss nicht fehlen. Weil diese jedoch nicht ausreichend war, ging es im Anschluss noch einmal auf einen Zwischenstopp in die Eisdiele, bevor es zurück ins Ökozentrum ging. Und was wäre ein Abend, an dem keine neuen Spiele ausprobiert werden. Es wurden Dummkopf und Räuber-Rommé gelernt. Die Abendlichen Klassiker, wie Mau-Mau, Skip-Bo und das übliche Halligalli-Match durften natürlich auch nicht fehlen.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Nach dem Frühstück konnten alle die wollten, die Chance nutzen, um die Brandmalerei zu testen. Dabei wurden Kochlöffel, Holzschatullen oder Küchen-Brettchen durch Lötkolben mit den verschiedensten Motiven verziert. Von Bart Simpson, Fußbällen, König der Löwen oder dem kleinen Maulwurf war alles dabei. Danach ging es zu dem Highlight, auf das die ganze Woche von allen hin gefiebert wurde, zum Lasertag. Das Beste an allem, wir hatten die ganze Lasertag-Arena für uns allein. 2 Stunden, 5 Runden; da sind Spaß und Rivalitäten zu erwarten. Aus Tradition wurde die erste Runde Mädchen gegen Jungs gespielt. Nach drei Runden hatten alle den dreh raus. Was bringt den meisten Spaß? Drei Teams und zufällige Teamaufstellung. Und die Profis finden auch beim Lasertag einen Weg, um die ein oder andere Schummelei durchzusetzen. Um den letzten Tag abzurunden ging es nach dem Lasertag in einen Steinbruch zum Baden. Dort wurde geschwommen und die Mutigen übten sich im Klippenspringen. Zurück im Ökozentrum musste sich ausgiebig von den Schafen und Ziegen verabschiedet und eine Runde gekuschelt werden. Und um den letzten Abend richtig ausklingen zu lassen, wurde das unterhaltsamste Spiel dafür aufgespart. Hitster. Das Spiel wo sich in Teams in den musikalischen Kenntnissen gemessen werden kann und den ultimativen Spaßfaktor beinhaltet. Allen, die mit Musik nicht so viel am Hut hatten, konnten sich in dem Spiel „Stadt Land Vollpfosten“ messen.
Am Samstag den 01.08.2026 ist die gemeinsame Woche in Magdeburg um. Die Zimmer und Zelte wurden wieder geräumt und es hieß Abschied nehmen. Für den JSV Bernau und den JC Eberswalde ging es damit wieder nach Hause.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen beim Ökozentrum Magdeburg, für die unglaublich tolle Woche und die wundervolle Zeit bei euch! Bei euren vielen Angeboten, ist für jeden immer das Richtige dabei. Bei euch gibt es alles was das Herz begehrt und jeder Wunsch wurde erfüllt, vor allem die selbstgemachten Essenswünsche.

